Kassette 31a - Heim, Tannhäuser (27.02., Jahr unbekannt) KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: pro Sprecher-Turn — [0:03] Sprecher A: Ja, nun müssen Sie sich Folgendes überlegen. Erstens spielt sich der Prozess nicht im physischen Raum ab. Und nun kommt, das ist ein Gedanke, den Gernot dazu beitrug, den ich sehr gut fand. Bloß Gernot hat das zu eng gefasst. Der geht von der Graphenvorstellung aus. So geht es noch nicht. Aber jetzt muss man dieses Muster aus Metroplex-Syntropoder, dieses Muster, und metaphorischer Strukturen der Syntropoder kann man als ein solches Netz auffassen, das aber jetzt mit den üblichen Begriffen nichts zu schaffen hat. Es ist ein Muster aus solchen Entitäten, das sich zeitlich ständig wandelt, weil das ja auch eine lebende Struktur ist. Es wandelt sich ständig, Ich nenne diese sich ständig wandelnden Gestalten Reomorphismen. Zeitlich gestaltet. Das sind Reomorphismen. Ich erklärte es übrigens Ihnen auch schon mal. Und nun kommt es darauf an, wenn die andere Psyche— also jetzt muss erst mal eine Motivierung da sein, dann gibt es nur einen solchen vagabundierenden Kanal. Und dieser Kanal kann nun mit einer anderen Psyche korrespondieren, aber nur unter der Voraussetzung, dass die entsprechende Metroplex-Syntropode der anderen Psyche— die kann jetzt ruhig eingekoppelt sein— Aber das Muster, das Entitätsmuster der analogen Synthropode ändert sich auch reomorph. Nun kommt es darauf an, es kann für eine bestimmte Zeitspanne eine Ähnlichkeit der Muster da sein. In dem Augenblick, wo die Muster sich ähnlich sind, schwindet die psychische Distanz oder die transzendentale Distanz. Im Optimalfall sind sie identisch, dann ist keine Distanz mehr da. Aber auch in einem bestimmten Grad der Ähnlichkeit ist die Distanz so klein, dass jetzt Aktivitätenströme eben aus solchen Entitäten übergreifen können. Dann kommt es zum telepathischen Kontakt, der aber sofort abreißt, wenn jetzt der Reomborphismus dafür sorgt, dass plötzlich die Ähnlichkeit überhaupt nicht mehr existiert. Dann ist sie gestoppt. Das ist der Grund dafür, dass Telepathie nur zeitweilig möglich ist, dann aber vom Ort unabhängig ist. Ja, denn die psychische Nähe hat nichts mit räumlicher Nähe zu tun. Und es ist auch klar, dass das jetzt nicht sich wie ein Feld ausbreitet und gezielt nur auf eine einzige andere Person gerichtet ist, nicht auf viele. Denn gäbe es das Psi-Feld, dann würde sich dieser Prozess nicht abspielen, jedenfalls nicht in der beobachteten Form. Und nur dann kommt es zum Kontakt. Wenn nun keiner der beiden einen vagabundierenden Kanal hat, kommt es auch zu keiner Telepathie. [3:42] Sprecher B: Ja, und dagegen ist aber dieser andere Kanal dann machtlos. [3:48] Sprecher A: Das heißt also, weil der andere sich regelrecht ranschiebt. [3:53] Sprecher B: Ja, ja, es kommt zur Resonanz praktisch. [3:55] Sprecher A: Wenn eine Ähnlichkeit da ist, so wie Gernot so schön sagte, einem Isomorphismus entspricht. Man kann den Begriff hier nicht verwenden, das bringt wieder ein Durcheinander. Die Mathematiker sagen, das ist was anderes. Natürlich was anderes. Ich überlege immer, wie nennt man, sollte man das nennen? [4:13] Sprecher B: Resonanz kann man, ist immer noch wertfrei, aber Resonanz ist wieder immer an Schwingung gekoppelt. Und das ist es ja auch nicht. [4:23] Sprecher A: Nee, das fällt mir auch nicht gut ein. Ich muss mir mal was einfallen lassen. Und man kann übrigens auch alle anderen animistischen Grundphänomene so verstehen. Ja, da würde ich doch ganz gerne jetzt mal fragen zur Psychokinese. [4:44] Sprecher B: Da weiß ich nicht, wie Sie das deuten wollen. [4:47] Sprecher A: Kann man. Die haben ja sogar sehr leicht zu deuten. [4:49] Sprecher B: Aber wieso geht denn von einem Körper, der hat zwar auch Muster oder Abbildungen, aber die läuft nicht. [4:56] Sprecher A: Das geht anders. Ist aber furchtbar leicht sogar zu machen. Ach so. Ja, und zwar Wo wir erst mal bei der Telepathie bleiben. Es gibt hier eine aktive Möglichkeit, dass nämlich der vagabundierende Kanal Aktivitäten, also entelechiale Informationsentitäten, beschreibbar sozusagen durch Quantenstufen des Strahlungsbereichs, emittiert in die benachbarte Psyche hinein. Die entsprechen aber Informationen, die jetzt in die Psyche hineingetragen werden und nun von dem anderen als Erlebnis verarbeitet werden können oder Handlungen auslösen. Das nennen wir dann Gedankenübertragung. Aber das Passivum ist auch möglich, dass nämlich aus der fremden Psyche ein Aktivitätenstrom abgezweigt wird, fließt über den Kanal und wird nun von dem Medium als Erlebnis verarbeitet, dann nennen wir es Abzapfen. Zum Beispiel kann dann ohne Weiteres der Gedanke des anderen empfunden werden. Das sind dann diese unangenehmen Gesellschafter, die unter Umständen vor sich herbrabbeln, was man gerade denkt. Das ist widerlich. [6:18] Sprecher B: Aber das kenne ich übrigens vom Baumann so. [6:20] Sprecher A: Dazu schafft er uns, das kann ich mir denken. Denn das entspricht diesem Muster, Da ist aber, das wird nur dann gehen, wenn gerade diese Resonanz da ist, wenn diese Ähnlichkeiten gegeben sind. Sonst geht es nicht. Und Sie werden auch beobachten, dass das nicht immer der Fall ist. [6:37] Sprecher B: Nein, Gott sei Dank nicht. [6:39] Sprecher A: Nee, das ist nur zeitweilig, wenn diese Reomorphismen synchron gehen. Kennen Sie das Wort? [6:46] Sprecher B: Reomorphismus. [6:47] Sprecher A: Synchronismus. Das ist genau das Richtige. Die richtige Vokabel dafür. Das bedeutet dann, dass die psychische Synchronizität— das ist der eine Fall. Nun denken Sie sich bitte mal, dass dieser vagabundierende Kanal nicht auf eine Nachbarpsyche trifft. Es ist vielleicht kein Synchronismus möglich. Nehmen Sie an, da ich ja von diesem Niveau betrachte, in der Richtung X5, muss ja das Jetzt des Raumes darunter liegen. Es ist doch sehr leicht denkbar, dass der bloß eine kleine Winkeldrehung macht, und die Mündung dieses Kanals gerät in den physischen Raum. Für uns unsichtbar, unwahrnehmbar, nichts. Jetzt braucht er auch keinen reomorphen Synchronismus, Denn der rutscht jetzt einfach rein, aus irgendwelchen Gründen gar nicht bewusst, das plumpst da einfach runter, projiziert sich hinein. Das wäre ja bloß eine Drehung, eine Schwenkung. Hier habe ich meinen Arm jetzt, da ist der Tisch, und plötzlich lasse ich ihn fallen, jetzt habe ich ihn hier in der zweidimensionalen Fläche. So ist es auch denkbar. Was kann jetzt passieren? In diesem physischen Raum haben wir Informationsflüsse. Mit bestimmten Wahrscheinlichkeitsfeldern. Es könnte sein, dass diese Schlüsselhüllen das Metroplex-Muster beeinflussen und umsetzen in einen Aktivitätenstrom, der jetzt zu der Persönlichkeit hinfließt und passiv als Informationsmuster verarbeitet wird. Und als Erlebnis bewusst gemacht wird, dann kommt so ein verschwommener Eindruck zustande von irgendeiner Gegend, irgendwelchen Bildern. In Wahrheit ist das Hunderte von Kilometern weit weg, und der nimmt nun wahr, was da plötzlich abspielt. Das nennen wir dann Hellsehen. Ein Beispiel, sehr klassisch, weiß ich, Schwedenborg und der Brand von Stockholm. Mach so einen Pfeil. Wir können das bestimmt auch dann und wann beobachten. Vielleicht hat jeder von uns dann und wann Zeiten, wo diese Kanäle offen sind. [9:23] Sprecher B: Da wird es aber jetzt schon etwas kritisch, denn es muss auch wieder eine Art psychischer Nähe vorhanden sein. Denn der Swedenborg hat ja das auch bloß deswegen gesehen, auch vielleicht bloß deswegen, weil er wusste, dass sein Haus ziemlich in der Nähe stand. [9:38] Sprecher A: Ja, das mag sein, dass da eine Motivierung ist. Dass ein Motiv da ist, nun hier, das ist vielleicht drin, das ist vielleicht bei allen Leuten, die hellhörig sind, so. Ob sie es nun wahrhaben wollen oder nicht, nur das Prinzip ist dieses passive Aufnehmen. Ja, das ist das Passive. Moment, wie kann das Aktivum aussehen, das dazu passt? Das wäre doch, dass jetzt über diesen abgespaltenen Kanal in den physischen Raum ein Strom solcher ätherlicher Geräte. Was macht aber, das hat Herr Emde besonders schön ausgearbeitet, was kann aber eine ätherische Informationsentität machen, wenn sie aus ihrem Bereich hinausgeht in diesen Raum? Dann wird sie dort ein Feld aufbauen. Und zwar ein Feld negativer Wahrscheinlichkeiten. Ich hatte schon mal so was aus ganz anderen Gründen erlebt. Dieses Feld negativer Wahrscheinlichkeiten ist aber ein Informationsfeld. [10:55] Sprecher B: Ja, also ich würde ja immer sagen Gitter und nicht Informationsgitter. Aber weil mir das Feld dann schon zu physikalisch wird. [11:03] Sprecher A: Aber gut. Ja, nun. Gut, gut, Feld ist übrigens ein Begriff, der sehr abstrakt ist. Das muss nichts Physikalisches sein. Ein Feld ist immer eine Zustandsfunktion, die jedem Punkt ihres Definitionsbereiches einen Zustand zuordnet. Das allgemeinste Definitionsbegriff ist Feld. [11:21] Sprecher B: Ja, aber das hat es ja noch nicht. [11:22] Sprecher A: Das hat es hier nicht. Nein. Es ist ja praktisch nur eine Vorschrift von mehreren Möglichkeiten, die da möglich sind. [11:30] Sprecher B: Eine Bahnvorschrift. [11:31] Sprecher A: Wie sieht er denn eigentlich aus? Eine observable Größe der Physik ist nichts weiter als der Mittelwert einer großen Zahl von Mikrozuständen. Wobei jeder Mikrozustand als Faktor eine Wahrscheinlichkeit trägt, nämlich das Quadrat der quantenmechanischen Zustandsfunktion. So, die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten ist immer 1. Und die Summe der so mit Wahrscheinlichkeiten bewerteten Mikrozustände ist die makroskopische, observable Größe. Jetzt denken wir uns mal, jetzt blendet hier, blenden die Informationen ein, nämlich die Minuswahrscheinlichkeiten. Dann werden die sich verteilen und werden nun alle möglichen Wahrscheinlichkeitskomponenten auslöschen. Denn minus, also minus x plus x ist 0. Da die Summe aber der wirklichen Wahrscheinlichkeiten 1 bleiben muss, werden andere Wahrscheinlichkeiten steil raufgehen. Damit ändert sich der Mittelwert und die Observable verändert sich und kann etwas darstellen, was ganz und gar unwahrscheinlich ist. Wir Menschen sagen im Großen dann dazu, es ist ein Wunder. Im Kleinen könnte es passieren, dass jetzt die Wahrscheinlichkeit, dass zum Beispiel ein Streichholz auf dem Tisch liegt, plötzlich völlig verändert wird. Und die Wahrscheinlichkeit ist jetzt die, dass Streichholz muss ein Stück weiter weglegen. [13:22] Sprecher B: Gut, das ist jetzt aber erstmal der energetische Prozess, wenn man so will. Es muss doch aber auch dafür gesorgt werden, dass das ganze System inbegriffen wird, wie das Streichholz von der Spitze bis zum Ende hin, und nicht bloß einige von den Molekülen, dann wird es ja nichts nützen. [13:40] Sprecher A: Nicht einige Moleküle. Naja, ich bin nicht ganz— dass die Tatsache des Streichholzes nicht dort ist, nicht dort, weil es jetzt die größte Wahrscheinlichkeit hat, dort auf dem Tisch zu liegen. Nicht? Insgesamt. [13:54] Sprecher B: Ja. [13:55] Sprecher A: Ja. [13:56] Sprecher B: Ach so, Sie meinen also nicht, dass der Täter— [13:58] Sprecher A: Ja, wenn nun insgesamt jetzt die Vorschrift heißt, nein, das ist ganz unwahrscheinlich. Die größere Wahrscheinlichkeit ist, dass es dort liegt, weil jetzt gerade dieser vagabundierende Kanal das entsprechend der Informationsraster hier draufgegeben hat, dann wird zwangsläufig das Streichholz— aber jetzt ist natürlich die Frage, wo sitzt die Energie dazu? Diese Energie kann natürlich aus einer Umgebung entnommen werden. Es ist nämlich gar keine sehr große Energie. Selbst wenn ganze Schränke bewegt werden, es ist immer noch wenig gegenüber der Energie, die in der ganzen Umgebung thermodynamisch drin ist. [14:38] Sprecher B: Aber ich habe noch nicht verstanden, wo setzt denn das an? Also jetzt kommt diese Bewertung reingreifen in den R3, oder R4, wenn man so will. Und die Möglichkeiten, die dieser Raumzeitschlauch hat, werden jetzt umgelenkt. Das muss also woanders hin. Das muss also ganz unwahrscheinlich werden. [15:02] Sprecher A: Aber wo? [15:03] Sprecher B: Wo wird das denn nachher, wo kommt es denn nun wirklich zu der Bewegung? Wie folgt das denn diesem anderen Zustand? [15:12] Sprecher A: Ich weiß nicht, also wenn ich es unterstelle, dass die Dinge sich in der physikalischen Welt etwa so benehmen, dass das realisiert wird, was die größte Wahrscheinlichkeit hat. Und wenn erst die Wahrscheinlichkeit, dass es dort praktisch null wird, am anderen Ort wird sie wesentlich größer. Dann muss es automatisch dorthin ausweichen. Genauso wie zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kugel auf der Spitze eines Kegels liegt, sehr gering ist. Sie wird einfach runterrollen. Würde aber jetzt ein Wahrscheinlichkeitszustand aufgebaut werden, der das Gegenteil will, dann würde die Kugel auf den Kegel raufrollen. Ja, das ist klar. [15:57] Sprecher B: Aber bei einer runterrollenden Kugel weiß ich, wie die Wahrscheinlichkeit denn nun begünstigt wird. [16:03] Sprecher A: Natürlich, aber jetzt denken Sie sich mal, dass Wahrscheinlichkeiten, die für das Runterrollen sorgen, ausgelöscht werden. Es muss aber trotzdem eine Wahrscheinlichkeitssumme gleich 1 da sein. Das geht ein bisschen schwer ein. Wenn ich aber mal unterstelle, dass es wirklich negative Wahrscheinlichkeiten gibt, aber negative Wahrscheinlichkeiten Für was? [16:30] Sprecher B: Für den Mikrozustand oder für das Gesamte? [16:33] Sprecher A: Hier könnte es für das Gesamte sein. Für einen Makrozustand. Der ja auch nur als Summe von Mikrozuständen letzten Endes ist. [16:43] Sprecher B: Das heißt aber, dass die Mikrostruktur sich danach benehmen muss. [16:47] Sprecher A: Muss sich danach benehmen. [16:49] Sprecher B: Also in einer nachfolgenden Stufe sozusagen. [16:53] Sprecher A: Die muss sich, oder vielleicht läuft sie sogar voran. Dass sämtliche Moleküle unter Beibehaltung der gegenseitigen Wechselbeziehungskonfiguration jetzt eben an einen anderen Ort müssen. Dann folgt natürlich der Makrokörper auch. Ich meine, es muss nicht so sein, es ist aber immer ein Denkmodell für die Psychogenese. Oder zum Beispiel genauso könnte es passieren, dass jetzt unter anderen Bedingungen ein Bild der Person, von der nun dieser vagabundierende Kanal kommt, plötzlich in den Raum projiziert wird. Dann sprechen wir von Bilokation. Vielleicht ist die Bilokation mit der Psychokinese sehr eng verwandt. [17:37] Sprecher B: Ja, vor allen Dingen dieses Apportieren. Denn wir wissen es wenigstens vom Geller her. Wenn er sich bemühte, irgendwas zu deformieren, rutschte es ihm manchmal weg. Ins Nichts und fiel auch später wieder runter. Er selbst übrigens auch. Er ist dann auch plötzlich verschwunden und woanders dann wieder aufgetaucht. So ohne dass er es wollte. Das ist wohl sehr schwimmend. Aber immer wird immer die Ganzheit des Objektes betroffen. [18:06] Sprecher A: Vielleicht auch die Ganzheit von mehreren Objekten. Oder mehreren Objekten. [18:09] Sprecher B: Ja, ja. Aber irgendeine— [18:12] Sprecher A: Und dann kann man, wenn man jetzt noch dran denkt, dass vielleicht dieser Kanal sich auch über eine später liegende Struktur projizieren kann, dann wird ein verschwommenes präkognitives Bild entstehen, weil nämlich der tatsächliche eindeutige Weg in die Zukunft nicht bestimmbar ist. Das ist ja gar nicht determiniert. Während Es umgekehrt, aber ein aktives Wirken. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, ob es wirklich möglich ist. Manches scheint dafür zu sprechen, dass bestimmte psychische Emotionen unter Umständen Zukunftsereignisse herbeischaffen. Ja, alte Weisheit der Hopi-Indianer. Bewege es im Herzen, denk immer daran und hoffe, und es wird sich ereignen. [19:15] Sprecher B: Ja, das ist ja das Prinzip des Magischen. [19:18] Sprecher A: Es kann sein, dass das auf diese Weise, dass praktisch das zu dem Passiven, die Präkognition ist passiv, dass das das Aktivum ist. [19:27] Sprecher B: Ja, ich bin ziemlich sicher. [19:29] Sprecher A: Das ist die Lösung der Intersexualpsychopathologie beim Studium sexueller Perversion. Drauf bekommen. Die Leute können so eigenartig sein, wie sie wollen. Diese sexuelle Struktur kann so seltsam sein und so selten sein, wie sie will. Da das ein tiefstes Lebensanliegen ist, ist es komisch, es finden, obwohl kein Mensch darüber redet, das geht ja nicht, es finden immer die Richtigen zusammen. Die müssen bloß hinreichend warten, es klappt immer. Und da ist mir das schon aufgefallen, da sagte ich, das ist wie so eine eigenartige paranormale Geschichte. Wie gering ist die Chance, dass ich hier die Richtigen kennenlerne? Die müssen bloß ein paar Jahre warten, es klappt irgendwann garantiert. Die werden sich anziehen. [20:18] Sprecher B: Also am deutlichsten finde ich also das, was man so mit Magie eben bezeichnet. Ich dachte mal zum Professor Möller da in Göttingen. Das nenne ich den strapazierten Zufall. Wenn man will, kann man Magie immer als so ein zufälliges Ereignis betrachten. Es ist manchmal mehr oder manchmal weniger strapaziert. Und so hat dann auch Beispiel Bender dem Silvio in Bern ausgeredet, dass er am Tod des Schiffers, des Fährmanns schuld war. Weil er sich gewünscht hatte, das Seil möge reißen bei einer Fähre. Ein paar Tage später reißt das und reißt eben ein Fährmann mit in den Sturm. [21:00] Sprecher A: Gibt es zum Beispiel, dass man den Tod eines Menschen herbeiwünscht? [21:04] Sprecher B: Ja, ja. [21:05] Sprecher A: Es gibt es, dass man solche Sachen— das ist natürlich eine gefährliche Geschichte. [21:11] Sprecher B: Na, nicht bloß den Tod des Menschen, aber bloß, er hat ja das Material hier ermüden lassen wollen. [21:16] Sprecher A: Ich habe hier zum Beispiel ein Hörspiel mal gehört. Da stürzte ein— ich glaube, es war der Ehemann— der stürzte einen Turm ab und war tot. Und die Frau hat sich dem Gericht gestellt, hat gesagt, ich habe ihn umgebracht. Haben die gesagt, nein, das ist Unsinn, können Sie ja gar nicht. Ich habe mir aber immer den Tod meines Mannes gewünscht, weil eine Scheidung nicht möglich war. Das Zusammenleben mit ihm war Ich habe immer gewünscht, er soll sterben, und ich habe den Tod herbeigewünscht. Du musst eigentlich— ich bin dafür verantwortlich. Ich fühle es ganz genau, dass das mein Wunsch war, der in Zukunft sich erfüllt hat. Ja, man hat sie dann natürlich laufen lassen, aber das Problem liegt für die Frau. Vielleicht sind wir das— wäre dann, hätte sie jetzt auch dieses Gebiet der Magie durch dasselbe Bild erklärt. Und wenn Sie jetzt noch weiter sich überlegen, dass unter Umständen so etwas auch in früher liegende Strukturen projiziert werden kann, dann wäre es denkbar, dass Bilder aus einer faktisch gewordenen, nicht mehr variablen Vergangenheit aufgenommen werden. Das nennt man dann Psychometrie. [22:32] Sprecher B: Ja, na, nicht nur. Das ist ja gerade der springende Punkt, wo viele Animisten sagen: Wie seid ihr denn sicher, dass ihr bei spiritistischen Phantomen dann die verstorbene Person vor euch habt. Vielleicht ist sie bloß aus früherer Zeit. Ist es der Doppelgänger aus früheren Zeiten, der sich hier materialisiert? Genauso logisch oder unlogisch. [22:58] Sprecher A: Nun ja, das wäre jetzt zu untersuchen. Kann in einer früheren Zeit jemand in die Zukunft sich hineinprojizieren. Das glaube ich nicht. Er kann zwar versuchen, im Sinne dieser Magie, das Eindeutigwerden in diesem Areal, diesem Raumzeitareal seines eigenen Lebens, das Eindeutigwerden in einem bestimmten Sinne zu lenken, was wahrscheinlich auch die Ja, aber hineinprojizieren ist nicht schlecht. [23:38] Sprecher B: Doppelgänger beispielsweise. Goethe, der sich wieder entgegenreiten sieht in der Kluft, die er dann später auch anhatte, als er Friederike Brion, oder jedenfalls den Weg zu ihr wieder ritt und dann zurückdachte und sagte: Ach, das waren auch alle diese Dinge. [23:55] Sprecher A: Irrigen Sie von einem solchen Übergangsansichtspunkt verstehen. [23:59] Sprecher B: Ja, sicher. Und vielleicht spielt es auch gar keine Rolle mehr, was das ist. [24:03] Sprecher A: Zur Psychometrie in der Vergangenheit, das aktive Gegenstück dazu. Das scheint mir eine Unmöglichkeit zu sein, weil die früher liegenden Strukturen bereits monodrom geworden sind, also faktisch vergangen. Da wird sich nichts mehr dran ändern lassen. Aber wenn das Indeterminierte der Zukunft wegen der großen Vieldeutigkeit von Futuralpotenzen noch vor einem liegt, Da lässt sich nichts. Und deswegen, ich meine, zumindest ist das ein Denkansatz. Außerdem, sehen Sie mal, das, was aus diesen Kanälen herauskommt und hineingeht, wären ja Dinge, die dann hier als Informationen ganz unwahrscheinliche Zustände möglich machen. Wenn nun diese ganzen Kanäle beim gesunden Menschen oder beim Menschen, der jetzt gerade nicht in diesem Auszustand ist, vielleicht ist es gar kein krankhafter Zustand, dass da irgendwas vagabundiert, das machen wir vielleicht alle irgendwann, sollte man vielleicht abschwächen, nicht sagen, dass da gar nicht mehr ganz dicht ist, das geht uns wohl allen so, dann sollte man überlegen, jetzt strömt das aus 16 Kanälen. In dieses Ilkor-Komplement, dieses Komplement des Körpers ein, das nun seinerseits wieder über raumzeitliche Aktionsmuster über das Hirn schaltet. Dann fließen ja Informationen ein, die ganz unwahrscheinliche Zustände der Materie möglich machen. Das mag der Grund dafür sein, dass entgegen der physikalischen Welt hier sich zumindest über die Lebensspanne oder nur über die Lebensspanne hinaus völlig unwahrscheinliche Strukturen bilden. Denn so etwas wie ein organischer Körper hat thermodynamisch gesehen die Wahrscheinlichkeit null. Und trotzdem entsteht es und trotzdem erhält sich so etwas entgegen dem Prinzip des zweiten thermodynamischen Hauptsatzes, solange dieser holomorphe Faktor, dieser integrierende Faktor da ist, so wie der Fluss endgültig abreißt, also keine Transstruktur mehr daran gekoppelt ist, kein Informationsfluss mehr kommt, der diese Wahrscheinlichkeiten so verschiebt, dann ist der verbleibende Körper dem Prinzip der Thermodynamik unterworfen. Und zerfällt in seine einfachsten Bestandteile. Dann sagen wir, die Leiche geht auseinander. So unterscheidet sich in entscheidender Weise die Leiche vom lebendigen Organismus. [26:51] Sprecher B: Aber wir können zu dieser ganzen Phänomenologie auch noch dazu nehmen, etwas, was mir immer schon so am Herzen, nicht direkt lag, aber immer so vorschwebte, eine Ehrenrettung für den Aberglauben. Denn all das, was sich meiner Meinung nach Menschen vorstellen, ereignet sich auch, wie Sie an die Welt rangehen, so formen Sie. Nämlich, wie Sie es sagen würden, dass die Aktivitätenströme, die von Ihnen ausgehen, als Bilder und Vorstellungen direkt zurückkommen und Ihnen hier wieder Dinge manifestieren, an die Sie denken wollen oder sich halten wollen. Umgekehrt kann man vielleicht, vielleicht mit Strindberg eben auch direkt Muster für sich selbst schaffen, an denen man sich hält. An die man sich hält, wenn man die Natur einfach befragt und mit sich selbst ausmacht. Also sich selber die Kanäle so zurechtbaut, wie man sie sich wünscht. Also zum Beispiel ein Vogelflug oder bestimmte Papierschnipselanordnungen, die ich auf der Straße sehe. Orakel. Ja, das macht mir das Orakel. [27:56] Sprecher A: Sagt ehrlich, wie herrlich ist es, diese kleinen Orakel zu haben. Zu sagen, ja, wenn die Zahl der Treppenstufen aufgeht, dann könnte das und das passieren. Und sie geht auf und wie froh ist man. Und wenn man irgendwelche ganz tiefen Herzenswünsche hat oder man darf nicht auf den Strich treten, weil so und so lange durchhält, dann geht es nicht. Oder das sind ja alles solche Muster. Wie schön, dass es diese Spielchen gibt. Und wenn es nicht klappt, dann gilt es einfach nicht. Ach sicher. [28:31] Sprecher B: Deswegen ist das auch der tiefere Grund, weswegen ich mich nie mit solchen Dingen wie Astrologie beschäftigen wollte. Weil ich der Meinung bin, auch wenn es völlig falsch wäre, es könnte möglich sein, dass ich mich hingezogen fühlen würde zu dem Ereignis, was mir da angeboten wird. Und dass ich da verfalle. Na ja, sag mal, der Erfüllungszwang ist das. Aber was heißt Erfüllungszwang? Das ist ja nicht nur, Suggestion. Da muss man wieder sagen, was ist denn Suggestion? Das greift vielleicht doch etwas tiefer, als man für normal denkt. Wir hatten vorhin über das Bluten von Ikonen und das Weinen gesprochen. Der normale einfältige Mensch wird meinen, dass da also nun von Mutter Maria, von irgendeiner Gottheit etwas, ein ganz bestimmtes Zeichen gegeben wird. Was sagt man nun aber zu einem Phänomen, wo ein Pfarrer, ich weiß jetzt den Namen nicht, fällt mir nachher wieder ein, in den 20er Jahren hier in Deutschland rumgegangen ist und die Ikonen anzünden konnte. Das heißt, überall wo er langging, fingen die Bilder an zu bluten und die Ikonen fingen zu weinen an. [29:42] Sprecher A: Da habe ich ein Buch drüber. [29:43] Sprecher B: Und der Mann ist exkommuniziert worden, dann später, weil man dachte, Der steht mit dem Teufel im Bunde. Denn zu viele Wunder, so wollte es die Kirche natürlich auch nicht haben. Er war todunglücklich darüber. [29:54] Sprecher A: Sie hätten ja mal darüber nachdenken können, dass die Folgezeit wirklich zum Weiden war. Mit 70 Millionen Toten. [30:01] Sprecher B: Aber warum sollte er denn immer der Auslöser sein? Alles, was in seiner Nähe war. Das ist schon komisch. [30:08] Sprecher A: Ja, komisch ist es schon. [30:10] Sprecher B: Aber viele Zeichen sind ja so, dass man sie direkt versteht. Und wenn man es so versteht, dann ist die Sache ja auch in Ordnung. Wie zum Beispiel bei so einer Weihenstatue. Da baut man eine Kapelle drumherum und dann gibt es auch Wunderheilung. Und so eskaliert das Ganze. Das ist schön. Außerdem ist die Zeit schlimm. Wann ist sie mal nicht schlimm? Es trifft mal das eine und mal das andere Land. Aber dann gibt es so Phänomene, die nur so überhaupt nichts sagen. So gar nichts. Also wie zum Beispiel dieses Fallen von den Tieren. Oder Das mysteriöse Schießen. Also Schüsse, die so ein Loch verursachen in der Windschutzscheibe oder in Fenstern. Es knallt da irgendwas rein. [30:50] Sprecher A: Man findet kein Projektil. [30:51] Sprecher B: Es gibt auch keins. Es hat auch keiner geschossen. Es ist auch kein Meteorit, weil die Bahn ganz anders ist. Und man findet auch nichts. Oder es fallen Steine, die aber aus ganz geringer Höhe bloß fallen. Und das tage-, wochenlang sogar. Oder es regnet bloß oft. Das ist auch ein Quark. Quadratzentimeter und was nicht alles. Oder es wird jemand gebissen unter der Haut oder gestochen unter der Haut. Alles schon passiert. Das sind so Ausrutscher eigentlich. Und möglicherweise sind das so vagabundierende psychokinetische Entelechien oder Gedanken, die da produziert werden. [31:28] Sprecher A: Ja, man sollte dieses Modell, was ich hier anbieten möchte, mal gründlich durchdenken. Emde meint, man kriegt fast alles unter einen Hut. Und das findet er so attraktiv. Er sagt, da muss ein dickes Buch über geschrieben werden. Da möchte ich mitmachen. [31:42] Sprecher B: Ich habe bloß noch nicht verstanden, also wie, wenn wir die Wahrscheinlichkeiten haben, wie sich das nun rein physikalisch auf einen physikalischen Gegenstand nun auswirken muss. Wie sind die Wechselwirkungen? [31:59] Sprecher A: Guten Nacht. [31:59] Sprecher B: Es wird nach Gudrun geschlafen. [32:02] Sprecher A: Nochmal dann die Frage. Sie können eigentlich Einflüsse aus dem Jenseits einen menschlichen Traum gestalten, sodass er dann besonders intensiv erscheint und besonders eigenartige Inhalte hat.