Kassette 20b - Heim-Vortrag MUFON-CES Heidelberg (1991-11-02) KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: pro Sprecher-Turn — [0:07] Sprecher A: Stromblasen richtig wiedergeben. Da hatten uns die Herren von der Wiener Stromwerke sehr geholfen. Also das lässt sich beschreiben, dass— und gerade die, wenn man jetzt Weitwinkelfotos macht in der Astronomie, dann erscheint diese Blasenstruktur optisch tatsächlich. Das war erst ziemlich verwirrend, denn man konnte ja diese Blasenstruktur mit der späteren des großen Urknalls überhaupt nicht in Zusammenhang bringen, denn das Universum müsste ja völlig anders strukturiert sein. Das ist es aber nicht. Es hat, wie gesagt, diese typische strukturelle und Graphenstruktur, die man beobachten kann, das aber durch diese Beschreibung gut wiedergegeben wird, sodass ich den Eindruck habe, dass ich mich auf diese Art Beschreibung einer inflationären Materie, Kosmogonie, durchaus verlassen kann. Wobei der generations— der generative Prozess der inflationären Bildung natürlich steil abklingt. Das aber, im Gegenteil, ist diese Phase noch nicht ganz beendet. Es gibt immer noch spontane Erzeugung von Materie in Form von der oberen Schranke des Energiespektrums schlechthin. Das sind dann immer Portionen, ja, da stecken, obwohl es im Mikrobereich ist, so 5,5 Kilowatt drin, Kilowattstunden. Sind da drin. Ich meine, Gott sei Dank sind diese Maximiboden außerordentlich selten. Man muss sich mal überlegen, was passiert, wenn punktuell eine Energie von 5,5 Kilowattstunden in einem menschlichen Körper freigesetzt ist. Dann ist der Betreffende tot und die Flammen schlagen raus. Gott sei Dank ist das sehr, sehr, sehr selten, also in der heutigen Zeit. Aber trotzdem ist diese Aktivität letztlich noch nicht ganz erloschen. Und das ist das eine, was man natürlich machen kann. Zum anderen, wie kann man aus diesen Urelementen zur Zeit null auf Wechselwirkungen von heute schließen? Das ist es, was jetzt in dem Buch behandelt wird. Es ist eine einheitliche Beschreibung der Wechselwirkungen. Und zwar scheint das gut zu gehen. Ich habe diese ganzen Formeln auch numerisch gerechnet. Es funktioniert tatsächlich. Wir bekommen zum Beispiel die Fermi-Zahl, wir bekommen die Kopplungskonstanten der schwachen, elektroschwachen, der starken Wechselwirkung, die Feinstrukturkonstante des Lichtes. Das sind alles Größen, die wir explizit herleiten und numerisch mit den Messwerten vergleichen können. Das heißt, wenn man sich diese allgemeine Theorie zu eigen macht, braucht man weder die Massen der Elementarteilchen noch die Elementarladung noch die Wechselwirkungskonstanten als empirisch gegebene Fakten hinzunehmen. Die sind herleitbar aus einem übergeordneten Zusammenhang. Und darüber hinaus hat der Wiener Kollege gleich noch 5 weitere Wechselwirkungen transformatorischer Art entdeckt, mit denen man wahrscheinlich sehr viel machen kann. Das ist im Augenblick das, was hier gerade entsteht. Allerdings konnte man noch etwas anderes machen mit dieser, mit diesen Hyperräumen der Welt, die in Wechselbeziehung stehen. Wir haben hier einmal den R6 aufgebaut aus der Raumzeit und den organisatorischen Koordinaten X5 und X6. Die Koordinaten X7 und X8 haben sich erwiesen als komplementär zu den organisatorischen Koordinaten und haben die Natur von informatorischen Koordinaten. Während die Weltkoordinaten x9 bis x12 einen abstrakten vierdimensionalen Raum auffangen, der mit dieser Welt offensichtlich gar nichts zu tun hat, und dennoch irgendwie maßgebend die Struktur unseres Kosmos beherrscht. Denn wir wollten sehen, ob es in diesen vierdimensionalen imaginären Raum Strukturen gibt. Nun, es gibt hier Strukturen, die beschreibbar sind. Strukturen extrem hoher Symmetrie und zeitloser Art. Die aber dennoch in jeden Zeitschnitt dieses Kosmos eingreifen können und können hier Möglichkeiten der Zeitaktualisierung verschieben. Überhaupt ergibt sich hier eine Abbildungskette aus diesem uns unzugänglichen G4, diesem Unterraum. Kommt irgendetwas und bildet sich auf die Koordinaten X7 und X8 Information ab. Diese Information bildet sich jetzt ab auf die organisatorischen Koordinaten 5 und 6 der tatsächlichen physischen Welt, die ihrerseits aber lediglich die Zeitstruktur verändern können. Und über die Zeitdimension passiert dann hier in dem physischen Raum irgendetwas, und wir Menschen sagen dann ein stationäres Geschehen ist nicht stationär geändert worden. Das Ganze sieht mir wie ein Steuerungsprozess aus, den man explizit beschreiben kann, aber es ist sehr schwer zugänglich, denn eine Steuerung über die Zeit, wobei es belanglos ist, ob es sich bezogen auf uns Menschen um eine Zukunft eine gegenwärtige Vergangenheit bringt. Aber es scheint so zu sein, dass dann, wenn ein rein stationäres Geschehen läuft, also wenn nichts passiert, was übrigens nicht realistisch ist, dann tut sich gar nichts, dann wird nicht gesteuert, und dann gilt auch Quantentheorie nicht. Erst wenn sich ein stationäres Geschehen nicht stationär verändert, und das ist immer der Fall, wenn eine Dynamik am Werk ist, egal um welche Art Dynamik es sich handelt, dann kommt es zu einer Steuerung, dann öffnet sich der R6 in diesen R12, und in einer eigenartigen Hyperraumdynamik, so nennen wir es regelrecht, kommt jetzt eine Information, die sich hier realisiert und ein Geschehen nicht stationär verändert. Das Ganze sieht merkwürdig aus, aber es scheint mir richtig zu sein, denn man kann aus dieser Abbildungskette die gesamte Quantentheorie herleiten, und zwar alle Prämissen sowohl der abstrakten als auch der konkreten Quantentheorie, so kann man zum Beispiel zeigen, dass es näherungsweise tatsächlich trennbare Alternativen gibt. Man kann zeigen, dass die Zukunft, dass die futurischen Aussagen immer nur Wahrscheinlichkeitsaussagen sein können, die über die Gegenform faktisch und eindeutig werden. Man kann neben dieser Offenheit der Zeit zum Beispiel auch durch eine Abbildung aus X7, X8 der Informationskammern den Quantendualismus herleiten, den Wälder-Kopf-Dualismus, der in einer viel tieferen Erkenntnisebene zu finden ist, und man kann die unscharfe Relation herleiten und übrigens auch den zeitlich abhängigen Dirac-Operator. Das heißt, damit ist der gesamte Erfahrungsbereich der Quantenphysik und der heutigen Physik abgedeckt. Man kann daraus lernen, dass erstens Einstein nicht recht hatte, als er sagte, die Quantentheorie ist unvollständig. Das ist sie gar nicht. Man kann aber auch zweitens sagen, dass die Kopenhagen-Göttinger-Schule begründet durch Heisenberg, Bohr, Schrödinger, Dirac, dass die insofern auch nicht recht hatte, als sie sagte, die Quantentheorie ist fundamental. Denn eine wirklich fundamentale Theorie kann man garantiert nicht aus einem übergeordneten anderen Zusammenhang herleiten. Die Quantentheorie ist gar nicht so fundamental, wenn sie auch wie ein Rahmenwerk die ganze Physik umschließt, aber man kann sie herleiten aus einer dieser Hyperraumdynamik. Und nun ist die Frage, wie können Zustände des Hyperraums und diese Dynamik des Hyperraumes, wie kann die überhaupt in Raum und Zeit eingreifen? Denn darüber muss man sich im Klaren sein, diese ganze Konstruktion gibt nur dann Sinn, wenn sie sich irgendwo physikalisch zeigt. Nun, alle diese Hyperraumprozesse erscheinen niemals energetisch in Raum und Zeit, sondern in Form von Wahrscheinlichkeitsfeldern. Das ist nämlich auch der Grund, weshalb man die Quantentheorie so schön aus dieser Dynamik herleiten kann, die ja auch mit Wahrscheinlichkeitsfeldern arbeitet. Und je nach dieser Steuerung die Wahrscheinlichkeitsfelder so oder so verteilt werden, ist auch der Grund, weshalb man manchmal sehr unwahrscheinliche Prozesse dennoch beobachtet. Die Frage wäre nun, da der Lebensprozess in dies alles eingebunden ist, welche logischen Strukturen braucht man eigentlich, um den Elementarprozess des Lebens in diese Hyperraumdynamik einzubringen. Nun, man kann es machen, und tatsächlich ist das, was den Lebensprozess ausmacht, letztlich ein dauerndes Verschieben von Wahrscheinlichkeiten in immer unwahrscheinlichere Zustände. Und das sieht man gerade in der Technik gut. Der wahrscheinlichste Zustand des Kraftfahrzeuges ist eigentlich der, dass es im Straßengraben liegt und wegbrennt. Dass das nicht geschieht, ist ja ein ganz unwahrscheinlicher Zustand, der durch die ständige Steuerung erreicht wird. Bloß wenn man einmal nicht aufpasst, wird der wahrscheinlichste Zustand eintreten. Und so ist es auch mit den Lebensprozessen. Das Leben scheint mir von uns allen ein Balanceakt zu sein auf einem Hochseil, das ohne Sprungnetz am Ende noch, das durch lauter Unwahrscheinlichkeiten bestimmt wird, aber es lebt dennoch trotzdem. Einfach vor sich hin. Ich finde, wer an diesem Maßstab anlegt, dann sollte man sich überlegen, wie müssen eigentlich die Bedingungen sein, dass lebendige Strukturen entstehen, die also von sich aus ihren eigenen Wahrscheinlichkeitsgrad immer niedriger machen und immer geringere Wahrscheinlichkeiten faktisch werden lassen, und die dann zu so seltsamen Dingen wie einem Informationsträger geführt, der einen genetischen Code tragen kann. Wobei allerdings die DNS noch längst keine lebende Substanz ist. Das ist lediglich der Lochstreifen. Und der Lochstreifen alleine sagt gar nichts, wenn kein Computer da ist, der ihn ablesen kann. Und es muss zu diesem Lochstreifen der DNS mindestens noch ein Protein gehören von einer sehr differenzierten Struktur, wahrscheinlich sogar einer Quartärstruktur, das fähig ist, vom Lochstreifen-Genom den Anfang eines Satzes zu finden, und zwar genau des richtigen Satzes, und auch weiß, wo der Punkt ist und das Stück kopiert. Nicht wahr? Das ist dazu unerlässlich. Erst wenn beides zusammenkommt, also die Funktionsweise mit einer Lerngruppe zusammenkommt. Erst dann können Protobionten entstehen. Das heißt, präbiontische Strukturen gab es zwar im Urmeer, aber Präbionten leben nicht. Es sind die notwendigen Bausteine, die zunächst entstehen müssen, damit Protobionten in die Welt treten können, die dann wirklich am Leben sind. Nur die Frage ist, unter welchen Umständen kommt es denn überhaupt zu diesen Ursuppe? Was braucht man dazu? Und nun kann man, wenn man diese Kenntnisse hat, die man eben auch aus dieser übergeordneten Physik herleiten kann, dann kommt man zu den Ergebnissen, ganz konkreten Ergebnissen, die ein Gestirn erfüllen muss, wenn es eubiotisch ist, also Lebensprozess möglich machen soll. Kurz, alles in allem, das Gestirn muss ähnlich gebaut sein wie unser Planet. Es muss ein Wasserplanet sein. Er muss in der Ökosphäre des Zentralgestirns laufen. Er muss aus der Hydrosphäre eine Atmosphäre entwickeln, die große Mengen von freiem Sauerstoff enthält. Wie das geschieht, ich kann es Ihnen sagen: Die Photosynthese trägt nicht allzu viel dazu bei. Wie man es immer annimmt. Der Sauerstoff kommt in Wahrheit woanders her, nämlich aus einer Hydrolyse des Wassers durch Ultraviolettstrahlung in der Hochstratosphäre. Wenn der Planet dann die richtige Größe hat, so dass die Fluchtgeschwindigkeit des Gravitationsfeldes von dem freigesetzten Wasserstoff als leichtestes Molekül erreicht wird, aber alle anderen Moleküle liegen wegen der zu hohen Masse unter dieser Fluchtgeschwindigkeit, Geschwindigkeit des Gravitationsfeldes. Dann reichert sich freier Sauerstoff an und dann geht das so los wie gehabt. Und die Entwicklung des Lebens ist dann gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Das ist ein großer Irrtum, den unser Freund Herr— wegen dem Fernsehfilm— Henkel heißt er, glaube ich, oder so. Ich bin mit ihm da auch aneinandergeraten. Er sagt immer, ich würde schwarze Physik machen, weiß aber gar nicht, was ich mache. Schade, dass der nicht hier ist. Ich hätte ihm nämlich gesagt, um das zu machen, was er nicht versteht, da braucht man eben mehr. Das kann man mit dem Erlenmeyerkolben, Bunsenbrenner und Badethermometer eben nicht. Da muss man schon mehr machen. Man darf vor allem das Studium nicht abbrechen. Aber ich meine, das ist seine Sache. Aber er irrt hier, wenn er nun einfach nachplappert, was die Biologen sagen. Ja, dass eine DNS so unwahrscheinlich ist. Ja, es ist ja noch viel unwahrscheinlicher, die Nukleotide alleine reichen ja nicht, die Schriftzeichen müssen ja auch richtig aufeinander folgen. Aber wenn man sich einmal die Verhältnisse auf einem eubiotischen Planeten ansieht, vor allem sich überlegt, dass in der Tiefe immer Graphitlager sind, die in Kontakt sind mit irgendwelchen wasserunlöslichen Mineralien, wie zum Beispiel Halbedelstählen, Und wenn man sich überlegt, dass bei entsprechendem Druck, entsprechender Temperatur Kohlenstoffatome in diese Kristalle diffundieren. Irgendwann wird das hochgefaltet. Nun liegt so ein poröser Gesteinsklotz mit solchen Kristallen durchsetzt am Ufer eines Urmeeres, in dem schon durchaus Präbionten angereichert sind, die übrigens, wie es damals, ich weiß nicht mehr, von Lucia, glaube ich, Watson, der hat das, glaube ich, gezeigt, dass die durch elektrische Entladungen, wie war denn das mit den Polypeptiden? Das ist ja auch egal. Ich meine, dann ist es durchaus denkbar, jetzt kommen bei meteorologischen Vorgängen, insbesondere Gewittertätigkeiten und den elektrischen Spannungen, können diese Kohlenstoffatome durch diese Mineralkristalle wandern, kommen an die Oberflächen. Und viele Mineralien haben Oberflächen, die im Elektrodenmikroskop ziemlich chaotisch aussehen, aber geradezu zur Ringbildung verlocken. Das ist dieses Verwandeln des Kohlenstoffs. Da können dann sehr leicht diese Nukleotide entstehen, die man braucht. Interessant wäre es, ob extraterrestrisches Leben dieselben Nukleotide und dieselben Basen verwendet. Wenn ja, wäre das ein ungeheurer Erkenntnisfortschritt, denn das hat ja dann noch andere Gründe, wenn es universell gilt. Ich habe das nicht. Eindruck. Wir haben leider keine vergleichende Kosmobiologie. Aber wenn man sich nun überlegt, wie Sonnen entstehen, jetzt nach der Phase der inflationären Materiekosmographie, dann entstehen ja diese Sonnen erst in zweiter, dritter Generation aus vorhandenen turbulenten Urnebeln, die bereits eine merkwürdige Zusammensetzung haben, nämlich ungefähr 70% Wasserstoff, 29% Helium und 1% schwere Elemente. Das bedeutet, früher haben die Sonnen intensiver gebrannt, denn da kommt der Heliumüberschuss her. Aber das ist der Urnebel von heute, wenn ich unter heute so die letzten 10, 15 Milliarden Jahre betrachte, bezeichne. Das ist ja nur ein Moment im Vergleich zum wahren riesengroßen Alter des Gesamtuniversums. Ohne Materie. Aber wenn ich mir das überlege, dann kann man sagen, dass sich die Sonnen, wie es im Orionnebel übrigens vorgedemonstriert wurde, kann man sagen, dass diese turbulenten Nebel kontrahieren, weil sich Gravitationszentren bilden. Die Turbulenzen laufen sich tot, aber das geht meist nie genau auf. Eine Komponente bleibt übrig, das heißt, der planetare Nebel dreht sich nun langsam. Erst sehr langsam in Richtung der übrig gebliebenen Wirbelkomponente. Dann gibt es eine weitere Kontraktion, und jetzt tritt die Funktion des kosmischen Staubes in Aktion, denn durch diese schweren Materialien kosmischen Staubes, die lassen sich nämlich anregen thermisch und strahlen jetzt Energie ab. Das heißt, der kosmische Staub wirkt als Kühlung. Die Kontraktion geht weiter, bis schließlich die Hydrogenfusion zündet und eine Sonne brennt. Bloß, und das war damals in der Astrophysik die Schwierigkeit, ich war damals bei von Weizsäcker in der astrophysikalischen Forschungsgruppe, die hatten eine Schwierigkeit: Wenn wir annehmen, dass die Sonnen auf diese Weise entstehen, und das wird ja direkt im Kosmos vorgeführt, dann ist die Rotation zu hoch. Diese Gestirne rotieren ungefähr 100 bis 200 Mal schneller als die Sonne. Die Frage ist: Wo ist eigentlich bei unserem Zentralgestirn die Rotation geblieben? Das ist natürlich eine ziemlich unsichere Sache. Man weiß es nicht, man wusste es damals nicht. Man kann aber aus dieser einheitlichen Feldtheorie, die ich Ihnen kurz umrissen habe, eine Näherung herleiten. Dass jede träge Masse, wenn sie beschleunigt wird, ein Magnetfeld erzeugt durch die Rotation oder Bewegung des Gravitationsfeldes. Das Feld ist aber nur sehr, sehr schwach. Es ist auch im Labor praktisch kaum nachweisbar, es sei denn, man wendet eine ausgesprochene gewalttätige Physik an. Also dass man zum Beispiel einen Kreisel, wie es projektiert war, von 30 Tonnen Gewicht Gewicht aus irgend so einem Bleiglas mit Raketenkraft auf 100 Umdrehungen pro Sekunde bringt. Ich dachte, um Gottes Willen, wenn sich das Ding losreißt, ist ein ganzes Stadtviertel weg. Aber wir sagten, die Physiker, die lachten da bloß und sagten, ach ja, und so viel Erfahrung im Hochmachen. Ich muss sagen, ich bin da vor meiner eigenen Arbeit etwas bange geworden. Aber ich meine, andererseits kann man auf diese Weise weil die Rotation ja auch eine beschleunigte Bewegung ist, die Magnetfelder der Gestirne verstehen. Hier, das irdische Magnetfeld wird nicht gut wiedergegeben. Das liegt aber daran, es stimmt haargenau, wenn man paläomagnetische Remanenzen erwischt am Anfang der letzten Säkularvariation. Dann ist der Maximalwert da, der wiedergegeben wird. Dass nachher wir jetzt ein anderes Magnetfeld messen, beweist nur, dass der Erdkern ein Plasma ist, das elektrisch leitet, und nach der Lenz'schen Regel wird das Magnetfeld abgebaut bis auf null, und dann kann es andersrum oder gleichsinnig wieder hochlaufen. Das hängt von Außenfaktoren ab. Immerhin kann man da eine ganze Menge mit machen. Das heißt, auch die 100-mal schneller rotierende Ursonne hatte ein Magnetfeld, sogar ein ziemlich starkes, das man errechnen kann. Sie können das übrigens selber nachvollziehen. Sie brauchen sich da bloß die Gleichung 106 aus Band 2, Elementarstrukturen der Materie, mal vorkriegen und numerisch rechnen und die Daten für die Ursonne einsetzen. Ja, wie brennt nun diese Sonne? Wir haben ja jetzt 3 Kräfte, ein Wechselspiel von 3 Kräften. Einmal die zentripetale Kraft der Gravitation. Die übermächtig stark ist und ja letztlich diesen ganzen Fusionsprozess gezündet hat. Und wir haben den Strahlungsdruck, der radial nach außen wirkt. Übrigens, der kann hier, der reine Strahlungsdruck, eine Größenordnung annehmen, dass er Gebäude einreißen würde. Sieht man übrigens auch bei atomaren Explosionsversuchen. Und dann als zweite Zentrifugalkraft, die echte Zentrifugalkraft, durch die Rotation zustande kommt. Und diese, das heißt, die brennende Sonne ist praktisch nichts weiter als das Gleichgewicht eines aufgeblasenen Luftballons, also ziemlich labil. Die stärksten Zentrifugalkräfte werden dort auftreten, wo die Zentrifugale ohnehin am stärksten ist durch die Rotation, nämlich am Äquator. Im Äquator Die schwersten Substanzen werden sich aber ansammeln, wo die Zentrifugale am stärksten ist, nämlich wiederum in der Äquatorzone. Nun genügt eine geringe Labilität, eine Störung, und der Luftballon platzt. Die zentrifugalen Kräfte gewinnen gewaltig an Höhe. Es braucht nur im intrastellaren Brennvorgang irgendeine Schwankung auf aufzutreten. Es gibt dann einen gewaltigen Schwall von Materie, der vom Äquator radial in den Raum rausläuft. Es entsteht praktisch ein, ich glaube, planetarer Nebel nennt man das ja von Ludwig Erhard. Ja, und auf dieses Gasplasma, was jetzt elektrisch leitend mit Riesentemperaturen in den Raum rennt, wirkt jetzt das zwangsläufig vorhandene Magnetfeld. Das ja durch die Rotation entsteht. Und nun wirkt das Ganze nach der Lenz'schen Regel der Elektrotechnik, ja praktisch so wie die Wirbelstrombremse einer Straßenbahn. Und nun wird durch diese Scheibe aus Gas und Plasma, die jetzt radial nach außen läuft, wird das Zentralgestirn auf ein Hundertstel seiner Drehgeschwindigkeit abgebremst. Und das ist genau das, was wir hier beobachten. Und der nächste Schritt: Es werden zunächst mal in der Nähe des Zentralgestirns die feuerfestesten Substanzen sublimeren, die schweren Materialien, weiter draußen die Gase. Und wenn Sie es nun berücksichtigen, dass ja die zirkuläre Geschwindigkeit des Gravitationsfeldes mit dem Abstand abnimmt, entstehen in dieser rotierenden Gasscheibe Wirbelzonen, auf die Sie die Helmholtzschen Wirbelsätze anwenden können. Und dann werden Sie feststellen, dass die Wirbelzonen genau dort sich bilden, nach den Helmholtzschen Wirbelsätzen, in denen man nach der Titius-Bode-Regel die Planeten findet. Das heißt, innen werden sich jetzt Verdichtungszentren bilden, Da wird die schwere Substanz hinstürzen, dann wird ein Zwischenbereich kommen, da reicht es nicht mehr so ganz, und draußen werden riesige Gasbälle ohne feste Oberfläche entstehen. Das ist der Grund, weshalb wir hier auf unserem Planeten, auf dem Mond, auf der Venus, auf dem Mars lauter schwere Materialien finden, obgleich die Sonnenmatte jedoch im Wesentlichen aus Wasserstoff besteht. Das ist ein Selektionsvorgang, der ganz automatisch läuft. Da will ich nämlich drauf hinaus. Es sind Automatismen, die hier laufen, die nach bestimmten Naturgesetzen gehen, und das wird überall im Universum dasselbe sein. Denn überall im Universum wird mit Wasser gekocht. Das will damit sagen, es gelten die gleichen Naturgesetze. Das heißt, in unserer Galaxis haben wir mehrere 100 Milliarden Sonnen. Es gibt fast Milliarden weiterer Galaxien im sichtbaren Bereich des Universums. Bereich unserer Teleskope. Ja, überall vollzieht sich so was immer nach denselben Prinzipien: das Labilwerden, die Bremsung, dann das Planetensystem. Und da auch die schweren Planeten immer in derselben ähnlichen Form sich bilden werden, können wir eigentlich sagen, dass immer dann, wenn sich ein Planetensystem ausgebildet hat, im Mittel dass nicht immer, aber im Mittel ein Wasserplanet dabei ist, der also plutonisch mehr Wasser als Kohlenwasserstoff erzeugt. Wie bei uns ja auch. Bei uns ist es die Erde. Der Mars ist zu klein, der konnte die Atmosphäre kaum festhalten. Der Merkur auch. Die Venus könnte eine zweite Erde geworden sein, ist aber nicht, weil die Substanzen, die die Atmosphäre aufbauten, falsch zusammengesetzt war. Das heißt, da ist viel mehr Kohlenwasserstoff entstanden als Wasser. Das Wasser hydrolysiert, der Wasserstoff geht in den Weltraum, der Sauerstoff verbrennt den Kohlenwasserstoff. Das Endergebnis ist kein Tropfen Wasser mehr auf der Venus, eine ganz dichte Atmosphäre, die zu 99% aus Kohlendioxid zusammengesetzt ist und giftigen Gasen und die mit einem Riesendruck von 150 Atü auf dem Boden lastet. Und durch den Treibhauseffekt durch das Kohlendioxid haben wir dort nicht, wie man früher mal annahm, eine mittlere Jahrestemperatur von 30 bis 38 Grad Celsius, sondern Temperatur, bei der Blei schmilzt. Im Übrigen ist die Venusatmosphäre ganz ähnlich zusammengesetzt wie das Automobilabgas. Also Sie sehen, was für schöne Sachen wir mit unserem Fortschritt auch hier verursachen können. Aber nun, die Erde dagegen ist ein Wasserplanet, der die richtige Größe hat. Sauerstoff reichert sich an, diese ganzen Kohlenwasserstoffe verbrennen, und aus dem— und nun kann sich das Leben entwickeln. Aber ich meine, wenn ich noch daran denke, wie groß die Wahrscheinlichkeit gerade durch diese Kristallvorgänge wird, dass auch unter Milliarden verschiedenen Molekülen immer mal wieder Nukleotid entsteht, dann ist die Entwicklung des Lebens gar nicht so unwahrscheinlich. Im Gegenteil, ist der Planet eubiotisch, genügt er allen diesen kosmischen Bedingungen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass irgendwann irgendwann mal vielleicht noch durch dampfende Urmeere erste Kristallquallen schwimmen und Protobionten da sind. Und dann geht ja ganz viel los, eben noch 2, 3 Milliarden Jahre Zeit, ja, und dann hat man so was Ähnliches wie hier. Also ist es, wenn wir untersuchen wollen, und das ist es, was ich Ihnen in den Mund legen möchte, ob es andere Gestirne gibt, die Planetensysteme und somit auch potenzielle Lebensträger haben. Das ist wohl immer der Fall. Muss man die Fixsterne unserer Umgebung absuchen und muss ihre Rotation messen. Das kann man spektroskopisch sehr sauber heute machen. Es ist auch gemacht worden. Jetzt weiß ich aber nicht, Herr von Luthia, müssen wir jetzt ein bisschen Nachhilfeunterricht geben. Ist es so, dass 10% so drehen wie die Sonne. Ich meine, ich habe das mal gehört. Das weiß ich nicht. 10 und 90% drehen wesentlich schneller, insbesondere so Mehrfachsternsysteme. Wenn das aber wahr ist, dass 10%, oder wenn es auch nur 1% wäre, machen wir es ganz negativ, das so rotiert wie unsere Sonne, dann kann die Rotation nur abgebremst worden sein, weil der betreffende Stern zwangsläufig ein Planetensystem entwickelt hat. Das heißt, wir könnten sagen, dass die langsam rotierenden Sterne so langsam rotieren, weil sie Planeten haben. Und wenn das jeder Hundertste nur wäre, dann wären das alleine in unserer Galaxie schon über eine Milliarde Planetensysteme. Also, und wenn nun jedes einzelne Lebensträger ein Mittel entwickeln kann, scheint mir das Leben keineswegs ein so seltener Prozess zu sein, wie es manche annehmen. Und wenn Sie in einer klaren Nacht mit dem Opernglas in die Milchstraße schauen, machen Sie sich klar, dass jedes der kleinen Lichtpünktchen, die Sie nie zählen können, eine ferne Sonne ist, und dass jedes zehnte bis jedes hundertste einen Lebensträger beherbergen kann, auf dem sich so etwas entwickeln kann wie hier. Wenn Sie sich das einmal klarmachen, und es ist gerade Bundestagswahl, dann wird es Ihnen so gehen wie mir, dass ich sagen möchte, ist doch vollkommen wurscht, ob die CDU oder die SPD die Regierung macht. Wollen wir damit mal abschließen? Ja, bitte. Das heißt, mir sagte mal eine Dame, so egal ist mir das nicht. Ich muss nämlich die Suppe ausschlürfen, was ja auch nicht sein mag. Ja, ich meine, ich habe versucht, diesen kleinen Überblick zu geben, das, was ich jetzt gerade mache. Ja, ich muss sagen, vielen Dank, Herr Heim, für einen nicht vorbereiteten Vortrag gar nicht so schlecht. Also er sagt sofort, dass man dieses Objekt nicht gefunden hat, was sie suchten.