Burkhard Heim hat über fünf Jahrzehnte an einem zusammenhängenden Theoriegebäude gearbeitet. Für Einsteiger ist oft unklar, welche Theorien es eigentlich gibt und wie sie zusammenhängen. Diese Seite stellt sie der Reihe nach vor — jeweils mit Kernaussage und den Originaldokumenten aus dem Archiv.
Einordnung: Heims Theorien gehören nicht zum etablierten Standardmodell der Physik und gelten nicht als experimentell bestätigt. Diese Seite beschreibt sie als dokumentiertes Theoriegebäude aus dem Nachlass — weder als bewiesen noch als widerlegt. Maßgeblich sind die verlinkten Primärquellen.
ca. 1949–1959 · Frühwerk
Heims Ausgangsfrage: Kann man Raumfahrt ohne Rückstоßantrieb betreiben? Die „Dynamische Kontrabarie“ ist sein Konzept eines Feldantriebs, der Gravitation nicht überwindet, sondern durch Umformung elektromagnetischer Felder in Gravitationsfeldwirkungen direkt beeinflussen soll. Mit diesem Thema wurde Heim 1952 auf dem Internationalen Astronautischen Kongress in Stuttgart international bekannt — und kam in Kontakt mit Wernher von Braun und Hermann Oberth.
1970er–1998 · Hauptwerk
Heims zentrales Projekt: eine Geometrisierung der gesamten Physik. Der Raum hat bei ihm sechs Dimensionen — drei räumliche, die Zeit und zwei weitere, „zeitartige“ Organisationsdimensionen (x5, x6). Die Welt ist zudem nicht beliebig fein teilbar: Es gibt eine kleinste Flächeneinheit, das Metron. Aus dieser quantisierten Geometrie leitet Heim Materie, Felder und deren Wechselwirkungen ab.
1982 / erweitert 1989 · das bekannteste Ergebnis
Aus seiner 6-dimensionalen Strukturtheorie leitete Heim eine Formel ab, die die Massen der Elementarteilchen aus geometrischen Grundgrößen berechnen soll — statt sie wie das Standardmodell als Messwerte hinzunehmen. 1982 wurde die Formel am DESY programmiert und durchgerechnet. Die erweiterte Fassung von 1989 bezog zusätzlich Lebensdauern der Grundzustände, Neutrinomassen und die Feinstrukturkonstante ein.
ab ca. 1949, Hauptmanuskript veröffentlicht 2000 · der mathematisch-logische Unterbau
Die „Syntrometrische Maximentelezentrik“ ist Heims eigene Universalmathematik: eine verallgemeinerte, mehrwertige Logik- und Strukturlehre, die beschreiben soll, wie Erkenntnis, Ordnung und Struktur überhaupt aufgebaut sind — unabhängig vom menschlichen Standpunkt. Sie liefert die Begriffe (Syntrix, Synkolator, Selektor, Metroplex …), mit denen Heim später auch nicht-physikalische Phänomene wie Organisation und Bewusstsein formal fassen wollte.
1980er/1990er, teils mit Walter Dröscher · Spätwerk
In der Weiterentwicklung (u.a. mit dem Wiener Theoretiker Walter Dröscher) erweiterte Heim den 6-dimensionalen Raum um informatorische Dimensionen (x7, x8) zu einem 8-dimensionalen — in späteren Entwürfen 12-dimensionalen — Weltbild. Diese höheren Dimensionen sollen Information und Sinnstrukturen tragen, die auf die materielle Welt organisierend einwirken.
1970er–1990er · Anwendung des Theoriegebäudes
Auf Basis seiner Struktur- und Dimensionslehre entwickelte Heim eine Beschreibung des Lebendigen: Lebensprozesse und Bewusstsein als Wirkungen der höheren Organisations- und Informationsdimensionen auf die materielle Welt. Dazu gehören die Arbeiten zum „Elementarprozess des Lebens“, zu „postmortalen Zuständen“ und das Buch Mensch und Welt.
Fragen zu einer der Theorien? Das Dialogsystem beantwortet sie mit Belegen direkt aus diesen Dokumenten.
cropfm.at Moderator: Tarek Al-Ubaidi - Gast: Dipl. Ing. Hannes Schmid
"Die Gedankenwelt von Burkhard Heim in verständlicher Sprache und anschaulichen Beispielen" - das ist das Ziel, das sich mein Gast Hannes Schmid mit seiner Videoreihe "6 Dimensionen in Farbe" gesetzt hat.