Kassette 23a - Geometrie und Struktur (1982-06-06) KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: satzweise — [0:06] Sprecher A: Versuchen, so ein Gebilde hinzusetzen. [0:09] Ja, dann müssen sich aber erst vorher die, ja, die Ringe auflösen. [0:16] Ja, als geschlossene Graphen, das müsste gehen. [0:20] Und bei den Wechselwirkungen gibt es dann Knoten. [0:23] Sprecher B: Ja, und dann sind das ja, also wie gesagt, da würde ich gerne mal reinschauen. [0:28] Sprecher A: Ja. [0:29] Sprecher B: Das Buch sollte nicht zu umfangreich sein. [0:33] Es sollte die Sache ab OVO bringen. [0:36] Allgemein, dass ich dann mir Spezialfälle rausbauen kann. [0:43] Sie hat mich aber ein Buch übergab, und das fing ganz simpel an mit Herrn Aleph. [0:50] Das glaube ich, das ist das hebräische A, nicht? [0:53] Und Herrn Soundso. [0:56] Der eine stellte dumme Fragen und der andere gab gescheite Antworten. [1:00] Sprecher A: Ja, ja, das war für die Biologen ein Buch. [1:07] Sprecher B: Ja, man kann wahrscheinlich immer etwas damit darstellen, was in Wechselbeziehungen zueinander steht. [1:15] Und da hat man wohl Regeln verabredet. [1:18] Sprecher A: Sagen Sie, ist es eigentlich richtig, wenn ich jetzt anderen erzähle über Unterschied der Auffassung Einsteins und Ihrer Auffassung. [1:28] Die gleiche Auffassung haben Sie doch auch wie bei Einstein, dass das Primat im Philosophischen die Geometrisierung der Natur sein sollte. [1:42] Das ist doch zunächst einmal das Richtige. [1:44] Sprecher B: Da gehen Sie doch auch mit. [1:45] Ja, und zwar eine Geometrisierung der Natur. [1:51] Und zwar begründet sich das Ganze durch eine bestimmte Form der Philosophie. [1:59] Das ist eigentlich ein philosophischer Gedanke, wie ich daran gehe. [2:03] Nämlich die Theorie der Natur, der materiellen Natur, wohlgemerkt, das bezieht sich nur auf Materie, kann letztlich nur eine Theorie ihrer Letzteinheit sein. [2:17] Also elementarer Korpusphänomen. [2:21] Das ist der eine Satz. [2:25] Dann sage ich aber, diese Letzteinheiten der materiellen Welt sind Zentren von Wechselwirkungen in irgendwelcher Art, die davon ausgeht, das heißt, die treten in Wechselbeziehung über den Leerraum hinweg. [2:44] So, oder jetzt kommt, ich meine, das ist eine banale Feststellung. [2:52] Nun kommt aber der philosophische Gedanke: Was ist von dieser Welt eigentlich überhaupt erfahrbar? [3:00] Ich komme dann zum Ereignisbegriff. [3:04] Ereignisse sind Punkte einer abstrakten Raumzeit. [3:09] Die einem Punkt folgen. [3:13] Das ist ein Geschehen eines Punktes, Schicksal eines Punktes. [3:18] Raumzeitlinien. [3:21] Wenn überhaupt nichts da ist, dann sind diese Punkte der Raumzeit alle gleichberechtigt und ununterscheidbar. [3:31] Das heißt, die Raumzeit ist geradlinig. [3:37] Die Geodäten sind gerade Linien. [3:42] Und das geodätische Koordinatensystem ist ein euklidisches, ein kartesisches Koordinatensystem. [3:50] Hier benutze ich den Begriff pseudoeuklidisch, was Herr Zimmermann gar nicht mag. [3:56] Ich habe den Begriff aber aus den Lehrbüchern bekommen. [4:01] Weil nämlich die eine Dimension imaginär zählt. [4:05] Das sagt jetzt aber man, dass man das heute nicht mehr macht. [4:09] Ich bezweifle es. [4:10] Denn ich habe immer wieder auch in modernen Darstellungen es gesehen. [4:15] Aber das ist wie gesagt eine Frage der Schreibweise. [4:17] Das ist hier eigentlich völlig belanglos. [4:21] Das heißt, geschieht gar nichts, ist nichts da und ist nichts erfahrbar. [4:27] Dann kann ich diese Raumzeitbereiche nicht voneinander unterscheiden, weil eben sich nichts vom Hintergrund dieser völligen Gleichverteilung abhebt. [4:40] Die Punkte sind natürlich da, aber es sind keine Strukturen da. [4:47] Sprecher A: Aber dann müssen Sie ja später so quasi so etwas wie ein anthropomorphes Prinzip einführen, indem Sie dann sagen, was kann ich überhaupt erfahren? [5:00] Sprecher B: Was kann ich erfahren? [5:01] Sprecher A: Das heißt aber dann, dann sind Sie aber selber schon als Beobachter mit involviert. [5:05] Sprecher B: Das muss ich gar nicht. [5:07] Denn ich beobachte als Mensch diese Natur und schreibe eine Theorie der Natur für Menschen. [5:13] Sprecher A: Ja, das ist aber jetzt ein wesentlicher Unterschied. [5:16] Denn bei Einstein konnte man immer sagen, Er betrachtet nur die menschenfreie Natur. [5:25] Das sind nur materielle Dinge da. [5:27] Nein, das ist zu einfach. [5:28] Sprecher B: Denn das, was Einstein beschrieben hat, waren Raumzeitstrukturen. [5:34] Ich möchte eigentlich die Sache anders sehen. [5:36] Ich möchte sagen, wenn ich überhaupt etwas erfahren kann, dann muss es geschehen. [5:45] Geschehnisse sind Abfolgen von Ereignisstrukturen. [5:49] Nicht etwa bloß Ereignisse, sondern ganze Strukturen von Ereignissen, von Raumzeitpunkten, die sich dann bedingen. [5:57] Nicht wahr? [5:59] Das heißt, hier ist die an sich leere Raumzeit deformiert. [6:04] Und das Geschehen, was ich als Mensch überhaupt erfahren kann, muss ich vom Hintergrund des Nichtseins abzeichnen, wenn es nämlich was ist. [6:16] Ja, so, das hat Einstein auch nicht anders gemacht. [6:21] Er hat es bloß anders ausgedrückt. [6:24] Und nun sage ich, die Letzt— um das jetzt ganz einfach zu machen, betrachte ich nicht irgendwie die Welt im Makrobereich, wie es Einstein gemacht hat, sondern ich sage, wenn eine einheitliche Theorie der materiellen Welt [6:41] eine solche der Letzteinheiten sein muss, betrachte ich mal die Ereignisstrukturen, die für mich erfahrbar sind, über einen Beschleuniger zum Beispiel indirekt. [6:53] Diese Ereignisstrukturen, die ich erfahren kann als materielle Letzteinheiten, das sind also Strukturen, die irgendwie sich vom Hintergrund des völlig Euklidischen oder Pseudo-Euklidischen deutlich abzeichnen. [7:13] Denn wir wissen eins, das ist auch ein empirischer Sachverhalt, diese Partikel sind zugleich Zentren von Wechselwirkungen. [7:25] Und diese Wechselwirkungen werden, je nachdem was es für eine Wechselwirkung ist, die Raumzeit in ganz typischer Form deformieren. [7:35] Damit nämlich das Ganze eben sich vom Nichtsein der Gleichheit der Raumzeitpunkte unterscheidet. [7:43] Das war jetzt ein bisschen schwierig ausgedrückt, aber weißt du, was ich damit sagen will? [7:49] Ja, ja, sicher. [7:50] Das ist der erste Gedanke. [7:53] Das setzt aber die mindestens vierdimensionale Geometrisierung voraus. [8:00] Nun könnte man das ganz allgemein fassen. [8:04] Man könnte jetzt immer nur einzelne Wechselwirkungen betrachten. [8:08] Also wir machen jetzt ein Gedankenexperiment. [8:11] Sagen, ich habe N verschiedene mögliche Wechselwirkungspotenzen, die grundsätzlich da sind. [8:18] Dann wird jede dieser Wechselwirkungen für sich alleine eine ganz bestimmte Raumzeitdeformation machen. [8:26] Und ich werde für jede Wechselwirkung ein geodätisches Raumzeitkoordinatensystem finden können. [8:32] Für jede. [8:35] Wenn ich da nun aber alle Wechselwirkungen sozusagen gleichermaßen da sind, würde jeder Raumzeitbereich, der dieser Elementarstruktur, die ich nun erfahren kann. [8:53] Jeder Raumzeitbereich wäre beeinflusst von sämtlichen Wechselwirkungen. [8:59] Wenn ich nun also ein Linienelement drin bilde, dann wäre das die Summe aus sämtlichen Linienelementen sämtlicher Wechselwirkungen, die hier wirken. [9:09] Und das sind infinitesimale Strecken, die ich also ohne Weiteres addieren kann. [9:15] Ich kann aber Größen zweiter Ordnung gegen null gehen lassen. [9:19] Nun kann ich aber diese Linienelemente durch die jeweiligen geodätischen Koordinatensummen ausdrücken, in der bekannten Weise. [9:28] Nicht wahr? [9:29] Ich habe also 4n Summanden. [9:34] Das heißt, d-Vektor S wäre die Summe von n gleich— von ν 1 bis n über d-Vektor S Index n. [9:45] Und D-Vektor S Index n ist wieder die Summe von jeweils 4 geodätischen Koordinaten, die sich auf die Wechselwirkung so und so beziehen. [9:54] So, nun könnte ich, habe ich also eine Summe aus 4n Koordinatendifferenzialen, die alle geodätisch sind, bezogen auf die jeweilige Wechselwirkung. [10:05] Nun könnte ich alle diese 4n geodätischen Koordinaten aber beziehen auf die leere Raumzeit. [10:12] Als Bezugsfeld. [10:16] Und nun muss ich mir überlegen, welche Koordinatentransformationen sind überhaupt möglich? [10:21] Das sind nämlich die der Poincaré-Gruppe. [10:24] Weil ich ja Erhaltungssätze habe. [10:27] Ich kann keine Koordinatensysteme finden, in denen sich die Partikel verdoppeln oder verschwinden. [10:34] Denn es gilt ja das Erhaltungsprinzip der Energie, der Masse, der Ladung und so weiter. [10:40] Nur wenn man betrunken ist durch den Alkohol, da kann es dann. [10:44] Aber das ist dann außerhalb der Poincaré-Gruppe. [10:47] Das brauchen wir nicht. [10:49] Und jetzt kann ich aber die Differenziale nach den Regeln der Differentialrechnung, der partiellen Differentialrechnung, die totalen Differenziale ausdrücken durch die partiellen Ableitungen nach den kartesischen Koordinaten. [11:03] Das für alle 4 n. [11:06] Und jetzt kann ich das Ganze noch ins Quadrat erheben, dann kriege ich ja ds² gleich. [11:12] Das ist dann eine Achtfachsumme oder so. [11:16] Und jetzt kann ich das Ganze zusammenfassen zu Faktoren, die invariant sind, mal dxi dxk. [11:25] Und diese Faktoren, das sind Tensorkomponenten, und zwar 16 Stück. [11:31] Aber weil ich die verschiedensten geodätischen Systeme miteinander multipliziert habe bei der Quadrierung, sind die Indizierungen nicht vertauschbar. [11:45] Also GIK ist was anderes als GKI. [11:48] Oder wenn ich jetzt die konjugiert Komplexen nehme, G*IK kann ungleich G*IK sein. [11:57] Also GIK kann ungleich G*IK sein. [12:00] Es ist aber auch GIK ungleich GKI. [12:04] Oder wenn ich die hermetische Konjugation benutze, ist GIK ungleich GKI mit Stern. [12:12] Ja. [12:12] Nicht? [12:13] Ich habe die ganz allgemeine Unsymmetrie. [12:16] Eine Nicht-Hermitizität in einer Raumzeit. [12:20] Das heißt, die Elementarstrukturen der Raumzeit sind immer nichtthermischer Natur. [12:27] Da ich nun aber sämtliche Wechselwirkungen hier bereits geometrisiert habe, andererseits aber die allgemeine Relativitätstheorie durchaus ihre Berechtigung hat. [12:41] Kommt jetzt der Unterschied. [12:42] Ich meine, das ist der Unterschied zu Einstein, dass ich hier nicht von der Metrik ausgehe, sondern eben Von diesen verschiedenen geodätischen Systemen der Poincaré-Gruppe. [12:52] Und dann zwangsläufig zu einem nicht-hermetischen fundamentalen Tensor komme, der aber immer eine Riemannsche Metrik liefert. [13:01] Das kommt durch den Summationsprozess. [13:03] So, und nun könnte man genau wie in der Einstein-Theorie diesen aus dem Ricci-Tensor, Krümmungstensor aufbauenden Ricci-Tensor und dann eine skalare Krümmung. [13:16] Man könnte sagen, ich baue jetzt genau diesen Tensor, weil er, wenn ich ihn hermetisier, oder wenn ich überhaupt den antihermetischen Anteil streiche, divergenzfrei ist. [13:33] Sage jetzt aber, ich setze diesen Tensor wie bei Einstein proportional einem Energiedichtetensor, der aber sämtliche Energien enthält, die bereits so eine Struktur definieren. [13:47] Also die elektrischen, magnetischen, gravitativen Komponenten. [13:51] Und jetzt muss ich sagen, wenn ich diese beiden Teile proportional setze, dann kann ich jetzt nicht mehr meinen nichtthermetischen Strukturtensor identifizieren mit einem Feld. [14:08] Ich kann nur sagen, Es ist das geometrische Analogon von sämtlichen überhaupt möglichen Wechselwirkungen. [14:16] Das heißt, die Proportionalität ist im Gegensatz zu Einstein, weil der Energiedichtetensor selber auch nicht herniedersteigen kann. [14:26] Im allgemeinen Fall ist die Proportionalität eher aufzufassen als ein Äquivalenzprinzip. [14:32] Nicht aber als Erregung. [14:35] So etwas wie einer Raumkrümmung durch eine Materie. [14:39] Sondern es ist ein Äquivalenzprinzip. [14:43] Und zwar ein Äquivalenzprinzip zwischen nichtthermietischer Raumzeitstruktur und dem Ding, was phänomenologisch nun mal da ist und sich als Energie äußert. [14:57] Sprecher A: Gut. [14:58] Sprecher B: Das ist der Unterschied. [15:01] Sprecher A: Nun kommt dabei diese schwierige Frage: Wenn nun Energien und Materie, also, oder Letzteinheiten geometrisch beschreibbar sind, ist es auch richtig, dass die Geometrie das Führende oder das Einzige überhaupt in der ganzen [15:25] Welt ist, was alles beschreibt? [15:27] Auch psychische Bewusstseinsvorgänge zum Beispiel. [15:30] Sprecher B: Das stimmt nicht. [15:31] Wie gesagt, das bezieht sich nur auf die materielle Welt. [15:34] Sprecher A: Ja, das ist klar. [15:36] Sprecher B: Das ist ausdrücklich ausgeklammert. [15:38] Sprecher A: Ja, in diesem Moment ja sowieso noch. [15:40] Sprecher B: Das ist vollkommen ausgeklammert. [15:41] Sprecher A: Aber nun kommt ja das Spätere, dass sie ja eigentlich nichts weiter brauchen als Metrontheorie. [15:47] Das ist ja eine geometrische Theorie. [15:48] Sprecher B: Ja, natürlich. [15:49] Aber die bezieht sich auch nicht auf solche Transzendierungen. [15:53] Denn auch, ich meine, nachher kommt man, weil man die Gültigkeit des Energieprinzips fordert. [15:59] Wenn ich das natürlich aufgebe, ist es ein Unsinn, einen R6 zu konstruieren. [16:05] Wenn ich aber davon überzeugt bin, und ich glaube, das ist ein ziemlich fester empirischer Satz, dass das Energieprinzip, ich sehe nicht ein, warum ich das aufgeben soll. [16:22] Denn dann komme ich zu der Invarianz von 36 Energitermen, die sich immer irgendwie verhaken müssen, dass so etwas wie eine Raumzeitstruktur entsteht. [16:40] Und wenn ich das fordere, komme ich zum 6-reihigen Tensor. [16:46] Weil der Tensor bereits invariant ist, eben gegen die zugelassenen Koordinatentransformationen. [16:53] Und zwar bezogen auf die Transformationen der Poincaré-Gruppe müssen diese 36 Größen eben invariante sein, also Tensor-Eigenschaften haben. [17:06] Dann muss ich aber auch einen 6-reihigen Tensor haben. [17:09] Einen 6-reihigen Tensor kann ich aber nur im R6 darstellen. [17:12] Das ist keine Transzendierung. [17:14] Sprecher A: Nee, nee, nee, nee, nee. [17:15] Sprecher B: Es ist einfach nur ein Bezugsbereich, den ich als Trägerraum irgendeines Hilferraums werte. [17:22] Ich kann solche Begriffe wie Materie und so nachher formulieren, eben durch R6-Strukturen, wobei dann die Betrachtung rein symmetrisch wird. [17:35] Und es wird praktisch eine Riemannmetrik. [17:38] Und nur sind auch hier wiederum Begriffe wie Psyche und so weiter auszuklammern. [17:44] Es ist eine quantitative Überlegung. [17:47] Das hatte ja der verhemmte in seinen Vorträgen eigentlich immer, ich habe ihm das auch schon mal gesagt, falsch gemacht. [17:55] Er sagt nämlich, das wäre der Schritt in die Transzendenz. [17:59] Die Betrachtung ist transzendenzoffen. [18:03] Denn ich ging ja vom Ereignisbegriff aus. [18:06] Das ist ja das für mich Erfahrbare. [18:09] Das, was geschieht. [18:10] Und da sagte ich ja, bei MBB haben wir einmal die quantifizierbaren Ereignisse der Raumzeit, auf die sich dies alles erst mal bezieht. [18:18] Und die qualitativen Ereignisse dieses Innenraumes. [18:22] Ich kann aber immer noch bezweifeln, dass es das überhaupt gibt. [18:26] Die Frage muss nun lauten, ich kann, weil diese R6-Konstruktion Konstruktion ist, reine Physis. [18:32] Sprecher A: Ja, ja. [18:32] Sprecher B: Denn X5 und X6 sind auch Wertevorräte. [18:35] Wertevorräte ohne— rein quantitativer Art. [18:39] Und wenn Sie so was abzählen können, dann kann man schlecht sagen, das ist Transzendenz. [18:43] Sprecher A: Na ja, nee, ist klar. [18:44] Sprecher B: Und Sie können auch Begriffe des menschlichen Lebens wie Sympathie, Liebe, Zuneigung, Schönheit niemals in diesen Begriffen fassen. [18:56] Sie können zwar sagen, Irgendein Ding hat einen Organisationszustand, dem ich die und die entelechiale Bedeutung zumesse. [19:05] Das geht. [19:07] Aber wenn man so etwas zulässt, dann stößt man auch an die Grenzen. [19:11] Sprecher A: Nun ist es ja so, auch wenn man diese neue Logik entwickelt oder diese Metamathematik. [19:18] Sprecher B: Ja, das muss erst begründet werden. [19:19] Warum soll es eigentlich? [19:22] Es kann ja sein, dass alle diese Dinge, die unser Leben eigentlich bestimmen, die nicht mathematisch ausdrückbar sind. [19:29] Ich meine, da kann auch Zimmermann noch so viele disjunkte Raumzeiten konstruieren. [19:35] So etwas, wenn er verheiratet ist, die Liebe zu seiner Frau wird er dadurch nicht erfassen. [19:41] Er wird auch niemals berechnen können, ob seine Frau ihm durchbrennt, wenn er sich so beträgt. [19:47] Sprecher A: Na ja, mit der Katastrophentheorie möglicherweise schon. [19:53] Sprecher B: Aber ich glaube es ihm trotzdem nicht. [19:56] Aber weil er ja gar keine quantitativen Aussagen machen kann. [20:01] Bei der Katastrophentheorie brauchen Sie aber auch quantitative Aussagen, die Sie reinstecken. [20:07] Sonst können Sie gar nichts sagen. [20:08] Sie müssen zumindest wissen, ob es ein Attraktor ist. [20:14] Das dreht sich ja im Kreis. [20:16] Aber Man müsste dann die Frage stellen, wenn ich einmal sämtliche Gesetzmäßigkeiten, die ich mathematisieren kann, ich meine, was er da schreibt, dass das Qualitäten sind, die er da mathematisch beschreibt, das ist Blödsinn. [20:35] Sprecher A: Das ist Unsinn, ja. [20:36] Sprecher B: Er kann zwar Qualitäten irgendeine Skala aufpressen, erfasst sie damit aber nicht. [20:41] Er kann graduelle Unterschiede, aber das ist auch Aber ich könnte sagen, wenn ich das alles zusammenfasse und sage, das ist Physis, das Quantifizierbare, dann kann ich natürlich, wenn ich mich jetzt darauf beschränke, eben [21:00] das machen, was wir hier nachher in Form von Flussaggregaten, Partikelstrukturen und so weiter machen. [21:06] Das ist reine Physis. [21:07] Allerdings— [21:08] Sprecher A: oder man kann sagen reine Geometrie, wenn man so schreiben kann. [21:12] Sprecher B: Aber auch physisch. [21:13] Denn auch diese Geometrie ist quantitativer Art. [21:15] Denn was hier geometrisch verformt ist, sind Quantitäten. [21:19] Das sind Zahlenvorräte. [21:21] Oder verbogene Koordinaten oder was auch immer. [21:25] Es ist nichts Qualitatives und auch nichts Transzendentes. [21:33] Allerdings kann man sagen, dass diese Physis hier ziemlich einheitlich beschrieben wird. [21:40] Und wenn diese Letzteinheiten richtig wiedergegeben werden, dann ist das durchaus etwas. [21:46] Sprecher A: Also man kann dann sagen, Materie ist nicht Raumkrümmung. [21:51] Nein, man kann nicht sagen, Raumkrümmung ist Materie. [21:54] Aber man kann sagen, Materie entsteht durch Raumkondensation. [22:01] Sprecher B: Oder durch komplizierte Wechselwirkungen. [22:03] Ja, wenn man den Atomkernkondensationszyklus, das ist ja eine Metapher, die müssen wir dann erklären. [22:07] Wenn es nämlich geometrische Letzteinheiten gibt, dann erscheinen die, wenn ein Maßstab deformiert wird, als Projektion. [22:17] Obwohl es immer dieselbe Naturkonstante ist. [22:20] Sprecher A: Obwohl dabei immer noch offen bleibt, worauf man bezieht. [22:22] Das ist dann wurscht eigentlich. [22:23] Sprecher B: Das ist wurscht, aber wir als Menschen beziehen eben auf die leere Welt. [22:29] Das ist nämlich an sich ein ganz guter Bezugsboden. [22:31] Man könnte auch auf irgendwas anderes beziehen. [22:34] Das ist ja auch schon nichts. [22:35] Das ist mal durchexerziert worden. [22:36] Aber man muss jetzt die Frage stellen, wenn ich— [22:40] Sprecher A: Na gut, aber da kann man immer noch sagen, gut, Geometrie ist aber das mindestens der physischen Welt zugrundeliegende Kleinste oder Prinzip. [22:49] Sprecher B: Das zugrundeliegende Prinzip der Geometrie einer mehrdimensionalen Mannigfaltigkeit. [22:54] Sprecher A: Mehrdimensionalen Mannigfaltigkeit, oder beziehungsweise die Nahezu-Unendlichkeit. [22:58] Sprecher B: Da ist an der Natur der imaginären Koordinaten, der Natur der Zeit, der ätherischen Dimension und so weiter liegt, dass uns eben das als Struktur erscheint, als Kraft oder sonst was. [23:10] Das hat ja auch Einstein schon sehr schön veranschaulicht. [23:14] Aber das, was wir haben, es ist eben doch Physis. [23:18] Nun könnte man sagen, diese ganze Welt ist und bleibt immer nur Physis. [23:23] Wir sehen ja nichts anderes. [23:25] Man könnte sagen, na ja gut, Träume, Halluzinationen, psychische Erlebnisse, es ist eben nicht. [23:30] Das ist so eine Ausspitzung. [23:32] Na ja gut, nun. [23:33] Das könnte man. [23:34] Die Frage ist bloß, wenn man jetzt weitergehen will, ist das eigentlich gerechtfertigt? [23:41] Dürfen wir das sagen? [23:42] Dürfen wir überhaupt sagen, na ja, diese qualitativen Ereignisse eines Innenraumes, das sieht so aus wie eine Erfahrung, ist ja gar keine. [23:53] Denn ich kann zum Beispiel Visionen objektivieren, indem ich die Retina fotografiere. [23:59] Was natürlich möglich sein kann, weil die Halluzination, wenn sie wirkt, natürlich auf das optische System einwirkt. [24:10] Wobei ich es sehr, sehr bezweifle, dass diese Fotos wirklich gelungen sind. [24:15] Das, was ich in der Psychotronik-Zeitschrift gesehen habe, waren nur Kleckse. [24:19] Die können Gott weiß wie zustande kommen. [24:22] Sei es drum, es ist ja egal. [24:24] Ich meine, Wenn ich aber auch etwas objektivieren könnte, physisch, dann ist das ja erst die Wirkung, die Folge eines solchen internen Prozesses. [24:38] Aber das ist noch längst kein Argument. [24:41] Ich habe das im Buch Postmortale Zustände versucht. [24:45] Das hat übrigens dem Herrn Resch sehr gefallen, weil Resch immer sagte, das ist eigentlich reine Empirie, das ist nur physisch, bios, Psychopneuma, die sehr alt ist, aus dem alten Theben stammt das schon, der hat nämlich [24:56] im Vatikan Bibliotheken nachgelassen. [24:59] Aber das wurde so als Empirie hingestellt. [25:03] Es ist noch längst nicht gesagt, dass das wirkliche Strukturen sind. [25:07] Das kann vorgetäuscht sein. [25:10] Die Frage ist, kann man auf irgendeine Weise durch logische Schlüsse zeigen, dass die Physis, wenn ich sage, das ist die Gesamtheit der quantitativen Gesetzmäßigkeiten, kann ich sagen, dass es auch Gesetzmäßigkeiten biologischen [25:33] Geschehens gibt, Gesetze des psychischen, des geistigen, mentalen Geschehens. [25:39] Gibt es diese Bereiche Bios, Psycho und Pneuma wirklich? [25:45] Wenn ja, gibt es in diesen Bereichen auch Strukturen, die alle in durchgehender Korrespondenz sind? [25:52] Das muss die Frage sein. [25:54] Ja, nicht wahr? [25:56] Damit man endlich mal klar sieht, haben die Leute recht, die sagen, die Welt ist überhaupt nur physisch, alles andere ist Einbildung? [26:04] Oder müssen wir etwa mit transphysischen Strukturen in völlig fremdartigen Gesetzmäßigkeiten rechnen? [26:12] Das wäre eine Frage der Weltanschauung. [26:16] Ich frage mich nur, muss das wirklich so sein? [26:20] Wir können doch sagen, wir können mit den physischen Gesetzen die Materie beschreiben, weil das die der Materie direkt adäquaten Gesetze sind. [26:30] Weil Materie hat es immer mit Zählbarem, Wägbarem zu tun. [26:36] Ich kann Aber, und das habe ich ja auch ausgearbeitet, wenn ich ehrlich bin, und das sollte man ja, auch wenn es schwierig wird, dann muss ich ja sagen, wir haben, wir können zwar eine in sich geschlossene Physik der Materie [26:54] schaffen und des Kosmos. [26:58] Ich muss aber auf jeden Fall eins zugeben: Ich weiß, dass es mindestens auf einem Gestirn dieses Universums auch Materie in einem völlig anderen Zustand. [27:08] Wo nämlich die Kausalität gar nicht mehr gilt. [27:12] Im Zustand des Lebendigen. [27:14] Und diese lebendige Materie benimmt sich völlig anders. [27:17] Von selbst entstehen unvorstellbar subtile Strukturen extremer Komplexität. [27:24] Obwohl doch die Tendenz dahingeht, die Komplexität immer abzubauen, zu nivellieren. [27:30] Das ist Widersprüche mit physischen Gesetzen. [27:33] Alleine jetzt zu sagen, die lebende Materie widerspricht der Physis, ist nicht sauber. [27:40] Man kann aber mit den Methoden der Physis das Lebendige untersuchen. [27:47] Man schafft dann eine Biophysik, eine Biochemie und kommt schließlich zu dem Code auf der DNS. [27:56] Da fängt jetzt die große Schwierigkeit an. [27:58] Daraus kann man nämlich ablesen, dass im lebendigen Bereich das zwar hier Materie benutzt wird, dass aber etwas völlig Neues hineinkommt, nämlich der Begriff der Qualität von Organisationen, die bereits eingeschrieben werden [28:18] auf einen Codestreifen in Form von genetischer Information. [28:25] Und hier ragt das nun raus. [28:28] Man kann dann sagen, Information ist ja schon nicht mehr Geometrie. [28:33] Das ist keine Geometrie mehr. [28:35] Und man muss vor allem sagen, es gilt auf jeden Fall, der Herr Emde sagte mir den Satz, kann man sogar exakt herleiten, der Gödel'sche Satz der Logik. [28:49] Das heißt, ich kann niemals aus den Sätzen eines untergeordneten Systems logischer Sätze solche eines übergeordneten Systems herleiten. [29:00] Das heißt, ich kann niemals aus dem Backstein auf die Architekturgesetze einer Kirche schließen. [29:07] Ich kann niemals sagen, ich habe ein Buch begriffen, wenn ich feststelle, es besteht aus Druckerschwärze, Papier und Papier. [29:16] Dann habe ich noch längst nicht begriffen, was drinsteht. [29:19] Nicht? [29:21] Aber, und das mag auch hier sein, ich kann die Gesetzmäßigkeiten der Qualitäten von Organisationen, von entelechialen Entitäten noch längst nicht begreifen, wenn ich die Quantentheorie der Valenzschalen der 6 Atomsorten kenne, [29:42] aus denen die Nukleotide aufgebaut sind. [29:44] Das heißt, Durch die Induktion, die empirische Induktion des Lebensprozesses, und das muss ich ja ehrlicherweise zugeben, dass es das gibt, kann ich zeigen, es muss auf jeden Fall noch einen Bereich nicht quantitativer Gesetze [30:05] geben, nämlich solcher der Qualität von Organisation und Organisationspotenzen. [30:14] Den ich natürlich, wenn ich so will, quantifizieren kann, indem ich die Qualitäten der Organisation mit Graden bemesse oder so. [30:23] Aber das ist ja keine wirkliche Quantifizierung. [30:28] Und ich muss sagen, wenn ich das aber sage, dass es noch einen solchen Bereich von Gesetzmäßigkeit, nämlich einen Bereich des Bios gibt, Dann ist das aber ein krasser Widerspruch zur gemachten Voraussetzung. [30:42] Diese Welt ist reine Physis. [30:45] Das heißt, durch die Reductio ad absurdum, das ist diese andere logische Schlussweise, kann ich dann zeigen, meine Aussage, diese Welt ist reine Physis, ist schlicht und einfach falsch. [30:57] Es muss noch einen Bereich von Gesetzen geben,