Kassette 28a - Strohmeier Interview über Spuk KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: satzweise — [0:00] Sprecher A: Ich weiß nicht, wie warm das hier alles ist. [0:03] Merken Sie? [0:05] Oder ist es nicht zu fühlen? [0:06] Sprecher B: Nee, also ich fühle nichts. [0:07] Fühlt sich nichts an? [0:09] Nee, aber hier bei mir ist alles nass. [0:11] Sprecher A: Fühlt sich bei mir aber kalt an. [0:13] Sprecher B: Ja, und bei mir ist alles nass. [0:17] Sprecher C: Das ist die Jacke aus dem Wald. [0:20] Sprecher A: Merken Sie das? [0:20] Das ist mir auch aufgefallen, dass immer der Arm vibriert. [0:24] Merken Sie das? [0:25] Das ist immer so, so leicht war es jetzt schon immer. [0:31] Das merken Sie? [0:32] Sprecher D: Ja, wir sehen es. [0:33] Sprecher B: Wir sehen es ja richtig vorher. [0:39] Sprecher A: Merken Sie das? [0:42] Sprecher B: Ich fühle noch mehr. [0:43] Jetzt kriege ich hier Linderung, also jetzt wird hier hinten alles wieder normal. [0:47] Das war, als wenn das taub ist, als wenn ich überhaupt kein Gefühl drin hatte. [0:52] Als wenn ich kein Gefühl drin hätte. [0:55] Jetzt kriege ich Luft. [1:01] Sprecher A: Hier in der Granulation, da merkt man, da geht ein Nerv durch, und da merkt man deutlich, wie der ständig irgendwas tut. [1:11] Sprecher B: Ich habe das gehabt, ich saß mit Rheumakranken zusammen, ich sage, was haben Sie denn da oben im linken Arm? [1:16] Der sagte, den kann ich gar nicht bewegen. [1:18] Ich sage, meinen Sie diesen Knubbel? [1:21] Er sagt, da gucken Sie mal an, den habe ich nicht. [1:23] Ich sage, den haben Sie nicht mehr. [1:24] Da war der so sichtbar beim Wirken. [1:26] Dann hatte ich eine Dame, die hatte was mit dem Knie. [1:30] Ich weiß nicht, was war das noch? [1:32] In Österreich, da kriegte ich solch Knie und sie war es los. [1:36] Aber so offensichtlich, die Leute, die haben nur geguckt. [1:39] Da sagt sich wohl das ganze Dorf, ich weiß, der ist krank und der ist krank. [1:44] Aber ich habe den, muss den humpeln für eine Zeit, bis es wieder raus ist. [1:50] Ich habe schon gehabt von aus der Rudolf-Steiner-Schule, der Co-Direktor, der hat Krebs, Beckenkrebs, also der kann kaum noch sitzen. [1:58] Und dann war der bei mir zu Hause und er sagte, also so habe ich mich noch nie gefühlt, kann direkt sitzen. [2:03] Sprecher C: Also der war, hast du dich übergeben? [2:05] Sprecher B: Ja, als ich ihn nach Hause gefahren habe, da musste ich mich unterwegs 2, 3 Mal übergeben, dann habe ich direkt Blut gespuckt. [2:11] Sprecher A: Das hat Herr von Ludwig erzählt, ja. [2:25] Sprecher B: Haben Sie unsere Adresse von Hamburg? [2:27] Sprecher A: Nein. [2:29] Und Telefon? [2:30] Sprecher B: Ja, hast du? [2:40] Wissen Sie, worüber ich jetzt auch die ganze Zeit nachdenke? [2:45] Woher ich Sie kenne. [2:47] Ich habe Sie schon mal gesehen. [2:49] Sie sind mir irgendwie bekannt. [2:51] Nicht nur Sie, Ihr Gatte auch. [2:52] Sprecher D: Weißt du, die hat mir das hineingesteckt. [2:57] Sprecher C: Waren Sie auf so Kongressen, schon auf so Okkultistenkongressen? [3:00] Sprecher B: Nein, da bin ich ja eigentlich auch nie gewesen. [3:02] Nur als Dr. [3:02] Busby aus England hier war, der hielt 4 Vorträge in Hamburg. [3:05] Und da hat er einen abgeblasen und wollte bei uns eine Tieftranksitzung haben. [3:11] Und ich lehne Tieftranks ab. [3:13] Sprecher A: Was heißt das? [3:14] Sprecher B: Tieftranks, dann weiß ich ja gar nicht, was mit mir geschieht. [3:17] Dann sprechen verstorbene Wesen durch mich. [3:20] Sprecher A: Ja, dann fühlt man sich bloß noch, als ob hier etwas ist. [3:23] Sprecher B: Ja, man weiß überhaupt nicht, was los ist. [3:25] Und da sagte er also, er hätte nur eine Bitte, eine noch. [3:28] Und da hatte ich ihm eine Tieftranksitzung gegeben, die soll sehr interessant gewesen sein. [3:33] Und anschließend hat er mich noch getestet, Gegenstände gegeben. [3:36] Da musste ich sagen, wo die herkommen und wer die getragen hat und all solche Sachen. [3:41] Sprecher A: Sie wussten hinterher aber gar nichts mehr davon. [3:44] Sprecher B: Nein. [3:45] Und dann hatte er in München einen Vortrag, der hatte solche Weltreise gemacht, und in München einen Vortrag gehalten, und dann haben die mich da eingeladen, und als ich ankam, dann hatte er so viel Reklame gemacht, also [3:57] das war schon schlimm. [4:00] Und da war ich eigentlich das erste Mal zu einem Kongress, und jetzt im Schwarzwald. [4:06] Aber als ich zum Schwarzwald fuhr, da sagte ich unterwegs schon zu meinem Mann, Vorsicht vor der Materialisationssitzung, das ist Betrug. [4:13] Das hörte ich dann schon wieder nicht. [4:15] Sprecher E: War ja auch so, dass man das verwendet und öfter pleite war. [4:19] Sprecher A: Das ist ja überhaupt, Frau Klockmann, das ist eine Schwierigkeit, die hier überhaupt gegeben ist, dass so viel Unfug getrieben wird. [4:28] Sprecher B: Eben, und deshalb muss man sich ewig prüfen. [4:31] Es ist bei mir, ich nehme kein Buch in die Hand und lese über okkulte Sachen, nichts. [4:36] Ja, das würde ich auch nicht machen. [4:38] Gar nicht, um nicht voreingenommen zu sein, nachher ist es mein Unterbewusstsein oder hast du das tatsächlich empfangen, nicht? [4:44] Sprecher A: Wissen Sie, insgeheim geht meine Hoffnung dahin, nicht, dass, sehen Sie, wenn es solche Phänomene gibt, nicht wahr, dass hier zum Beispiel sich die Seelen verstorbener Menschen zeigen können und so weiter, nicht, dann ist [5:11] ja zweifellos ein Übergang gegeben zwischen etwas Immateriellem, das aber nachher doch ziemlich drastische materielle und physikalische Vorgänger auslöst. [5:26] Nun müsste das Umgekehrte doch auch möglich sein. [5:28] Warum sollte es nicht möglich sein, dass man, wenn man diese Dinge richtig erkennt— im Augenblick sind wir ja noch viel zu dumm dazu— aber wenn man das mal richtig erkennt, dann müsste es doch möglich sein, zumindest die [5:43] Gegebenheiten so zu schaffen, dass diese dass dieser letzte Schritt des Übergangs zur materiellen Wirkung erleichtert wird. [5:56] Mir kommt das immer so vor, wie wenn man Brücken baut. [6:01] Sie haben zwei fremde Länder, dazwischen Wasser, und auf der einen Seite die fangen an, eine Brücke zu bauen, auf der Seite wird noch nicht gebaut, weil man noch nicht imstande ist, eine Brücke zu bauen. [6:17] Wenn wir jetzt aber die physikalischen Gegebenheiten genau kennen, dann müsste es doch möglich sein, dass wir ja auch anfangen, eine Brücke zu bauen, bis der Bogen schließlich zusammenkommt. [6:27] Und dann müsste man wahrscheinlich alle solche Phänomene und solche Vorgänge ums Vieltausendfache intensiver erleben können. [6:36] Sprecher B: Wird das aber nicht schon gemacht? [6:38] Sprecher C: Die Hoffnung habe ich nicht. [6:39] Sprecher A: Wie, die Hoffnung haben Sie nicht? [6:42] Ich glaube, man bemüht sich natürlich. [6:45] Sprecher C: Ich denke, dazu gehört es. [6:47] Theokratischer, theologischer, das muss gar nicht sein. [6:50] Nein, das wird nicht möglich sein, aber durch geistige Mittel sind sie doch da. [6:55] Sprecher B: Die katholischen Geistlichen machen das ja auch nicht, diese Tiefgangssitzungen. [7:01] Wir haben uns schon sehr damit befasst und die haben uns das auch zugestimmt, dass die hohen Geistlichen Aber ich lehne tiefstens ab, denn ich weiß gar nicht, was mit mir ist. [7:14] Und hinterher bin ich dermaßen erschöpft und fertig, da muss ich nur ins Bett gehen. [7:20] Der ganze Körper vibriert und zittert. [7:23] Nur weil die Menschen zu neugierig sind und man mit ihren Verstorbenen sprechen soll. [7:27] Also es ist mir irgendwie zu primitiv. [7:31] Sprecher E: Ja, stimmt es, dass Sie sich selbst schon mal gesehen haben? [7:35] Dass Ihr Bewusstsein außerhalb Ihres Körpers sich befindet? [7:40] Sprecher D: Ja, das ist— [7:41] Sprecher A: Weil Sie vorhin mal auch— [7:42] Sprecher C: Dass Sie sich selbst im Bett sieht? [7:44] Sprecher A: Nein, das ist der Arm operiert worden, der gebaut wurde, und der ich glaubte, dass ich einen sehr lebhaften Traum habe. [7:53] Sprecher B: Nein, es ist kein Traum, das haben Sie ausgesprochen. [7:56] Sprecher A: Aber ich sah, dass ich auf dem Operationstisch wach wurde. [8:00] Ich sah mich zwar nicht von außen, Ich sah eben, ich liege auf dem Operationstisch, das war ja auch so, und sehe, dass dort die Ärzte umherlaufen und mich operieren. [8:15] Mein linker Arm, der war vollkommen zerlegt, hatte man hier aufgetrennt, und man hat hier nachamputiert, da war mir noch so ein verknoteter Rest von der Gelenkpfanne drauf, den kann man nicht gebrauchen, weil kein Gelenk [8:29] mehr drin war. [8:30] Den konnte man nicht gebrauchen, weil man sonst ein sehr schlechtes Greifvermögen hat. [8:35] Und da sah ich, wie man hier geöffnet hatte und hatte dieses Stückchen, es drehte sich so um einen Zentimeter, nachamputiert. [8:44] Und da sah ich hier diese weißen Knochen, und es war auch ziemlich blutig alles, und da sah ich, wie der Knochen splitterte. [8:55] So kleine Dreiecke knicksten da so raus, und Sonst ging die nach Amputation aber schön glatt. [9:01] Es sei noch dieses, Herr Koch hat es aufgelegt, dieses rosafarbene Mark, nicht? [9:05] Und dann wurde weitergearbeitet, man trennte das ja auf, präparierte auseinander, und da dachte ich noch, ach, das geht ja eigentlich alles ganz schön, nicht? [9:16] Das geht ja ganz schön, das wird bestimmt gut. [9:18] Und dann weiß ich nicht, als ich wach war nach der Narkose, ich wachte auf und zunächst mal, da weiß man nicht, ob man leben oder sterben soll, da ist man in gar keiner guten Verfassung. [9:31] Und dann habe ich an diese Sache gedacht. [9:36] Ich dachte, Mensch, das ist ja klar, da musste ja überhaupt nachamputiert werden. [9:40] Das haben die bestimmt gemacht. [9:43] Und dann machte der eine Arzt Visite hier in der Chirurgie und da fragte er, wie geht es Ihnen? [9:49] Ich dachte, ach danke, wie es einem danach eben geht. [9:52] Ich sagte, sagen Sie mal, Sie Wie sind Sie mit der Nachamputation klargekommen? [9:55] Das hat doch gesplittert etwas. [9:58] Woher wissen Sie das? [9:59] Das darf Ihnen doch keiner sagen. [10:01] Ich sagte, na ja, ich weiß das ganz einfach. [10:04] Und er sagte, nee, das war bloß am Rand ein klein wenig, das macht nichts. [10:08] Das hat man immer bei der Nachamputation, weil man das so sauber nicht abkriegt. [10:12] Sprecher B: Ist so ausgestiegen. [10:14] Ja, das mache ich ja auch. [10:16] Ich habe mir neulich unten 6 Schädelkronen machen lassen. [10:20] Bei mir wirkt ja keine Spritze. [10:22] Oben haben die Spritzen gewirkt, unten nicht. [10:24] Ich sag, machen Sie ruhig bei vollem Bewusstsein. [10:26] Da sagt er zu mir, das halten Sie gar nicht aus, das Abschleifen. [10:30] Also da bin ich direkt ausgestiegen und habe gesehen, wie er da rumgeschliffen hat und habe nichts gemerkt. [10:34] Sprecher A: Können Sie sich das vorstellen? [10:37] Das macht er weg. [10:38] Sprecher C: Das hast du mir aber noch nicht erzählt. [10:40] Sprecher B: Doch, habe ich dir schon erzählt. [10:42] Ja? [10:42] Sprecher D: Bist du ausgestiegen und hast zugeguckt? [10:44] Sprecher B: Ich habe direkt zugeguckt, wie er da, und habe nichts gemerkt. [10:47] Sprecher A: Ja, da frage ich mich voll, wenn ich so was können würde, An sich ist aber der Zahnarzt für mich eine furchtbare Sache. [10:55] Das ist der einzige Arzt, vor dem ich Angst habe. [10:57] Gott sei Dank, jetzt ist rechtzeitig erkannt worden, ich habe nämlich hier so eine leichte Parodontose, aber nur auf der einen Seite, nur außen. [11:06] Innen sind die Zähne wunderbar fest. [11:09] Aber der Zahnarzt in Borkheimer, das ist so ein Depp, der wusste damit nicht Bescheid und hat nicht gemerkt, dass sämtliche Zahnhälse kariös geworden sind. [11:19] Also zum Glück habe ich es rechtzeitig gemerkt. [11:22] Jetzt ist es wahrscheinlich eine Kleinigkeit zu machen. [11:25] Das Schlimmste haben wir schon. [11:27] Aber das wäre inzwischen eine ganz, ganz hässliche Geschichte geworden, wenn ich das nicht gemerkt hätte. [11:33] Sprecher E: Und ich sage dir, das hat der Herr Bollmann damals auch angedeutet, bloß wir haben es vergessen, weil wir das gar nicht wahrhaben wollten. [11:42] Die ganzen Zähne, das ist alles so kaputt. [11:45] Und das haben wir vergessen gehabt. [11:47] Jetzt habe ich Herrn Körner nochmal gefragt, entsinnen Sie sich, ohne ihn da so ein bisschen anzustecheln. [11:56] Sprecher A: Ach, die sind eigentlich tadellos, bloß eben die Zahnhälse haben diese Defekte bekommen, das hat dieser Düsseldorfer Nordheim nicht gemerkt. [12:06] Wie gesagt, es ist kurz davor gewesen, das hätte eine ganz bösartige Sache werden können. [12:15] Sprecher E: Ja, ich glaube, da müssen wir leider wieder los. [12:21] Sprecher F: Bis Alpha Centauri wären dies an die 400 Billionen Kilometer, oder wie der Physiker sagt, 4,1 mal 10 hoch 13 Kilometer. [12:33] Herr Dr. [12:33] Strohmeier, ich wollte das nur in Erinnerung bringen, weil Sie sich hier auf der Remes-Sternwarte in Bamberg speziell mit der Erforschung einer ganz bestimmten Art von Fixsternen beschäftigen, die zu unserer größeren kosmischen [12:46] Heimat, nämlich der Milchstraße, gehören. [12:50] Zunächst, wenn man unser Sonnensystem mit den Planeten als unsere Familie bezeichnet, wäre die Milchstraße das zugehörige Volk. [13:01] Wie viele Einwohner hat dieses Volk, die Milchstraße? [13:04] Das heißt, wie viele Sonnen beziehungsweise Fixsterne hat die Milchstraße? [13:09] Sprecher E: Nun, man kann diese natürlich nicht direkt abzählen, aber eine Statistik oder eine Überschlagsrechnung lässt uns eine Zahl berechtigt erscheinen, die in der Höhe von 100 Milliarden einzelnen Sternen liegt. [13:23] Diese bilden ein System, geschlossenes System, nämlich unsere Milchstraße, die aber rein äußerlich abgeplattet, sehr stark abgeplattet ist und etwa vergleichbar ist mit einer Diskusscheibe etwa. [13:36] Nun, wir kennen viele solcher Milchstraßen oder solcher Systeme, im Ganzen etwa 100 Millionen solcher Diskusscheiben. [13:45] Wenn wir diese großen Maße so herunterdrücken wollten in die Größe einer Diskusscheibe, dann würden die einzelnen Abstände etwa 30 bis 50 Meter liegen und den Raum so in dieser Weise ausfüllen. [14:01] Sprecher F: Es wären also die Himmelsvölker von Sternen. [14:03] Sprecher E: Das wären die Himmelsvölker, das einzelne System ist das Volk, und diese 100 Millionen Völker würden also, sagen wir, einen Kontinent oder eine ganze Welt darstellen. [14:17] Und das sind dann natürlich große Dimensionen, die für den Raum infrage kommen, aber, und wir nennen die Wissenschaft oder die Teilwissenschaft, die sich nun mit dem Aufbau dieser 100 Millionen und die räumliche Verteilung [14:35] und den zeitlichen Ablauf etwa dieser Entstehung beschäftigt, Kosmologie, oder wenn man von der Entstehung sprechen wollte, Kosmogonie. [14:46] Sprecher F: Und was betreiben nun Sie speziell als Ihr Fachgebiet auf der Rehmeis-Sternwarte in Bamberg? [14:53] Sprecher E: Hier ist seit Bestehen in Bamberg das Gebiet der veränderlichen Sterne besonders auf dem Programm stehend. [15:02] Das sind Sterne, die ihre Helligkeit ändern. [15:05] Das können sie regelmäßig tun, das heißt periodisch tun, sie können es auch unregelmäßig tun. [15:12] Besonders interessant sind natürlich diejenigen, die es regelmäßig tun. [15:16] Man kann dann abwarten und kann das kontrollieren, ob sie und wie streng sie es regelmäßig tun, und kann sich auch Gedanken machen, was die Ursachen sind. [15:26] Wir kennen heute zwei 2 große Ursachen, die wir in die Namen fassen: bedeckungsveränderliche und pulsationsveränderliche. [15:38] Bei den bedeckungsveränderlichen handelt es sich um Mehrfachsysteme, das heißt um 2 oder 3 Sterne, die sich um ihren gemeinsamen Schwerpunkt drehen, und dann, wenn ihre Bahnebene in der Richtungsebene, in der Beobachtungsrichtungsebene [15:54] liegt, Dann kommt es zu gegenseitigen Abschattungen, zu geometrischen Bedeckungen, und die Helligkeit sinkt dann langsam— kommt darauf an, wie groß die Geschwindigkeit ist dieser Umdrehung— ab auf etwa die Hälfte der ursprünglichen [16:13] Helligkeit. [16:14] Und man müsste nun herausbekommen, wie groß diese Periode ist, wie groß die Amplitude ist, und Wir können auf diese Art und Weise Feinheiten des Sternes selbst herausbekommen. [16:27] Wir können seinen Radius herausbekommen, seine Masse herausbekommen. [16:31] Wir können etwa Reflexionsgesetze, gegenseitige Beleuchtungseffekte, gegenseitigen Materieaustausch, der unwillkürlich stattfindet, eventuell herausbekommen, auch ob sich diese beiden oder die 3 Sterne gegenseitig berühren, [16:47] ob sie so nahestehen, dass ihre Atmosphären unwillkürlich zusammenhängen, wenn sie auch Einschnürungen zeigen, aber doch bierenartig in irgendeiner Weise doch ein System letzten Endes bilden. [17:00] Alle diese physikalischen Effekte lassen sich sehr schön an Bedeckungsveränderlichen prüfen. [17:07] Sprecher F: Darf ich das so verstehen, Herr Dr. [17:09] Strohmeier, dass es sich also um Himmelskörper handelt, die also beide Sonnen sind, erstens mal, und dann aber so nahestehen, also projiziert auf unser Sonnensystem. [17:20] Neben unserer Sonne würde noch eine stehen, die aber nicht ganz so hell ist, kreist um die Sonne, und da sie sich ja gegenseitig anziehen, kommt es zu sehr starken Gezeiten, die so stark werden, dass sie praktisch sich in [17:36] Tropfenform ausbuchten und dann sogar berühren. [17:40] Sprecher E: Das ist ganz richtig. [17:41] Es ist eine andere Darstellung und andere Art, wie wir es in unserem Planetensystem haben. [17:48] Es handelt sich um 2 vollwertige Sterne, beide Gaskugeln, beide mit hohen Temperaturen versehen, auch Oberflächentemperaturen versehen, beide leuchtend. [18:01] Also etwas anderes, ganz anderes, prinzipiell anderes als das, was wir im Planetensystem vorfinden. [18:09] Sprecher F: Kommen denn solche Doppelsterne häufiger vor, als die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Fixstern Planeten besitzt? [18:19] Sprecher E: Wir können sagen, dass es scheinbar häufiger vorkommt, dass es sich um gleichwertige und gleichartige Komponenten handelt bei Systemen als etwa ähnliche Dinge, wie sie bei uns im Planetensystem vorkommen. [18:38] Wir halten es nicht für ausgeschlossen, dass auch andere Sterne Planeten haben, also erkaltete, sehr viel kleinere Körper neben sich als Diener, sagen wir, die sie aufgrund der größeren, viel größeren Masse direkt beherrschen, [18:56] so wie die Sonne die Planeten beherrscht. [18:59] Aber wir glauben doch sagen zu können, dass das gewisse Ausnahmen doch sein werden, solche Gebilde. [19:07] Es scheint öfters verwirklicht zu sein, dass es sich um gleichberechtigte oder annähernd gleichberechtigte Komponenten handelt. [19:15] Sprecher F: Jetzt habe ich nur noch eine Frage, und das ist auch für mich ein Geheimnis, wie Sie das machen, nämlich wie Sie überhaupt solche Doppelsterne entdecken und feststellen. [19:27] Sprecher E: Das Instrument, was ich Ihnen zeigte, ist ein Blinkkomparator. [19:32] Bestehend aus zwei Plattentischen, auf denen zwei Aufnahmen gelegt werden, die unter gleichen Bedingungen aufgenommen sind, nur zeitlich auseinanderliegend. [19:43] Alle Sterne also, die gleich hell geblieben sind, müssten auch gleich geschwärzt auf der Platte erscheinen. [19:50] Aber die oder der Stern, der sein Licht geändert hat, ist auf einer der beiden Platten weniger geschwärzt Und das kommt bei dem Blinkkomparator bei einem gewissen Verfahren, rein optischem Verfahren, so heraus, dass dann [20:07] in dem gemeinsamen Okular dieser eine Stern wie das Blinkfeuer eines Turms in der Schifffahrt sich bemerkbar macht. [20:17] Und dann haben wir so einen Stern und haben dann die Aufgabe festzustellen, wie groß die Amplitude dieser Schwankung ist und rauszubekommen, die Periode, in welcher zeitlichen Dauer er immer wieder die gleiche Abdämpfung [20:32] seines Lichtes erfährt. [20:35] Sprecher F: So, nun vielen Dank, Herr Dr. [20:36] Strohmeier. [20:37] Ich darf noch schnell einiges Wissenswerte ergänzen. [20:41] Sprecher D: Auf der Tafel sichtbar machen, wenn ein Licht da ist, ganz besonders ein elektrisches Licht. [20:50] Natürlich gibt es Erscheinungen auch am Tage, doch ist dann die Angst oder Furcht viel geringer. [20:56] Und vor allem tagsüber im hellen Licht kommen die Gespenster nicht annähernd so dicht an Sie heran, wie das in der Dunkelheit sehr leicht der Fall sein kann. [21:06] Warum das gerade in der Dunkelheit so ist, auf diese Frage kann ich Ihnen keine Antwort geben. [21:12] Aber ich muss Ihnen da eine interessante Geschichte erzählen. [21:15] Ich hatte mal ein Landhaus. [21:17] Es lag ganz dicht neben einer Farm, und jeden Abend ging ich zu der Farm hinüber, um mir meine Milch zu holen. [21:24] Mein Hund, ein Boxer, der auch schon Gespenster gesehen hat, kam immer mit. [21:29] Eines Abends nun war der Hund sehr aufgeregt und beunruhigt, und plötzlich sah ich vor mir ein paar Füße über den Hof der Farm in Richtung auf das Wohngebäude zugehen. [21:42] An den Füßen waren unten ein paar Schuhe, und oben setzte sich das noch in ein Stück Bein fort. [21:49] Nun, am nächsten Tage traf ich den Farmer und fragte: Haben Sie ein Gespenst im Hause? [21:56] Lieber Himmel, sagt er, haben Sie sie am Ende auch schon gesehen? [22:00] Es ist wahrhaftig mehr als ein Kreuz mit ihr, und ich kann einfach das Personal nicht auf der Farm halten, denn in ungezählten Fällen kamen die Leute zu mir und beschwerten sich über die Frau, die in die Küche kam und anfing, [22:11] sie zu beschimpfen und zu verfluchen. [22:14] Das war genau die Frau, die ich gesehen hatte, aber ich war zu schnell gegangen, als dass sie noch Gelegenheit gehabt hätte, sich weiter über die Beine hinaus aufzubauen, denn Gespenster beginnen mit dem Aufbauen immer vom [22:28] Erdboden an aufwärts. [22:43] Sprecher C: Von spiritistischen Séancen weiß man, dass die Medien die Geister herbeizitieren und sich dann mit ihnen unterhalten. [22:51] Es unterliegt gar keinem Zweifel, dass dabei entsetzlich viel Unfug angerichtet und mancher Mensch in tiefste seelische Bedrängnis gebracht wird. [23:01] Vor allem aus letzterem Grunde urteilte der Schweizer Pfarrer Hans Weidmann über den Okkultismus: Sofern er Blicke ins Jenseits erhaschen will, ist er ein untauglicher Versuch. [23:12] Sprecher E: Sofern er sich ständig an Grenzgebieten herumtreibt, bedeutet er Selbstgefährdung. [23:18] Allen seelisch Labilen ist dringend davon abzuraten. [23:22] Und wer ist heute nicht labil? [23:24] Sie mögen sich schleunigst zentraleren Dingen zuwenden. [23:29] Sprecher C: Das unterschreiben wir. [23:31] Aber wir fragten Mr. [23:32] Corbett doch, ob es nicht Fälle gegeben habe, in denen Geister außerhalb spiritistischer Séancen zu Menschen gesprochen hätten. [23:43] Sprecher D: Natürlich bin ich auch bei Séancen zugegen gewesen, wo ich die Geister auch reden hörte, aber Ich habe ebenso auch Erinnerungen an Häuser, von denen ich zuvor nicht wusste, dass es in ihnen spukte. [23:59] Ich erinnere mich besonders an eines, wo ich in einem Schlafzimmer untergebracht war, und mitten in der Nacht wurde ich von einem sehr geräuschvollen Stuhl aufgeweckt, so ein Stuhl aus Rohrgeflecht. [24:11] Und in diesem Stuhl saß ein junger Mann und sagte nur zu mir: Bitte kommen Sie nicht wieder hierher zurück. [24:19] Das war alles, was er sagte, und es war einigermaßen geheimnisvoll. [24:23] Am nächsten Morgen sagte ich zu meinem Gastgeber: Hätten Sie wohl bitte ein anderes Schlafzimmer für mich? [24:30] Er fragte mich nach dem Grund meiner Bitte. [24:32] Ich erzählte ihm mein Erlebnis, und am selben Abend nach dem Abendessen holte er ein paar Fotoalben. [24:39] Wir sahen sie durch, und plötzlich sagte ich: Aber das ist ja der junge Mann, der in dem Stuhl in meinem Schlafzimmer saß. [24:46] Mein Gastgeber sagte: Oh, ich dachte mir fast, dass so etwas passieren könnte, denn dieser junge Mann, der in unserem Landclub mein Partner war, beging in diesem Hause Selbstmord. [24:59] Ich muss hinzufügen, er hat mir niemals eingestanden, dass sich das in meinem Schlafzimmer ereignet hatte, aber ich war fest davon überzeugt. [25:09] Nun, einige Zeit später bekam ich heraus, Ich komme durch meine Arbeit mit vielen sehr bekannten Menschen zusammen. [25:15] Manchmal sind es auch noch dazu sehr reiche Menschen. [25:18] Und mein Gastgeber wusste, dass ich immer wieder mal solche Leute treffe, und er wollte für seinen Landclub Spenden haben und zu diesem Zweck mich und meine Beziehungen ausnutzen, was ich damals aber nicht wusste, um zu den [25:31] reichen Leuten Zutritt zu erhalten. [25:34] Und sehen Sie, ich vermute, Dies war der Grund, warum der junge Mann nicht wollte, dass ich je wieder in dieses Haus zurückkommen sollte. [25:44] Sprecher C: Die Mittel der heutigen Technik machen es kinderleicht, Erscheinung und Stimme eines Menschen mittels Kamera und Tonbandgerät festzuhalten. [25:54] Gilt das auch für Gespenster? [25:56] Tom Corbett antwortete: Well, I have in the house several pictures of ghosts, and before you leave, I'll show them to you. [26:04] Sprecher E: There are at least twelve in all. [26:06] Sprecher D: Ich habe hier in meinem Haus eine ganze Reihe von Gespensterbildern, im Ganzen wenigstens ein Dutzend. [26:13] Ebenso hat es Bandaufnahmen von Geräuschen gegeben, also von Gespenstern, die durch Räume und so weiter gegangen sind. [26:20] Sprecher C: Ja, dann zeigte uns Tom Corbett auch wirklich die Gespensterfotografien. [26:24] Man hatte sie ihm für ein Buch zur Verfügung gestellt, das er schreiben wollte oder will. [26:30] Und Walter Netsch und ich betrachteten sie mit höflich gesträubten Haaren. [26:34] Besonders an die Königin Astrid von Belgien, die ja damals am Vierwaldstättersee mit dem Auto tödlich verunglückte, erinnere ich mich deutlich und mit milder Gänsehaut. [26:45] Tom Corbett hatte eine Fotografie, die sie noch zu ihren Lebzeiten zeigte, und eine, auf der sie als Gespenst zu sehen war. [26:54] Weiß, blass, durchsichtig, ätherisch und gewiss kein Anblick für labile Gemüter. [27:01] Aber ich will dieses Thema, die Glaubwürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit solcher Fotografien, nicht weiter vertiefen, sondern mich an die hübschen, freundlichen, realen Gespenstergeschichten halten. [27:15] Bereiten Sie sich bitte bei der nun folgenden Musik schon auf die nächste vor. [27:45] Verlängert lag das Land Croglin Low Hall, auch Croglin Grange oder einfach Croglin Hall genannt. [27:52] Es war ein großes, langgestrecktes Gebäude, das nur aus einem Stockwerk bestand und außerhalb des Dorfes einsam auf einem kleinen Hügel lag. [28:01] Das übrige Land war flach, man konnte weit hinaussehen, unter anderem auf eine Kirche nebst Friedhof, die etwa eine Meile entfernt lagen. [28:10] Ungefähr auf halbem Wege zwischen Croglin Hall und und dem Friedhof war ein kleines Wäldchen. [28:17] Jahrhunderte hindurch hatte das Haus einer in Cumberland alteingesessenen Familie Fischer gehört. [28:22] Etwa im Jahre 1873 entschieden die damals lebenden Fischers, sich ihr Stammhaus aufzugeben. [28:29] Einerseits war es für sie zu klein geworden, andererseits hatten sich ihre geschäftlichen Interessen weiter nach Süden verlagert und einen Umzug erforderlich gemacht. [28:38] Die Fischers suchten nun, ihr Haus zu vermieten, Zunächst ohne Erfolg, aber im Herbst 1874 interessierten sich die Geschwister Edward, Michael und Amelia Cranswell dafür. [28:51] Kehren wir zu unserem Experten Tom Corbett zurück. [28:55] Angeregt durch die eben gehörte Geschichte, aber auch durch manche andere, fragten wir ihn, ob Gespenster auch lebende Menschen attackieren könnten. [29:05] Zu Ihrer und unserer Beruhigung war Mr. [29:08] Corbett in diesem Punkt skeptisch. [29:11] Hören Sie zunächst seine Antwort, und dann kommt Walter Netsch zu Wort, der von London aus seine Rundreise zu einigen der berühmtesten englischen Landsitze antrat. [29:27] Sprecher D: Ich lehne den Gedanken absolut ab, dass ein Gespenst irgendeinen lebenden Menschen angreifen könnte oder würde. [29:36] Die einzigen Leute, vor denen ich persönlich Angst habe, sind die Lebenden, aber ganz bestimmt nicht die Toten oder die sogenannten Toten. [29:47] Das sind Geschichten mit dem Charakter von Abenteuergeschichten. [29:50] Andererseits möchte ich sagen, dass Fälle denkbar sind, wo Menschen vielleicht besonders empfänglich sind oder einen schwachen Charakter haben oder leicht ihrer Beherrschung verlieren. [30:02] Und ich glaube, in solchen Fällen kann ein rachsüchtiger, willensstarker Geist sich solcher Menschen gleichsam bemächtigen, und manchmal führt das zum Mord. [30:16] Sprecher G: Richtung Northampton und fuhren dann durch die wirklich nicht zu Unrecht gerühmte Parklandschaft nach Warborne Abbey, den Wohnsitz des Herzogs von Bedford. [30:25] Hier sollte es zuverlässigen Berichten nach Haunted Rooms, also zu Deutsch bespuckte Zimmer geben. [30:32] Das Schlafzimmer des Schlossbesitzers, hatte ich das erste und auch das einzige Mal das seltsame Gefühl einer unheimlichen Atmosphäre. [30:41] Man konnte dieses Gefühl nicht definieren, es war eine Unruhe, eine Art von Angst, ohne zu wissen wovor, und der Wunsch, möglichst bald aus dem Raum zu kommen. [30:50] Dasselbe spürte aber auch mein Begleiter Seaton Anderson, und, wie er uns später gestand, auch unser Führer Mr. [30:55] Barton. [30:57] Die Folge war zunächst, dass ich, bis dato gegen alle Gespenstergeschichten sehr skeptisch, gegen mich selbst skeptisch wurde. [31:05] Trotzdem sah ich später auf der Heimfahrt und am nächsten Tag, als wir nach Thorsten Hall, einem kleinen Landsitz auf der Straße nach Cambridge, fuhren, keine Gespenster, sondern nur die herrliche Landschaft. [31:15] Mit dem Linksverkehr kam ich inzwischen— der derzeitige Besitzer Captain Huddleston, versicherte. [31:20] Doch dieses seltsame Gefühl, das Sie den Engelsen und mich in Wörborn-Eppi beschlichen hatte, das empfanden wir dort nicht. [31:27] Aber das nur nebenbei. [31:28] Falls Sie mal nach London kommen, der Tagesausflug nach Soulston Hall lohnt sich auf alle Fälle, denn Sie wollen ja wahrscheinlich nicht gerade Gespenster kennenlernen.