Kassette 40b - Heim, MUFON-Vortrag (1981-09-05) KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: satzweise — [0:00] Sprecher A: Aber gut, nun wird man natürlich so ohne Weiteres diese Schlüsse aus der Physis in diese anderen Bereiche nicht durchführen können, weil der physikalische Standpunkt führt uns hier keinen Schritt weiter. [0:19] Wenn das aber nicht geht und auch all die anderen Standpunkte nicht funktionieren, was soll man tun? [0:25] Ich meine, die potenzieren sich ja. [0:28] Ich meine, ich habe auf der einen Seite die ganz große Schwierigkeit, ich Ich muss das eigene subjektive Ich zum Forschungsobjekt machen. [0:36] Das ist schon ein Grundweg. [0:37] Die zweite Schwierigkeit: Mir tritt eine Vierfachkonturierung menschlichen Seins entgegen, und nur da in einzigen Konturen kann ich mit der altbewährten Methode der Mathematik versuchen zu arbeiten. [0:49] Ich weiß nicht, weil die Schwierigkeiten potenzieren sich ja schließlich. [0:53] Aber, und ich kann nicht von einem untergeordneten Teil auf eine Ganzheit schließen. [0:59] Ich kann eine noch so schöne einheitliche Theorie der physischen Welt machen, ich werde niemals von dieser Naturbeschreibung der physischen Welt im direkten logischen Schluss auf übergeordnete Teile der Ganzheit schließen [1:15] können, weil das wieder im krassen Widerspruch zum Gödel'schen Satz der Logik steht. [1:20] Aber wenn das nun nicht geht und alle anderen Standpunkte versagen, dann könnte man jetzt zumindest einen Versuch unternehmen. [1:27] Wenn man schon nicht direkt schließen kann, dann sollte man versuchen, auf indirekte Weise weiter zu schließen und zu versuchen, von dieser Physis, die uns zugänglich ist, auf indirekte Wege— aber jetzt indirekt nicht aufgefasst [1:45] als Reductio ad absurdum, das nicht im mathematischen Sinne— indirekte Wege versuchen sozusagen hintenrum irgendwie noch kleine Bereiche der übergeordneten Ganzheit auszuloten, in der Hoffnung, dass man auf diese Weise ein [2:05] übergeordnetes Betrachtungsniveau erhält. [2:09] Das setzt natürlich voraus, dass man zunächst den Teil, von der ja die Schlussbasis darstellt, sehr gut kennt. [2:19] Das heißt, wir brauchen zunächst eine einheitliche mathematische Theorie dieser Physis, die allerdings offiziell nicht vorhanden ist. [2:32] Wir brauchen eine solche mathematische Theorie, um die Grenzen der mathematischen Betrachtungsweise aufzuzeigen, die Grenzen, den Grenzbereich aufzuzeigen zwischen Quantität und Qualität. [2:46] Hier in meiner Schrift, ich hatte eine kleine Schrift jetzt beim Resch-Verlag rausgebracht, Postmortale Zustände, da heißt ein Kapitel direkt: Im Grenzbereich. [2:54] Aber im Grenzbereich, das hat nichts mit irgendwelchen mystischen Dingen zu tun. [2:57] Das ist diese logische Grenze, die ausgelotet werden soll. [3:01] Natürlich braucht man dazu eine umfassende physikalische Theorie dieser Welt, und nun fand ich, dass man Es ist hier zwar vieles bearbeitet worden, aber eins ist sicher: Diese einheitliche Theorie der Welt wird keine Theorie [3:21] des Vakuumkosmos sein. [3:23] Eine einheitliche Theorie der materiellen Welt oder des materiellen Teiles unserer Welt kann nur eine Theorie ihrer Letzteinheiten sein. [3:34] Deswegen lege ich einen außerordentlich hohen Wert, großen Wert auf die Beschreibung materieller Letzteinheiten in Form von Elementarteilchen. [3:44] Allerdings sieht das Problem zunächst mal verwirrend aus, weil alle diese Letzteinheiten die widersprechendsten Eigenschaften haben und weil es nun darauf ankommt, alle diese Eigenschaften einheitlich zu verstehen. [3:56] Aber ich habe ja jetzt gerade 2 Bücher in Arbeit, eins schon rausgebracht, heißt Elementarstrukturen der Materie, aber Diesen Band, den muss man einfach noch mal überarbeiten. [4:05] Da sind Unklarheiten entstanden, es mussten da einige Zusätze gemacht werden, viele Druckfehler drin. [4:11] Auf jeden Fall ist erstmal offiziell der Piss den zweiten Band fast fertig. [4:15] Ich hoffe, dass der besser wird, dass ich den ersten Band auch noch mal auflegen kann. [4:20] Aber diese ganze Beschreibung ist nicht Selbstzweck. [4:25] Ich habe auch gar kein Interesse daran gehabt, hier nun aus reiner Neugier irgendwie eine Atomtheorie zu schreiben oder nun mich zu freuen, dass man jetzt in einheitlicher Form sämtliche Partikeleigenschaften in einer überprüfbaren [4:40] Weise gewinnen kann, das alles hat untergeordnete Bedeutung. [4:45] Für mich ist diese ganze Betrachtungsweise lediglich den Sinn, eine Basis meines logischen Schlusses zu schaffen. [4:54] Und so möchte ich Sie auch bitten, diese Arbeiten zu sehen, dass sie sind, das ist nicht Selbstzweck. [5:01] Allerdings muss man nun— [5:03] Sprecher B: bisschen lauter bitte, weil ein Flugzeug kommt. [5:05] Sprecher A: Ach ja, entschuldigen Sie, Sie müssen das sagen, wenn es nicht laut genug ist. [5:08] Ich habe da selber schlecht Kontrolle drüber. [5:12] Nun kann man tatsächlich, es würde jetzt zu weit führen, auf diese Dinge einzugehen, das können Sie außerdem auch nachlesen, man kann dann tatsächlich ausschließen, dass man in gewisser Hinsicht an Grenzen der Anwendungsmöglichkeiten [5:29] der Mathematik kommt, und zwar aus dieser physikalischen Naturbeschreibung heraus. [5:33] Es gibt da nämlich Lösungen. [5:35] Wir mussten, so aus mathematischen Gründen, mussten wir unterstellen, dass diese Welt nicht— [5:44] Sprecher B: Es ist sehr laut draußen. [5:54] Sprecher A: Musste da konzipieren, ob— [5:57] Sprecher B: noch einen Augenblick, aber gleich ist er weg. [6:01] Sprecher A: Wo der Fortschritt liegt, den wir ja angeblich propagieren wollen. [6:06] Sprecher B: Können Sie hören? [6:09] Ja, ja. [6:11] Sprecher C: Es— [6:12] Sprecher A: jetzt muss ich überlegen, dass ich da jetzt den richtigen Anschluss finde. [6:16] Sprecher B: Kein Selbstzweck. [6:19] Sprecher A: Es ergab sich eigentlich, das können Sie dann auch sehen aus dieser physikalischen Betrachtungsweise, dass wir eigentlich unterstellen müssten und sollten, dass unsere Welt neben den 4 Dimensionen von Raum und Zeit noch 2 [6:34] weitere imaginär zählende, zeitartig zählende Dimensionen hat. [6:38] Nur möchte ich jetzt eins sagen: Man sagt mir immer nach, dies wäre ein Schritt in eine Transzendenz. [6:45] Das ist ganz einfach nicht wahr, denn auch diese zusätzlichen Dimensionen sind lediglich Zahlenvorräte, wie jede andere Dimension auch, wie überhaupt der Begriff der Dimension eigentlich nur sagt, oder Zahl der Dimensionen [7:01] sagt nur, wie viele Veränderliche in einer mathematischen Beziehung sind. [7:05] Aber hier, wie gesagt, eine Unterstellung von 6 Weltdimensionen, bedeutet keineswegs eine Transzendenz. [7:14] Es bedeutet lediglich, dass hier weitere Zahlenvorräte zur Beschreibung verwendet werden. [7:20] Das ist alles. [7:20] Also das ist eine ziemlich nüchterne Sache. [7:23] Aber man kann nun sehen, dass bestimmte Gesetzmäßigkeiten, die herausgearbeitet werden, Lösungen haben, die nur in diesen Transdimensionen x5 und x6 definiert sind und die, wenn sie sich in die Raumzeit abbilden, als Gravitonen, [7:42] also als Gravitationsfeldquanten, erscheinen. [7:45] Und hierbei handelt es sich nun— ich hatte das mit Herrn Emde mal weitgehend diskutiert, weil ich diese Lösung nicht interpretieren konnte. [7:55] Und er sagte ja, im Grunde genommen sind es ja eigentlich entelechiale Entitäten. [8:02] Organisationspotenzen, die im Schnitt mit dem Raum als Informationsraster erscheinen. [8:08] Ein Informationsraster, das unter Umständen die Observable, also die Summe der vielen Mikrozustände, verschiebt. [8:17] Und das fand ich war ganz aufregend. [8:20] Nur ist es so, wenn ich jetzt Stückzahlen dieser Strukturen habe, dann gelten die Axiome der Mathematik. [8:30] Wenn ich jetzt aber sage, mich interessieren die Stückzahlen und die Mengen dieser Dinge weniger, sondern ihre Organisationspotenz, dann sieht es anders aus, denn dann muss ich sagen, bezogen auf was hat das eigentlich eine [8:47] Organisationspotenz? [8:50] Und dann stellt sich raus, dass ein Grundaxiom der Mathematik hier nicht mehr gilt. [8:56] Das heißt, ich kann in Wahrheit mit den verfügbaren Methoden diesen Grenzbereich ja gar nicht transzendieren, wirklich. [9:04] Ich kann ihn ja gar nicht überschreiten. [9:05] Man muss sich da schon etwas völlig anderes einfallen lassen, und zwar ist das eine formale Methodik, aus der man übersetzen, also transponieren kann in andere Aussagesysteme. [9:19] Ich habe das angedeutet in diesem Buch, was ich schon zitierte. [9:23] Allerdings ist das auch noch keine Transzendierung. [9:28] Man muss nämlich jetzt noch sagen, dass den Wertevorräten, den Zahlenvorräten unserer Koordinaten unter Umständen, das ist ein ganz, ganz neuer Aspekt, unter Umständen bezogen auf diese anderen Bereiche der Welt nun auch [9:44] noch Qualitäten zugeordnet werden müssen. [9:48] Was sich übrigens sehr seltsam ausmacht, Wenn man eine solche Zuordnung sich denkt, bezogen auf die Koordinaten von Raum und Zeit, dann würde das ja bedeuten, dass ich sowohl den Raumkoordinaten als auch dem Zahlenvorrat, [10:04] den wir Zeitdimension nennen, neben der Eigenschaft, Mengen zu sein, noch Eigenschaften der Qualität zuordne, und zwar Qualität bezogen sogar auf uns als beobachtende Menschen. [10:18] Ich finde, man sollte, wenn jetzt vielleicht einer unter Ihnen ist, der sich für Astrologie interessiert, der sollte sich mal überlegen, welchen Einfluss eine rhythmisch sich ändernde Qualität bezogen auf uns Menschen in [10:33] der kosmischen Bewegung, in der Zeit, was das bedeutet. [10:38] Dann könnte es nämlich sein, dass zum Beispiel der Tierkreis, der von den Astrologen immer benutzt wird, in Wahrheit eigentlich bloß auch vollkommen egal, ob diese Sternbilder, ob die nun zusammenhängen oder ob die ganz weit [10:51] voneinander getrennt sind. [10:52] Es müssen nur immer wiederkehrende Zeichen sein, die sozusagen wie das Zifferblatt einer Uhr funktionieren. [11:00] Dann wäre der Tierkreis diese riesige Weltenuhr, nicht wahr, in der wir immer ablesen können, was die Stunde geschlagen hat. [11:07] Und denn die periodisch wiederkehrende Zeit Qualität deckt sich dann in etwa mit diesen Bildern, also mit den Ziffern auf dem Zifferblatt. [11:15] Das könnte man überlegen. [11:16] Ich selbst habe keine große Beziehung zu diesen Dingen, aber wenn hier einer dabei ist, der sich mit diesen Sachen beschäftigt, dem möchte ich es eigentlich in den Mund legen, mal zu durchdenken. [11:27] Erst wenn wir einmal eine Methode haben, mit der wir diese Grenze zwischen Quantität und Qualität überschreiten können, und wenn wir in einem zweiten Schritt den Koordinaten, den Bezugsgrößen auch diese Qualitäten zuordnen, [11:42] dann gebe ich zu, dann ist ein Schritt in die Transzendenz getan. [11:46] Und nun kann man natürlich ausloten, wie oder welche Strukturen wir eigentlich mit dem Lebendigen verknüpfen müssen im Bereich des Bios, im Bereich der Psyche und des Pneuma. [12:01] Wie müssen eigentlich die Strukturen hier beschaffen sein, damit die vielfältigen Erfahrungen, die wir haben aus der Biologie, der Paläontologie, molekularen Genetik, aus der Humanphysiologie, der Tierphysiologie, Erfahrungen [12:19] aus der Psychologie, der Psychosomatik und so weiter, dass alle diese Erfahrungen sich mosaikartig hier einbringen lassen. [12:29] Ich habe in sehr langer Arbeit, und zwar völlig im Ausschluss jeder öffentlichen Weil ich hier nicht haben wollte, dass man vorzeitig hier in der Presse das durchzieht und so weiter. [12:39] Ich habe in aller Stille eigentlich solche Arbeiten durchgezogen. [12:43] Herrn von Ludwiger habe ich eigentlich schon, war es vor 20 Jahren oder so, ein paar Einblicke gegeben. [12:50] Ihm kam nachher das Vokabular so merkwürdig bekannt vor. [12:53] Ich weiß, ich habe das versucht und das ist dann alles sehr stark von vernichtet in diesem an sich wenig leserfreundlichen kleinen Büchlein erschienen. [13:04] Aber ich glaube, die Schwierigkeit liegt hier eigentlich weniger in der Materie selbst, sondern die Schwierigkeit liegt in dem Begriffsapparat. [13:14] Es blieb nichts weiter übrig. [13:15] Man muss hier einen besonderen Begriffsapparat haben. [13:18] Wir können nicht Alltagsbegriffe übertragen, und ich habe die Begriffe selber entwickelt aus ausgestorbenen Sprachen, erstmal lateinischen und griechischen, obwohl ich die Sprachen wirklich nicht gerade beherrsche, aber ich [13:31] habe einen Einblick. [13:33] Ich habe absichtlich keine Worte dem Englischen entnommen, weil das Englische eine Gebrauchssprache ist. [13:41] Man soll, wenn man solche Abstraktionen vornimmt und braucht jetzt aus der Terminologie sich aus der Methodik ergebenden Terminologie, neuen Begriffsapparat, dann sollte man diese Worte niemals aus einer lebenden Gebrauchssprache [14:00] entledigen, weil alle diese Worte auch im Englischen bereits für irgendwelche Dinge vergeben sind, sodass hier ein fürchterliches Durcheinander entstehen kann. [14:10] Und deswegen dieser Rückgriff auf alte Sprachen. [14:13] Das hat nichts mit Fortschrittsbuffeltum zu tun. [14:17] Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich das Englische nicht mag. [14:21] Das ist etwas völlig anderes. [14:22] Nein, das ist einfach eine Frage der Klarheit. [14:26] Aber wenn man sich da einmal reingedacht hat, dann geht das auch ganz gut. [14:30] Nur das Buch ist stark verdichtet. [14:32] Es muss kommentiert werden. [14:34] Es muss noch in größere Ausführlichkeit gebracht werden. [14:37] Ich muss später noch mehr dazu veröffentlichen. [14:39] Ich möchte aber erst noch mehr Erfahrungen sammeln. [14:41] Ich wollte mit diesem Buch Existenz dieser Arbeit zunächst mal der Öffentlichkeit vorstellen, dass man weiß, hier kommt noch was. [14:49] Und so wollen Sie es bitte auch sehen. [14:52] Nun, und hier in der Richtung kann man eine ganze Menge machen. [14:55] Man kann jetzt von einem solchen übergeordneten Gesichtspunkt zu den verschiedensten Dingen etwas sagen. [15:02] Man kann auf der einen Seite eine etwas merkwürdige Form der Biologie und der Psychologie entwickeln. [15:10] Ich habe sogar vor, im nächsten Jahr darüber einen Vortrag zu halten. [15:14] Über die Triebstrukturen des Menschen. [15:17] Das lässt sich daraus nämlich auch herleiten. [15:19] Ich brauche nicht dann nur klinische Befunde, natürlich auch, um dann zu vergleichen, aber man kann auch sehr seltsame Aussagen machen über paranormale Vorgänge, über Psychosomatik, über paranormale Heilungen, über psychisch [15:34] erzeugte somatische Erkrankungen und ihre Rückwirkung, die Wirkung von somatischen Läsionen auf die psychische Struktur. [15:44] Man kann allerlei Aussagen machen, auch über diesen Animismus und diesen Spiritismus. [15:49] Man sieht dann, dass eigentlich diese historische Kontroverse zwischen diesen beiden Lesarten eigentlich eine Illusion ist. [15:57] Das gibt's in Wahrheit in dieser Form gar nicht. [15:59] Ja, es ist ein Sowohl-als-auch. [16:01] Das gibt's, dieses Entweder-oder, hier nicht. [16:04] Aber man Und man kann sich auch Gedanken über die materielle Welt, über den Bau des Kosmos machen. [16:11] Und nun kann man natürlich von diesem Betrachtungsniveau her auch versuchen, Vorgänge zu verstehen, die zwar erscheinen mögen, aber gar nicht so direkt verständlich sind. [16:25] Und das ist eigentlich der Grund, weshalb ich mich auch in diesen Kreis begeben habe. [16:29] Ich wollte einfach etwas erfahren, was es mit in der Praxis, wie sie in der Praxis rangehen und so etwas, was ich nur vom Hörensagen kenne, UFOs, das ja zweifellos ein seltsames Phänomen ist, das beobachtet wird, wie sie [16:46] an diese Dinge herangehen. [16:47] Und das war für mich natürlich sehr interessant, weil ich versuchen will, von diesem Gesichtspunkt, von diesem kosmischen Gesichtspunkt, mit dem übergeordneten Gesichtspunkt einer Transwelt zu versuchen, einmal auszuloten, [17:03] was kann es mit diesem UFO-Phänomen eigentlich tatsächlich auf sich haben, sofern es wirklich als Vorgang real existiert. [17:10] Aber das sieht mir eher so aus, als ob das wirklich der Fall wäre. [17:15] Deswegen bin ich eigentlich auch in diesen Kreis gekommen. [17:19] Ich wollte das mal ausloten. [17:21] Ja, das ist, was ich zu diesem Ding euch immer Augenblick sagen möchte. [17:30] Sprecher B: Ich weiß nicht, können wir vielleicht gleich noch Fragen dazu haben, die so im Rahmen dieses Vortrags gleich weiterführend wären? [17:41] Wenn ich Meldungen oder dazu haben könnte. [17:47] Hat jemand eine Frage? [17:48] Sprecher A: Ja, bitte. [17:49] Ich habe nur einen Bruchteil des Formalen gehört. [17:52] Ich spreche das zu laut. [17:54] Sprecher B: Herr Kage, bitte. [17:54] Sprecher A: Ach, das wird so nicht gehen. [17:55] Sprecher C: Sie müssen mich wieder fragen, aber ich stelle sie trotzdem. [17:58] Wie ist im Formalismus die qualitative Dimension oder die qualitativen Bereiche mit den quantitativen verknüpft? [18:08] Sprecher B: Wie das formal verknüpft ist, Qualität und Quantität. [18:12] Sprecher A: Ja, das lässt sich mit den normalen mathematischen Formalismen muss überhaupt nicht machen. [18:19] Denn ich habe es ungefähr so mir überlegt: Ich dachte mir, denn es muss sich darum drehen, überaus komplexe Strukturen übersichtlich zu beschreiben, und andererseits, diese Strukturen werden jetzt zunächst mal durch Aussagen [18:38] verknüpft wie gleich oder ungleich, und wenn ungleich, daneben größer oder kleiner als, oder durch so etwas wie enthalten in. [18:48] Das wäre die mathematische Aussage. [18:51] Nun wäre es denkbar, dass ich, weil diese Strukturen zugleich auch Qualitäten, zum Beispiel Organisationspotenzen, tragen, dann wäre es denkbar, dass man jetzt ein geeignetes Aussageschema findet, mit dem ich zum Beispiel [19:06] Bezüge zwischen Organisationen herstellen kann. [19:09] Ich kann zum Beispiel sagen, die Struktur A hat bezogen auf die Struktur B etwas Aussage genommen, die und die Organisation, den oder den Organisationsgrad. [19:20] Oder ich könnte mir auch zum Beispiel vorstellen, dass ich Wahrscheinlichkeiten zur Aussage benutze oder sonst etwas. [19:27] Nur dann muss natürlich die Begriffe, die ich durch ein Prädikat verknüpft habe, transponierbar sein. [19:33] Das geht natürlich nicht immer, denn wenn ich zum Beispiel 2 Begriffe, also A und B, über irgendein Prädikat verknüpft habe, dann kann es sein, dass in einem anderen Aussagesystem der Begriff A oder B gar nicht mehr definiert [19:47] ist. [19:48] Dann wird das Ganze sinnlos. [19:49] Man muss sich also überlegen, was muss ich anstatt einzelner Begriffe und ihrer Inhalte hier verknüpfen. [19:57] Komme ich dazu, dass man hier zweckmäßig sich ein ganzes System von Begriffen betrachtet und dass man dieses System sich geordnet denkt, sozusagen die Begriffe geordnet denkt in Bezug auf ihre wechselseitige Bedingtheit. [20:18] Dann werde ich immer ein unabhängiges System von Begriffen finden, die sich nicht wechselseitig bedingen, dann werde ich ein zweites System von Begriffen finden, das in einem ersten Bedingtheitsgrad sich aus dem ersten System [20:33] ergibt. [20:33] Das wird wie so ein Syndrom um dieses erste Begriffssystem herum bilden. [20:38] Dann wird ein zweites Syndrom aus Begriffen in einem zweiten Bedingtheitsgrad entstehen und so weiter. [20:45] Das heißt, man könnte eigentlich dieses Raster jetzt durchlaufen, das Raster von Begriffssystemen, Syndrom heißt immer Zusammenläufen, durchlaufen im Sinne eines Epi- oder Posylogismus, im Sinne laufender oder steigender [21:00] oder fallender Bedingtheitsgrade. [21:03] Wenn ich nun solche Systeme, solche syndromhaften Matrizen miteinander verknüpfe und ich wechsle das Aussagesystem, dann werden die einen oder anderen Begriffe nicht mehr existieren. [21:16] Es werden neue erscheinen. [21:18] Diese ursprünglich voneinander unabhängigen Begriffe mögen bezogen auf ein anderes Aussagesystem in Abhängigkeiten stehen, aber es wird sich dann ein neues System von unabhängigen Begriffen ausbilden. [21:31] Kurz, wie dem auch sei, in transponierbaren Aussagesystemen wird die Struktur dieses sozusagen syllogistisch geordneten Systemes erhalten bleiben, wenn sich auch der Inhalt verändern mag. [21:47] Und von solchen Überlegungen ging ich aus und stellte dann die Frage, wie muss man hier eigentlich operieren, was kann man nun aus diesem Grundgedanken eigentlich alles machen. [21:59] Das habe ich aber, das können Sie aber nachlesen, zumindest in Methodik und Begriffe so ein bisschen erklärt. [22:07] Wie gesagt, ich habe mit der nicht eine Definition schuldig geblieben. [22:11] Sie müssen bloß immer sehen, wo ein solcher Begriff in Fraktur gedruckt ist. [22:16] Da steht dann auch die Definition dabei. [22:19] Sprecher B: Herr Kage, noch zu Ihrer Frage: Es gibt dazu ein Buch, haben Sie ja doch schon geschrieben, mit 300 Seiten, was ich bei Ihnen gesehen habe. [22:27] Sieht aus wie ein Mathematikbuch. [22:29] Da sind diese Sachen, diese ganz neuen Verknüpfungen. [22:32] Man könnte direkt von einer Metamathematik sprechen. [22:35] Sprecher A: Ja, aber keine sind nämlich völlig andere Symbole. [22:38] Sprecher B: Nein, nein, das haben Sie nicht. [22:39] Das ist nicht veröffentlicht. [22:40] Sprecher A: Nein, nein, das nicht. [22:41] Sprecher C: Nein, da habe ich das Vorhergehende. [22:43] Verstehe ich auch nicht. [22:44] Ich wollte das jetzt einfach nur mal in Worten formuliert kriegen, ohne den gesamten Apparat, sondern sozusagen auf einfache Begriffsschema reduzieren. [22:56] Sprecher A: Kommt auch noch. [22:57] Naja, und das kann man nun weiter aufbauen. [23:00] Man kommt dann in immer höhere Abhängigkeitsebenen. [23:05] Und Sie können zum Beispiel diese matrizenhaften Schemata als solche Kombinate vom Grad 0 bezeichnen und können nun Operationen finden, wie die nun wieder zu etwas verknüpft werden, was da rausragt usw. [23:20] Also das kann man machen, und dafür habe ich dann auch ein Vokabular entwickelt, das sich allerdings etwas fremdartig anhört, aber Wenn man es dann anwendet, um eben auszuloten, wie müssen mindestens psychische und mentale [23:33] Strukturen im Transbereich beschaffen sein, dass die Erfahrungen, die ja nun unsere Psychologen, unsere Kliniker im großen Stil zusammentragen, dass die alle darin Platz haben, dann können Sie erkennen, dass dieser Begriffsapparat [23:46] sich eigentlich sehr gut bewährt. [23:49] Man kann nämlich jetzt konkret sagen, wovon man eigentlich spricht. [23:54] Also solche Geschichten wie Feinstofflichkeit und so und geistige Führer, so was, das kommt bei uns gar nicht vor. [24:03] Das hat dann irgendwelche— aber wie gesagt, es trifft dann die Sachlage besser. [24:10] Sprecher B: Ja, Herr Dr. [24:12] Frank, wollten Sie erst? [24:14] Ich darf Ihnen einen Augenblick mal— Dr. [24:16] Frank hat sich zuerst gemeldet. [24:19] Sprecher C: Herr Heim, Sie haben eben das Quantitative und das Qualitative getrennt. [24:26] Ich nehme fast an, wenn ich Sie richtig interpretiere, dass das mehr aus analytisch-didaktischen Gründen war, diese Trennung. [24:34] Denn wahrscheinlich sehen Sie auch das Quantitative und das Qualitative eigentlich nur als zwei Aspekte der gleichen ganzheitlichen Ja, wenn man jetzt der Sache auf den Grund gehen will, wie soll man es anders machen, als [24:49] die Geschichte erstmal auseinanderzunehmen? [24:52] Sprecher A: In Wahrheit ist es ja doch so, dass auch jeder materiellen Letzteinheit immer eine Qualität zukommt. [24:59] Das ist nämlich in Wahrheit ein und dieselbe Realität. [25:03] Das ist genau richtig. [25:05] Ich habe es natürlich zunächst mal analytisch auseinandergenommen, um mir überhaupt erst ein Bild zu machen. [25:09] Das ist sicher, ja. [25:11] Sprecher B: Herr Dr. [25:12] Franke. [25:13] Sprecher A: Ja, Herr Heim, wäre es möglich, an diesem Punkt etwas zu vertiefen, und zwar wie Sie diesen Aufbau des Begriffssystems und diese wechselseitigen Bedingtheiten, wie das im Einzelnen vor sich geht? [25:27] Kann es einfach— zum Beispiel die christliche Politik, nehmen wir jetzt mal eine Pseudostruktur an, ja, nur aus didaktischen Gründen. [25:35] Sie können zum Beispiel Folgendes machen. [25:37] Denken Sie sich mal, Sie kriegen einen Brief, über den Sie sich mordsmäßig geärgert haben. [25:44] Dann können Sie den Inhalt dieses Briefes aufschlüsseln in lauter Behauptungen, die der Briefschreiber äußert. [25:52] Und nun könnten Sie auf die Idee kommen und immer in so kleinen Sätzen, wenn dann, diese ganzen Behauptungen auflisten, die Sie jetzt als Reinkultur aus Ihrer den Brief geholt haben und können nun sagen, ich sage, das wäre [26:07] jetzt ein Syndrom von Begriffen, dieses Schema von kleinen Sätzen. [26:12] Und nun könnten Sie diese Begriffe verknüpfen, indem Sie sagen, wir machen das rein grammatikalisch, wir verknüpfen die kleinen Sätze zu neuen Sätzen, indem wir die Aussagen, die diese Sätze haben, substituieren. [26:28] Also um das Beispiel Wer stark ist, hat Mut. [26:35] Oder zweiter Satz: Schwächlinge können nicht mit Löwen fertig werden. [26:41] Dann könnte man das jetzt schwach und stark substituieren. [26:45] Sie würden jetzt als Konsequenz rausziehen: Wer Mut hat, kann mit Löwen fertig werden. [26:52] Nun könnten Sie diese Sätze nacheinander zuerst Also so wie gesagt auch nach einem binomischen Gesetz sozusagen. [26:58] Alle miteinander kombinieren, immer 2 zusammenbringen, ein weiteres System, ein zweites Syndrom jetzt raus von Sätzen in einem ersten Bedingtheitsgraph. [27:09] Und nun werden Sie feststellen, dass normalerweise der größte Teil dieser Sätze völliger Nonsens ist. [27:15] So, die Paare, die jetzt Sinn haben, die eliminieren Sie genauso wieder. [27:20] Und kommt vielleicht zu 2, 3 sinnvollen Aussagen, anderes wieder Unsinn. [27:24] Und zum Schluss kommt dann irgendetwas raus, das vielleicht— der ganze Brief gipfelt dann logisch in der Feststellung: Herr Franke kämmt sich die Haare. [27:35] Ja, so. [27:38] Wenn Sie nun in dem Stil antworten, Sie glauben gar nicht, was das für ein Ärger. [27:44] Ich meine, so, das kann man benutzen. [27:49] Oder Sie können zum Beispiel den Aspekt, als Aussageaspekt zum Beispiel den Aspekt der Konfliktlogik benutzen und der Optimierung. [28:02] Das heißt, Sie können sich jetzt theoretisch Folgendes konstruieren: Es gibt irgendein Konfliktobjekt und es gibt Teilnehmer am Konflikt, die selbst sind Teilnehmer. [28:14] Dann könnten Sie sagen, wir loten zunächst mal aus, welche Konfliktziele die Konfliktteilnehmer in Bezug auf das Konfliktobjekt haben, und werden dann feststellen, dass Sie und vielleicht 2, 3 andere Konfliktteilnehmer ähnliche [28:30] oder gleiche Ziele haben. [28:31] Dann können Sie die Koalition ausloten und können nun die Strukturen Ihrer Konflikte Gegner durch diese Bedingtheitsvorgänge, durch diese Bedingtheiten in wechselseitige Beziehung setzen. [28:45] Sie können das jetzt durchleuchten, weil Sie ja jetzt die Chance haben, extrem komplexe Dinge übersichtlich zu gestalten. [28:54] Und nun müssen Sie sehen, jetzt müssen Sie alles, was Sie erfahren— das Wichtigste ist in diesem Fall die Information, die Information vom Gegner— da müssen Sie Sie sehen, dass Sie Informationen bekommen und müssen nach den [29:07] Informationen eine Strategie entwickeln, wobei Sie die Informationen bewerten müssen nach der Konfliktlogik. [29:14] Im einfachsten Fall jetzt, das wäre jetzt eine dreiwertige Logik: Plus, das heißt positiv für mein eigenes Konfliktziel, null belanglos, minus abträglich. [29:24] Und nun empfiehlt es sich, das habe ich aus Erfahrung, weiß ich das, dass Sie zunächst mal die Informationen aussuchen, ob die vollständig ist. [29:32] Die gehen in ihrer Strategie, das ist ja eine Zeitfolge von Schritten, ist ein Scheinschritt, nicht? [29:38] Und so, dass jetzt eine vom gegnerischen Lager eine berechenbare Reaktion kommt. [29:45] Deckt sich die berechenbare Reaktion mit ihrem Raster, dann haben sie genug Informationen. [29:50] Jetzt kann es ernst werden im ersten Schritt. [29:53] Dann kommt der nächste Schritt, ist wieder ein Scheinschritt. [29:56] Um zu sehen, ob Sie noch genügend Informationen haben. [30:00] Stimmt jetzt die Reaktion nicht mehr, dann brauchen Sie neue Informationen. [30:06] Und so können Sie nun einen verschlungenen Weg gehen. [30:08] Das geht langsam, aber mit großer Zähigkeit. [30:10] Sie können direkt grafisch alles anzeichnen an der Tafel. [30:14] Der Weg führt dann schließlich auf Umwegen doch zu Ihrem Konfliktziel, und Sie haben das Konfliktziel erreicht, und die anderen wundern sich, weshalb. [30:22] Ich meine, das habe ich ausprobiert. [30:24] Ich habe meine Heimatstadt hier als Versuchsfeld benutzt. [30:28] Das ist der Grund, weshalb ich mich hier um Kommunalpolitik gekümmert habe. [30:31] Also unsere Verwaltung kann davon ein Lied singen, das kann ich Ihnen sagen. [30:38] Das endete mit Katastrophen. [30:40] Kein Mensch wusste aber so richtig warum. [30:42] Das wurde dann immer auf höhere Gewalten abgebucht. [30:48] Naja, nun, ich meine das zur Anwendungsmöglichkeit. [30:56] Man kann ganz andere Dinge damit machen. [31:02] Sprecher B: Herr Heim, darf ich vielleicht dann auch noch eine Frage stellen? [31:05] Und Sie haben es ja vorhin schon angedeutet. [31:08] Glauben Sie, dass mit Ihrem Verfahren dieser Zyntrometrie es möglich sein könnte, wie ich es eben ja auch annehme, dass man die Phänomene, um die es uns hier geht, beschreiben könnte. [31:28] Sprecher C: Ansatzweise. [31:28] Sprecher A: Vielleicht, Herr von Ludwiger, und jetzt fahre ich mal rüber. [31:31] Sie werden es in einem dieser Bücher, Herr von Ludwiger, auch darstellen. [31:35] Und zwar war das ein Ad-hoc-Gedanke. [31:39] Eigentlich vor mir so in den Raum gestellt. [31:41] Wir hatten dann eine Diskussion und ich sagte so etwas, weil ich mir so eine Idee hatte. [31:45] Ich sagte, Herr Erfurth, du, Sie jetzt auch wissen, wenn es so ist, wie ich es vermute, dann kommen Sie so schnell überhaupt nie dahinter, was es mit diesem Ding zu tun hat. [31:54] Er hat dann diese Sache mit diesen Informationsrüsseln geschrieben. [31:58] Nun ja, ich muss echt so sagen, ich sagte Ihnen eigentlich gleich, ich stehe nicht unbedingt zu der Sache. [32:04] Ja, ja, weil das eigentlich, aber das hat von Luther ja dann selber als Spekulation auch ausgewiesen, und als solche müssen Sie es auch sehen. [32:12] Das war ein Ad-hoc-Gedanke dazu. [32:14] Man kann natürlich nun wahnsinnig viele Dinge auf diese Weise unter einen Hut bringen, aber es ist die ganz große Frage, kann denn das überhaupt passieren? [32:24] Stehen hier nicht irgendwelche Naturprinzipien dagegen? [32:28] Nur man könnte vielleicht eine abgewandelte Form bringen. [32:31] Man könnte sich mal überlegen, wenn wir jetzt mal uns denken, wir stellen uns jetzt mal in einem Zeitschnitt die Biosphäre unseres eigenen Planeten vor, nicht wahr, dann würden wir doch sehen, dass über den einzelnen Raumstrukturen [32:50] dieser Biosphäre, Biosphäre verstehe ich eben diese Gesamtheit vernetzter Ökosysteme, logischer Kreise, einer ungeheuren Komplexität. [32:59] Aber gerade diese Komplexität macht das Leben auf diesem Planeten ja so robust. [33:04] Denn die einzelnen Lebewesen sind außerordentlich empfindliche Gebilde. [33:09] Schauen Sie sich nur mal eine Eintagsfliege an, wenn Sie da, oder eine Spinne, wenn Sie das Tier falsch anfassen, ist es tot. [33:15] Das sind ungeheuer empfindliche Dinge, die einzelnen Organismen. [33:20] Aber dieses Netzwerk aus pflanzlichen Produzenten, tierischen Konsumentenketten und weder tierischen noch pflanzlichen Reduzenten, nämlich Pilzen, die das nun wieder in die materielle, metaökonomische Basis zurückgeben. [33:35] Das Netzwerk hat eine unvorstellbare Stabilität. [33:39] Das heißt, es kann hier passieren, was will. [33:40] Selbst wenn die Menschheit in einem Anfall von Wahnsinn einen atomaren Konflikt vom Zaun brechen würde, würde. [33:48] Das Leben würde bestehen bleiben. [33:52] Es würden sich anschließend, wenn wieder normale physikalische Verhältnisse da sind, würden sich neue Gleichgewichte einstellen. [34:01] Nur wir Menschen fliegen raus. [34:04] Natürlich dann peinlich. [34:06] Aber ich meine, das kann übrigens, braucht gar kein atomarer Konflikt zu sein. [34:11] Man braucht bloß gewisse Dinge der Natur zu treiben. [34:15] Sprecher B: Aber das, was hier steht, auch was zu trinken für Sie. [34:19] Sprecher A: Aber ich meine, dieses System ist an sich außerordentlich stabil, aber man müsste nun in diesem sechstdimensionalen Bild, müsste man jetzt jedem Element dieser Biosphäre natürlich ein verhältnismäßig hohes intellektuelle, [34:41] also organisatorische Struktur zu. [34:44] Wenn Sie nun sehen würden, wie das Ganze in dieser 5. [34:48] Weltdimension sich zeitlich verändert, dann würden Sie beobachten, dass es einmal Prozesse gibt, die immer so laufen, dass minimale organisatorische Niveaus erscheinen, aber maximale Desorganisation. [35:06] Das sind die sämtlichen Prozesse der Physis, die so laufen, dass eben in diesen entelechialen Tälern das Ganze läuft. [35:16] Herr von Ludwiger hat das mal wunderbar illustriert. [35:19] Ich habe Sie da im Stillen beneidet um die Fähigkeit. [35:23] Er hat das wunderbar illustriert und hat da so Raumzeitbilder gemacht. [35:27] Ich war da sehr beeindruckt. [35:28] Ich habe mir das so nachher an meinem Lesegerät angeschaut. [35:30] Und Sie werden dann Das sind die Prozesse der steigenden Entropie und der fallenden Organisation. [35:39] Das sind die Prozesse, die dem zweiten thermodynamischen Hauptsatz genügen, den unsere Wirtschaftler bis heute nicht begriffen haben. [35:46] Noch nicht mal der Herr von Lambsdorff. [35:48] Als er mich direkt danach gefragt hat, habe ich gesagt, da musst du erst im Lexikon nachsehen. [35:52] Sie wundert sich, dass uns alles, dass irgendwas ständig wegläuft. [35:56] Also gut, ich weiß gar nicht, was Sie Aber dann werden Sie neben diesen entropen Prozessen, wo alles in die Hochentropenichtverfügbarkeit wegläuft, noch andere Prozesse laufen, nämlich die Prozesse in den Ökokreisen der Biosphäre, [36:14] bei denen die entelechiale Bewertung und Organisation steigt, ganz im Gegensatz zu den entropen Prozessen. [36:23] Das heißt, Sie würden da einen Dschungel aus hohen, seltsamen Strukturen beobachten, die letzten Endes alle fußen auf Informationen, Informationen der genetischen Muster. [36:35] So würde das aussehen. [36:36] Das bewegt sich nun ständig, nicht wahr? [36:39] So wie das Leben erlischt, wird so eine Struktur verschwinden, und das, was materiell übrig bleibt, wird dem in diese hochentropen, nicht Verfügbarkeit geraten. [36:50] Wir nennen das dann Zerfall eines Körpers. [36:52] Aber in der Biosphäre läuft das anders. [36:55] Da wird das sofort wieder von anderen Elementen der Biosphäre aufgenommen, sofort wieder in diese hohe entelechiale oder organisatorische Bewertung gegeben. [37:06] Es ist für mich eine Frage entstanden, die eigentlich noch nie diskutiert worden ist. [37:10] Wir diskutieren zwar über alles Mögliche. [37:13] Wir diskutieren zum Beispiel darüber, ob man Umweltschutz machen soll, ob man die Äcker so oder so behandeln soll und und und. [37:21] Das läuft dann so weit, dass einige Leute auf die Idee kommen, schreiben das kommunistische Parteiprogramm ab und bieten das als Alternative an. [37:29] Das habe ich alles erlebt. [37:31] Bloß über eins macht man sich überhaupt keine Gedanken: Wir Menschen sind nun als intellektuelle Strukturen in dieses ganze in X5 eingebunden. [37:43] Was passiert eigentlich, wenn wir selber durch unsere eigenen Manipulationen immer mehr Information auslöschen? [37:54] Also nehmen wir an, wir rotten jetzt irgendwelche Arten und irgendwelche Strukturen dieser Biosphäre unwiderruflich aus. [38:02] Wir löschen also die Speicher. [38:05] Dann würde ja zunächst mal der Speicher wegfallen. [38:09] Jetzt bleibt aber in einem bestimmten Abstand zunächst noch, das hält sich dann auch so, die Idee praktisch noch, die Idee bezogen auf die, die Realisation des animalen oder pflanzlichen Organismus, die optimale immanente [38:26] Zweckmäßigkeit hatte. [38:28] Diese mögen jetzt noch da sein, das geht natürlich nur bedingt gut. [38:31] Was passiert jetzt eigentlich? [38:33] Wenn irgendwann ganze Bündel von diesen X5-Strukturen jetzt durchbrechen und den Raum schneiden, was passiert dann eigentlich? [38:43] Was passiert vor allem, wenn jetzt hinreichend viel ausgerottet ist, also hinreichend viel Informationsinhalt ist verschwunden? [38:52] Was passiert dann eigentlich mit uns? [38:55] Könnte es nicht eines Tages passieren, dass aufgrund der mangelnden entelechialen Stützstrukturen unserer eigenen lebendigen Strukturen zusammenbrechen? [39:04] Das heißt, dass dann plötzlich eines Tages bloß noch verkrüppelte Halbidioten geboren werden, die nachher nicht mehr fortpflanzungsfähig sind. [39:10] Was geschieht da eigentlich? [39:13] Wie sieht es eigentlich aus, wenn von hinreichend starken Vernichtungen der Lebensformen, die nicht von selbst kaputt gehen, sondern künstlich, wenn diese ganzen Strukturen durchbrechen? [39:25] Es wäre für mich interessant, würden dann auch solche leuchtenden Gebilde dann und wann sichtbar sein, die sich seltsam betragen, auf die eigenen Gedanken projizierbar sind, die dann sich aber eben als Bereiche, wenn es durchbricht, [39:40] zunächst als Bereiche ganz geringer Entropie ausweisen. [39:43] Irgendetwas passiert, irgendetwas wird ausgestrahlt. [39:46] Schließlich steigt die Entropie, das Ding verschwindet wieder. [39:50] Dann würden allerdings ihre UFOs ganz gefährliche Zeichen sein. [39:56] Denn jedes UFO würde bedeuten, dass wir Menschen unsere eigene Lebensuhr ein gutes Stück mutwillig weitergestellt haben. [40:03] Meinst du, könnte man auch mal sich überlegen. [40:05] Ich stelle den Gedanken nur als Spekulation, als Hypothese in den Raum. [40:11] Dann könnte ich allerdings die Synthetiker und die Bankers ganz gut verstehen, dass die ach und weh schreien, denn dann werden ihnen ihre Sünden aufgerechnet. [40:23] Aber so weit denken die, glaube ich, nicht. [40:25] Sprecher B: Nein, nein. [40:26] Herr Dr. [40:27] Müller? [40:29] Sprecher A: Die Zerfallsprozesse sind ja durch den zweiten Hauptsatz bedingt. [40:34] Bitte? [40:34] Die Zerfallsprozesse sind ja im Wesentlichen durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik bedingt oder vorgeschrieben. [40:42] Und Ja, wenn die nicht umkehrbar sind. [40:45] Meine Frage ist nun: Existiert für die organisatorischen Prozesse, die in der Gegenrichtung laufen, existiert da auch ein Extremalprinzip? [40:54] Oh, das habe ich nicht gehört. [40:54] Sprecher B: Ob für die organisatorischen Prozesse auch ein Extremalprinzip existiert? [41:00] Sprecher A: Ich bin davon überzeugt, ja. [41:02] Ich kann es bloß nicht bündig beweisen. [41:05] Ich könnte mir das denken, dass das auch der Fall ist, denn ich könnte mir denken, dass das Lebendige immer versucht, das Organisationsniveau zu erhöhen. [41:16] Wenn man so mal versucht, die steigende Komplexität der Lebewesen zu verstehen im Laufe der Erdgeschichte, war erst ganz primitive Form, das wird immer komplexer, immer komplexer. [41:29] Das scheint mir so zu sein, wie wenn tatsächlich dem Entropieprinzip entsprechend hier ein Prinzip der Organisationsverwirrung mitspielt. [41:38] Vielleicht ist das der Parameter, der unbekannte Parameter, der von dem Herrn von Eigen in Göttingen immer wieder zitiert wird. [41:48] Aber ich glaube, er weiß im Augenblick nicht so recht, wie er das machen soll. [41:52] Das ist richtig, das wäre, es lohnt sich, das mal zu überlegen. [41:57] Ja, vielleicht sollte man sich sogar mal mit Professor Eigen zusammensetzen. [42:01] Sprecher B: Ja, sollten Sie mal sagen, wie ist denn das nun mit dem Parameter? [42:05] Sprecher A: Also von dem Evolutionsreaktor hört man nun gar nichts mehr. [42:10] Sprecher B: Herr Kage hat noch eine Frage. [42:12] Sprecher C: Herr Kage. [42:13] Ich habe in einer ziemlich heftigen Diskussion mit sturen Darwinisten die Frage aufgeworfen, wie sie sich denn erklären, dass aus einer Amöbe durch genügend viel Zeit und genügend viel Zufall der Taschenrechner entstanden [42:34] sei. [42:36] Um es mal ganz primitiv zu formulieren, aber zielgerichtet. [42:40] Da haben die Herren keinerlei Möglichkeit, darauf eine Antwort zu geben. [42:44] Sprecher A: Ja, das glaube ich gern. [42:46] Sie hätten aber etwas dazu sagen können. [42:52] Habe ich auch gemacht. [42:53] Und zwar hätte man dazu, ja, man kann dazu Folgendes sagen, man könnte sagen, zunächst mal, wenn ich unterstelle, dass das Prinzip der zufälligen Mutation und der Selektion wirklich diese tragende Kraft ist, dann kann man [43:07] zunächst mal feststellen, dass wir nie eine Makromutation beobachtet haben. [43:13] Denn dann, ich würde sagen, wenn Sie jetzt hergehen und Setzen einen Schimpansen an eine Schreibmaschine, der schlägt auf den Tasten rum. [43:26] Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der ein Gedicht von Goethe plötzlich schreibt durch Zufall, größer als die Makromutation. [43:32] Sie müssen bedenken, dass Milliarden Codeworte hier richtig in der richtigen Reihenfolge zusammenstellen müssen, dass ein Lebewesen definiert ist. [43:41] Wir haben Makromutationen nie beobachtet, wir beobachten aber Mikromutationen. [43:46] Mikromutationen sind Änderungen eines einzigen Codewortes durch irgendeinen Außeneinfluss. [43:52] Diese Änderungen pflegen im Allgemeinen aber nichts zur Folge zu haben. [43:58] Das fällt dann aus, dann wird irgendeine Aminosäure an der falschen Stelle produziert. [44:03] Das kann dann irgendeine Prädestination für irgendeine Erkrankung sein. [44:08] Die Wiese-Sichelzellen-Krankheit ist zum Beispiel so was. [44:11] Wie sie sich äußert, weiß ich nicht. [44:13] Kenne bloß den Begriff und dass auf so was zurückgeht. [44:16] Und nach einer Generation, nach 2 Generationen ist es wieder weg. [44:19] Aber wenn jetzt die Evolution tatsächlich arbeitet, was passiert denn da eigentlich? [44:29] Wir wissen aus der Paläontologie, dass die Evolution typusstrophenhaft erfolgt. [44:33] Das heißt, von einem Punkt laufen die jetzt mehrere Neuentwicklungen weiter mit großer Evolutionsgeschwindigkeit, wobei Evolutionsgeschwindigkeit nur Änderungsgeschwindigkeit bedeutet. [44:48] Das kann auch Devolution sein. [44:50] Ja, das geht mit hoher Geschwindigkeit los, dann in einem verhältnismäßig kurzen Zeitintervall, naja, hier kurz ist ja vielleicht 2, 3 Millionen Jahre, ja, geht das jetzt auf einen niedrigen Wert runter, Diese Änderungsgeschwindigkeit [45:07] bleibt dann konstant über lange Zeit, um sich dann wieder steil zu ändern. [45:12] Die Art stirbt aus. [45:15] Das hat Schindewolf damals entdeckt und er versuchte es mit Makromutationen zu verstehen. [45:21] Jetzt kommt aber die Schwierigkeit. [45:23] Erst einmal, also dieses Wechselspiel Mutation und Selektion, das funktioniert und dominiert garantiert auf der typischen Hypostase, also diesem Horizontalverlauf oder nahezu Horizontalverlauf. [45:35] Da sieht man ja so Hügel drin, je nachdem wie die Umweltbedingungen sich geändert haben. [45:40] Aber es gibt einen steilen, nichtlinearen Anfang, ein steiles, nichtlineares Ende. [45:47] Und zwar spielt sich das meiste in dieser Typogenese, diesem ersten kurzen Eingangsintervall, ab. [45:53] Wenn der Darwinismus nämlich richtig wäre, Dann kommen wir mit der Zeit nicht aus. [46:00] Denn wenn wir nämlich jetzt mal zum Beispiel den Begriff Fledermaus betrachten: Die ersten Fledermäuse tauchten, so viel ich weiß, im Oberkretanium auf. [46:12] Wenn sich nun diese Idee Fledermaus so langsam entwickelt hätte wie der Flugfinger während des Tertiär, dann hätte die erste Fledermaus