Kassette 12a - Welt der Weltbilder, Heim-Vortrag (1993-07) KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: satzweise — [0:01] Sprecher A: So, Herr Reimig. [0:17] So, hier, ja, nein. [0:18] Ach, jetzt kommt das Podium mit zum Vortrag. [0:22] Ich stelle fest, viele von Ihnen kennen mich bereits. [0:26] Aber denjenigen, die mich nicht kennen, möchte ich zunächst in einer persönlichen Sache etwas berichten. [0:33] Aus schicksalsbedingten Gründen bin ich nicht in der Lage, Manuskripte abzulesen oder Notizen zu machen. [0:40] Das heißt, was ich Ihnen sagen kann, ist sozusagen eine Stegreifarbeit, also die freie Intuition des Augenblicks. [0:49] Es kann sein, dass hier rhetorische Mängel auftreten, und möchte ich Sie bitten, von vornherein zu entschuldigen. [0:56] Im Übrigen, Herr Schneider, es war nett, dass Sie mich da schon so weit vorgestellt haben und Ihnen auch gesagt wurde, dass jetzt nicht ein Wust mathematischer Formeln auf Sie zukommt. [1:06] In Bezug auf die Literatur, die ich nicht lesen kann, wie es Herr Schneider sagte, pflege ich immer, mit Tucholsky zu sagen: Meinen geringen Bedarf an Literatur schreibe ich mir selbst. [1:18] Kommen wir jetzt mal zur Sache. [1:21] Der Kongress steht unter dem Zeichen Welt der Weltbilder. [1:27] Zunächst meine persönliche Meinung zum Begriff Weltbild: Ich finde, der Begriff ist für uns Menschen um viele Nummern zu groß. [1:36] Nie wird ein Mensch fähig sein, ein vollständiges Bild der ganzen Welt zu entwerfen. [1:45] Das, was wir Menschen tun können: Wir können einzelne partielle Bereiche der Welt uns heraussuchen, können dann irgendetwas darüber sagen. [1:59] Das heißt, es kommt dabei auch auf die Sichtweise der Welt an, die der betreffende Autor mitbringt. [2:09] Das bedeutet aber nichts anderes, als dass die Wahl des Bereiches und die Sichtweise letztlich vom Autor abhängt, das heißt, in die Abbildung dieses Bereiches der Welt bringt der Betreffende sich selbst in Form seiner gesamten [2:26] psychologischen Vorgeschichte mit ein, sodass immer ein solches unwägbares Element dranhängt. [2:35] Und wenn man sich einmal die großen philosophischen und religiösen Weltbilder der Menschheit anschaut, dann stellt man fest, dass es sich hierbei im Wesentlichen um logische Sätze handelt, die auseinander hervorgehen und [2:52] letztlich immer auf irgendeine Grundthese zurückgehen. [2:58] Und gerade in diese Grundthese kommt eben die psychologische Unwägbarkeit mit hinein. [3:05] Aber das wäre an sich in Ordnung. [3:08] Denn eine große Vielzahl solcher Weltbilder kann im Grunde genommen nur eine Bereicherung sein und kann die Diskussion anregen. [3:18] Allerdings gibt es Grundthesen der Philosophie und der Religionen. [3:25] Wenn sich zum Beispiel zwei Weltbilder solcher Art gegenüberstehen, dann sind diese Grundthesen praktisch kontrovers. [3:33] Sie schließen sich eigentlich im Sinne einer Kontradiktion gegenseitig aus. [3:37] Das bedeutet, dass mindestens eines dieser Weltbilder falsch ist oder alle beide. [3:45] Nun, das macht eigentlich auch nichts weiter aus, wenn der Begriff nicht weitgehend missbraucht würde. [3:54] Und hier sehe ich in der Pluralität der Weltbilder eine sehr ernste Gefahr. [4:01] Es fehlt hier nämlich etwas. [4:03] Sehen Sie, jedes Weltbild lässt sich bis zur Karikatur verkürzen, und dann nennt man das Ganze eine politische Weltanschauung, die dadurch offenbar gekennzeichnet ist, dass sich keiner die Welt wirklich angesehen hat. [4:18] Und das, was dann passiert, das eigentliche Risiko: Diese stark verkürzten, also leicht dem Anhänger eingehenden Dinge werden internalisiert, und durch diese Verinnerlichung wird dieses ganze mangelhafte und zu stark verkürzte [4:39] Bild oder Karikatur zu einem Teil der Persönlichkeit und ist damit nicht mehr hinterfragbar. [4:48] Jede Hinterfragung bedeutet ja jetzt eine Beleidigung. [4:52] Nun bildet sich das Ich-Ideal bezogen auf dieses Bild aus und wegen der Konflikte, die nun zwangsläufig entstehen, das Feindbild. [5:03] Und wenn nun alle diese ähnliche Meinung angenommen haben, sich in ihren Feindbildern solidarisieren, und die anderen tun das auch, dann können entsetzliche Dinge passieren. [5:16] Wir haben das ja in Deutschland alle erlebt, oder schauen Sie sich Jugoslawien an, schauen Sie sich die anderen Gegenden der Welt, dann hier passieren entsetzliche Dinge. [5:25] Und wenn Sie der Sache auf den Grund gehen, dann lediglich, weil hier internalisierte, nicht hinterfragbare Vorurteile zur Lebensmaxime werden. [5:34] Das heißt, letztlich können aber die philosophischen und religiösen Weltbilder nichts dafür, auch wenn sie konträr zu sein scheinen. [5:49] Ja, ich komme gleich dazu, ich bin ja mitten im Thema gleich drin. [5:53] Es ist so, dass man nach meiner Auffassung jetzt etwas braucht. [5:59] Man braucht nämlich einen Prüfstein, der uns zeigen kann, welche dieser Bilder falsch sind und von welchen man sich hier verabschieden sollte. [6:10] Ein solcher Prüfstein scheint noch nicht da zu sein. [6:13] Die Forderung an diesen Prüfer, diesen Selektor sozusagen, wäre erstens die völlige Wertfreiheit, zweitens muss er einen Teil der Welt wiedergeben, sodass man an die Grenze des Kompetenzbereiches kommt, um einen Blick in [6:36] den Hintergrund der Welt zu tun, denn dann entsteht ein System von Fakten, die nicht umgangen werden können, und dann kann man vergleichen. [6:47] Und wenn nun irgendwelche Grundthesen sich mit diesen aus der Natur selbst stammenden Sachverhalten beißen, kann man sie von vornherein vergessen sehen. [6:56] Und da wollte ich jetzt drauf kommen. [6:58] Nun ist es so, es bietet sich hier als wertfreies Muster der Welt eine Beschreibung der Materie und der Kräfte zwischen der Materie an. [7:10] Aber wie macht man das? [7:12] Ich meine, eine einheitliche Theorie der materiellen Welt kann nur eine Theorie ihrer Elementarstrukturen sein, also der Urbausteine der Welt. [7:27] Das muss es sein. [7:29] Nun hat man das natürlich schon sehr häufig versucht, Mir fiel, als ich Student war, bereits auf, ich habe mich da sehr intensiv um diese einheitlichen Beschreibungen gekümmert, die großen Theorien gekümmert, und da fand [7:43] sich dann, stellte ich eigentlich immer wieder fest, dass alle diese großen Theorien meist mit Worten beginnen wie: Denken wir mal uns das Elementarteilchen X als, oder nehmen wir mal an, der Prozess über wäre. [8:01] Und dann wird um diese Hypothese, das ist durchaus zulässig, ein mathematischer Apparat gebaut, und später wird dann leicht vergessen, dass dies alles im Konjunktiv ausgedrückt wurde, und sagt man, es ist so. [8:17] Als gutes Beispiel denke ich an die Rotverschiebung des Lichtes. [8:22] Da hat Hubble damals entdeckt, dass sich alle Linien des Spektrums zum Roten verschieben. [8:27] Er hat nachweislich Lediglich gesagt, wenn ich mir diese Spektren anschaue, dann sieht es mir beinahe so aus, als ob es ein Dopplereffekt wäre. [8:37] Dann hat man dieses sieht mir beinahe so aus, als ob vergessen und gesagt, Hubble hat die Explosion des Universums entdeckt. [8:44] Er soll da übrigens sehr unglücklich drüber gewesen sein. [8:47] Ich meine, das kann an sich gar nicht gut gehen, wenn es bei der Hypothese bleibt oder bei der Vermutung, was könnte das Ding X Dann fiel mir noch weiter auf, dass diese mathematischen Theorien alle so tun, als ob es keine [9:05] Kompetenzgrenze gäbe. [9:09] Kurz, sie erschienen, wie es der Herr Dr. [9:11] Emde mal so schön sagte, transzendenzverschlossen. [9:16] Und der Herr Emde ist übrigens, glaube ich, im Saal. [9:18] Und nun sagte ich mir, man sollte den Weg umkehren. [9:23] Man sollte zunächst mal nicht die Frage stellen, was könnte es sein, sondern die Frage: Was wissen wir denn nun tatsächlich über diese Elementarstrukturen? [9:35] Immer unter der Voraussetzung des galileischen Verzichtes auf alles, was nicht numerisch fassbar ist. [9:42] Das war auch keineswegs damals eine Vergötterung der Zahl, sondern das hatte einen sehr praktischen Hintergrund. [9:49] Ich kann nämlich durch Messungen die Naturvorgänge auf Zahlenkolonnen abbilden, Und auf diese Zahlenkolonnen kann ich dann die Methoden der Mathematik anwenden, Methoden, die die schärfsten Kriterien haben und die saubersten [10:05] Beweisführungen liefern. [10:07] Hier gibt es keine kontroverse Diskussion, hier gibt es keine Meinung, hier gibt es nur falsche oder richtige Lösungen. [10:14] Und ob die Lösung falsch oder richtig ist, kann jedermann, der es lustig hat, überprüfen. [10:19] Deswegen die mathematische Beschreibung. [10:22] Und wenn man nun einmal fragt, was wissen wir denn nun eigentlich von der Welt und ihren Urbausteinen, dann kann man sagen, zunächst mal können wir aus der Erfahrung, nicht aus einer Meinung, sondern aus der Erfahrung des [10:37] uns überschaubaren, sichtbaren Universums einige Sätze formulieren, die man als Ausgangspunkt, sozusagen als intellektuellen Bahnhof verwenden kann. [10:47] In dem die Reise dann losgehen kann. [10:50] Mathematik für sich ist niemals eine Weltbeschreibung, sondern die Methodik. [10:54] Ein ganz schlauer Mensch hat mal gesagt, von einem Bekannten, nachdem er gefragt wurde: Naja, Heim ist ja schwer zugänglich, aber der geht ja von der Erfahrung aus. [11:04] Ja, ich frage mich um Himmels willen, welche physikalische Theorie geht eigentlich nicht von der Erfahrung aus? [11:09] Aber nun gut, ich habe als Erfahrungssätze nur wenig Prinzipien benutzt, Beispiel erstens den Satz: Es gibt Erhaltungsprinzipien, die man durch Invarianzkriterien oder durch Symmetrien beschreiben kann. [11:25] Zweitens: Es gibt Extremalprinzipien, die mit Variationstheorien fassbar sind. [11:32] Drittens: Es gibt ein Quantenprinzip der Wirkung, das heißt, jede Wirkung ist ein ganzzahliges Vielfaches einer Naturkonstanten. [11:39] Das wurde von Planck entdeckt. [11:41] Und viertens schließlich: Die Elementarstrukturen der Materie stehen über den leeren Raum hinweg durch Wechselwirkungsfelder in Beziehung, in physikalischen Zusammenhängen. [11:54] Wir kennen empirisch 4 Gruppen von Wechselwirkungen, nämlich erstens die starke Kraft, zweitens die schwache Kraft, die elektromagnetische Wechselwirkung und die Gravitation. [12:07] Es ist offen, ob es da noch andere gibt. [12:09] Ich komme da später noch drauf. [12:12] Aber diese— und führt zur Beschreibung des mathematischen Apparats zur Beschreibung dieser Felder ist neben der Invariantentheorie zum Beispiel auch der mathematische Feldbegriff. [12:23] So, diesen Dingen muss alles Materielle genügen. [12:27] Und über die Letzteinheiten wissen wir so viel: Sie sind offensichtlich Ereignisstrukturen, denn wir können sie erfahren. [12:37] Die Elemente der erfahrbaren Welt sind Ereignisse, zu denen ich sagen muss, wann und wo war es. [12:45] Und das heißt, diese Ereignisse sind Punkte, das kann man aus der Relativitätstheorie ablesen, einer vierdimensionalen Raumzeit. [12:54] Man könnte zeigen, es gibt weder den physischen Raum für sich noch die physische Zeit für sich. [12:59] Es gibt nur eine einheitliche Raumzeit, die Minkowski nachher zu einem vierdimensionalen Raum entwickelte, dem Minkowski-Raum. [13:09] Wir nennen es den R4. [13:11] Das heißt, R heißt Raum und die Indizierung 4 gibt die Dimensionszahl an. [13:17] Und ich meine, diese Partikel sind demnach wie alles andere, was für uns Menschen erfahrbar ist, sozusagen Ereignisstrukturen in dieser Raumzeit, die sich deutlich vom Hintergrund der Gleichförmigkeit des Nichtseins abheben. [13:37] Das heißt, ich brauche— zugleich erscheinen aber wegen des vierten empirischen Satzes diese Partikel als Zentren von Wechselwirkungen. [13:47] Ich meine, das ist es, was wir nun auf jeden Fall von den Letzteinheiten wissen. [13:53] Nun war klar, diese Partikel haben wägbare Massen. [13:57] Und hier taucht ein Problem auf, das nach meiner Auffassung in der Physik noch gar nicht richtig erkannt worden ist. [14:03] Man sagt, im Mikrobereich müssen wir mit den Methoden der Quantentheorie an die Prinzipien rangehen. [14:09] Das stimmt. [14:10] Nur wenn ich wägbare Massen habe, wir nennen sie Ponderabel, Dann brauche ich zur Beschreibung nichtlinearer Systeme, das heißt, diese Massen sind zugleich Energiemassen, ich brauche eine Selbstkopplung der Energie. [14:31] Und das geht nur, wenn quadratische Glieder in den Gleichungen vorkommen. [14:35] Nun kann man aber die Lösungen nichtlinearer Gleichungen nicht einfach addieren und kriegt neue. [14:42] Das geht nur, den quantentheoretischen Operatorgleichungen im Funktionenraum. [14:47] Ich meine, wenn ich da ein paar Lösungen habe, ich addiere die einfach und das werden neue Lösungen. [14:53] Das heißt, die Lösungen der linearen Operatoren konnte der Pasqual Jordan ausdeuten als Wahrscheinlichkeitsfunktionen von Zuständen. [15:05] Während dies bei nichtlinearen Gleichungen nicht der Fall ist. [15:09] Ich brauche aber zur Beschreibung der materiellen Partikel nichtlineare Beziehungen, wie sie sich zum Beispiel aus der allgemeinen Relativitätstheorie ergeben, die sich im Makrobereich bewährt haben. [15:22] Und nun habe ich versucht, weil diese Partikel Ereignisstrukturen sind und Zentren von Wechselwirkungen, habe ich zunächst die Wechselwirkungsfelder auch geometrisiert und jetzt das ganze Problem in den Mikrobereich übertragen [15:40] und das ganze Problem geometrisiert, dass überhaupt kein phänomenologischer Tensor mehr auftaucht. [15:47] Und dabei kann man nun lernen, dass es erstens gewisse Letzteinheiten der Geometrie geben muss, weil sonst alles ins Unendliche weggeht. [15:57] Das ist das eine. [15:58] Und das andere war, dass jetzt die Geometrie, die gilt, nicht mehr die Riemann-Geometrie der Raumzeit ist, sondern weil die Wechselwirkungen zusammengefasst sind, es ist eine nicht-hermetische, also nicht-symmetrische in [16:19] Bezug auf die Indexvertauschung und verschieden von den komplexen Konjugationen, eine nicht-hermetische Geometrie in der kartanschen Form, eine Kartangeometrie. [16:30] Und das hat natürlich einige Schwierigkeiten reingebracht, aber andererseits sind die Feldgrößen, die ja in Beziehung stehen, nicht linear in Beziehung stehen, die sind ihrerseits natürlich wieder quantentheoretische Operatoren, [16:44] die aber im übergeordneten Zusammenhang zusammengebracht worden sind. [16:50] Das heißt, daraus ergibt sich nun aber, weil der erste Satz in Form des Energieerhaltungsprinzips gilt, gelten muss, ergibt sich aus diesem Ansatz gleich zu Beginn der Arbeit, das können Sie in Band 1 nachlesen, ein Dimensionsgesetz, [17:12] das nämlich sagt: Wenn ich aus Erfahrung eine bestimmte Dimensionszahl konzipieren muss, dann gibt mir das Dimensionsgesetz an, ob dieser physikalische Raum der Unterraum eines höher dimensionierten Raumes ist oder nicht, [17:30] und wenn er es ist, wie hoch die Dimensionszahl des übergeordneten Raumes ist. [17:34] Und wenn man dieses Dimensionsgesetz jetzt anwendet, kommt man dazu, dass die vierdimensionale Raumzeit in Wahrheit der Unterraum eines sechstdimensionalen Raumes ist. [17:48] Das heißt, Zu Raum und Zeit kommen noch zwei weitere Ausdehnungen dazu, die wir als organisatorische Dimensionen bezeichnen. [17:58] Das geht auf Frau Professor Konrad-Martius zurück, die auch hier erwähnt wurde. [18:04] Sie sagte mir nämlich, im Grunde genommen ist die eine dieser Dimensionen gar kein Parameter, es ist eine Weltdimension, die sie als Entelechie bezeichnen würde, als einen Organisationsgrad, der sich aber zeitlich verändert. [18:19] Verändern kann, dann sagte sie mir, wenn einer Entelechie sagt, muss er auch Äon sagen. [18:24] Die zweite Transdimension ist praktisch eine Dimension, wie es diese Dame ausdeutete, die ich sehr geschätzt habe. [18:32] Die sagt nämlich, hier wird die Aktualisierungsrichtung des entelechischen Feldes bestimmt in der Raumzeit. [18:40] Allerdings sind die Dimensionen der Organisation, also X5 und X6, R6 genauso wie die anderen raumzeitlichen Dimensionen energetische Dimensionen. [18:51] Das heißt, dieser R6-Raum ist die vollständige, der vollständige Bezugsraum der materiellen Welt. [19:01] Wenn man nun andere Zahlen in das Dimensionsgesetz einsetzt, 5 oder 7, 8, 9 und so weiter, bekommt man keine weiteren Dimensionszahlen, nur Wenn man die Zahl 6 der materiellen Welt einsetzt, ergibt sich die ganze Zahl 12 [19:17] als Dimensionszahl. [19:18] Das heißt, es gibt noch einen 12-dimensionalen Hyperraum, auf den die Welt zu beziehen ist. [19:26] Und das habe ich hier mit Herrn Dröscher zusammen erarbeitet, den Sie schon kennengelernt haben. [19:31] Wir haben uns daran gemacht und haben uns jetzt erstmal untersucht, wie sieht das aus. [19:37] Das heißt zunächst, das muss ich vorwegschicken, habe ich alleine zunächst mal eine halbklassische Theorie und habe den Quantenbegriff aus den Gründen, die ich nannte, die physikalisch noch gar nicht richtig zur Kenntnis [19:49] genommen worden sind, den Gründen, dass die Quantentheorie ja im Fall nichtlinearer Beziehungen gar nicht mehr gilt, weil ich die Lösung nicht mehr addieren kann, habe ich zunächst mal eine halbklassische Theorie im R6 gemacht, [20:03] einfach um zu prüfen, ob der Ansatz stimmt. [20:07] Und man kann tatsächlich nachher ein übergeordnetes Naturprinzip finden. [20:12] Ich habe es den Weltselektor genannt. [20:14] Man kann ein übergeordnetes Prinzip finden, das man lösen kann als mathematische Beziehung, und man kriegt 4 Lösungsmannigfaltigkeiten dabei heraus, die zeigen, dass zum Beispiel die Menge der 6 Dimensionen strukturiert ist. [20:32] So treten zum Beispiel die ersten 3 Dimensionen des physischen Raumes immer gemeinsam auf als eine semantische Einheit. [20:39] Die Zeitstruktur tritt als semantische Einheit auf, und die beiden Transdimensionen bilden ebenfalls eine semantische Einheit, die wir die organisatorische Einheit nennen. [20:51] Das heißt, es sind Unterräume, die wir als den R3, den T1 für die Zeitstruktur den S2 für die organisierten Strukturen eingeführt haben, wobei der Index immer, die Zahl immer angibt, wie viele Dimensionen das sind. [21:06] Und man kann dieses System lösen und bekommt jetzt tatsächlich für die wägbaren Partikelmassen eine einheitliche Beziehung. [21:15] Das ist das so seit Jahrzehnten gesuchte einheitliche Massenspektrum, das Herr Schneider hier freundlicherweise erwähnt hat. [21:24] Ich habe das Ganze programmiert, also ich war nicht so mutig und bin da mit dem Taschenrechner barfuß durchgegangen. [21:32] Ich habe es programmiert und es zeigte sich eben, dass die gesamten gemessenen Massen drin sind. [21:39] Es gibt nicht eine kosmische Elementargröße, die hier nicht wiedergegeben wird. [21:43] Und dann hat das Elektronensynchrotron in Deutschland, die Herren haben gesagt, das ist sehr interessant, Die haben dann dieselben Formeln noch mal in Fortran programmiert, ich habe Pascal benutzt, und haben dieselben Daten [21:56] bekommen. [21:57] Und jetzt ist es so üblich geworden, dass man, wenn man ein neues Teilchen entdeckt, geht man ins Rechenzentrum, die nennen es immer, wir blasen mal den Heimschen Particle Stack hoch, und dann sieht man, wo das Teilchen liegt. [22:10] Und das ist natürlich ganz hilfreich, ganz nützlich, man kann dann auch erkennen, ob man richtig gemacht gemessen hat. [22:16] Aber ich meine, so weit habe ich es getrieben, ich weiß, der Ansatz trägt. [22:22] Wieder ein anderer ganz schlauer Mann sagte dann daraufhin, weil es eine halb klassische Theorie ist, naja, von Quantentheorie scheint Heim ja nichts zu verstehen. [22:32] Nur hat er nicht gemerkt, das heißt, ich habe es offen gesagt auch nicht so recht gemerkt, Herr Dröscher hat das mir gezeigt, dass die in der 12-Dimensionen- Fassung der Welt bereits der Schritt in etwas ganz anderes gegeben [22:48] war. [22:49] Und nun haben wir beide uns rangemacht, haben diesen R12 untersucht, und da kam nun raus: Die Koordinaten 7 bis 12 sind nicht mehr materiell definiert. [23:00] Das heißt, der Materiebegriff ist jenseits des R6 nicht mehr vorhanden, wohl aber der Begriff des Das ist das eine. [23:11] Zum anderen haben wir festgestellt, dass diese durch die Lösungsmannigfaltigkeit aufgeprägte Strukturierung der 6 Weltkoordinaten der materiellen Welt sich fortsetzt. [23:25] Zum Beispiel die Koordinaten 7 und 8 bilden einen Unterraum, den wir den I2 nennen, und die Koordinaten 9 bis 12 12 bilden einen Unterraum, den wir den G4 nennen. [23:37] Aus Gründen, wenn ich Zeit noch habe, sage ich Ihnen aber warum. [23:42] Aber nun konnte man die ersten 8 Dimensionen, die ersten 6 konnten sowieso ausgedeutet werden, die 3 Raumdimensionen, die eine Zeitstruktur, die beiden, der zweidimensionale Unterraum der Organisation. [23:56] Und während 7 und 8 nicht mehr materieller Art sind, Es sind sozusagen die Komplemente zu den organisatorischen Koordinaten. [24:06] Wir mussten sie ausdeuten als informatorische Koordinaten. [24:11] Daher der Name I2 für diesen zweidimensionalen Unterraum. [24:16] Also die ersten 8 Koordinaten konnten wir interpretieren und konnten auch für alle diese Koordinaten Elementarlängen herleiten aus dieser geometrischen Netzeinheit, die ich nur erwähnt habe. [24:30] Es würde zu weit führen. [24:32] Während wir versucht haben, diesen vierdimensionalen weiteren Unterraum zu untersuchen, wir konnten die Koordinaten nicht interpretieren. [24:41] Wir wissen wohl, es gibt dort wohl mit Sicherheit Elementarlängen. [24:45] Wir konnten sie nicht herleiten. [24:48] Im Übrigen fanden wir in diesem Unterraum symmetrische Strukturen, extremer isomorpher Symmetrie, und es existieren Funktionen. [24:59] Aber das alles ist uns nicht mehr zugänglich, und daher der Name G4, ist ein vierdimensionaler Raum. [25:05] Und in der Partikelphysik nennt man, jedenfalls bei den Kollegen, die ich gut kenne, nennt man ein Elementarteilchen, das lauter Geschichten macht, die kein Mensch versteht, das nennt man einen Gock, oder auf Deutsch Gapp. [25:19] GOK, das heißt God Only Known oder Gott allein bekannt, wir wissen es nicht. [25:25] Ja, und da nun in diesem Unterraum lauter solche uns unzugänglichen Dinge sind, und ich wollte irgendeine Bezeichnung haben, habe ich den G4 genannt, aus Spaß, also Reminiszenz an die Kollegen, die mit den Elementarteilchen [25:39] da Spaß gemacht haben. [25:41] Aber jetzt ergibt sich die Frage, also wir haben Die 12 Dimensionen des Hyperraumes, so nennen wir diesen R12, das ist der Hyperraum der Welt. [25:54] Diese 12 Dimensionen bilden eine Menge, die strukturiert ist, wobei der Kardinalzahlenkomplex praktisch den Komplex 3, 1, 2 der materiellen Welt um 2 und 4 erweitert. [26:10] Das ist dann eine K12-Symmetrie, dann immer wieder auftaucht. [26:14] Und nun war die Frage der Abbildung der Strukturen. [26:18] Ich habe es mit Unterräumen zu tun. [26:20] Wir haben zunächst mal gesehen, dass Strukturen dieses I2 aus X7, X8 sich abbilden kann auf Strukturen der Organisation S2 in Abhängigkeit von X5, X6. [26:35] Diese Strukturen können sich wieder abbilden auf die Zeitstruktur und geraten in die Raumzeit. [26:43] Die Frage ist jetzt, wo kommen diese Informationen her? [26:48] Und wir wissen, dass aus diesem Unterraum G4, dass der weit ab ist von dem, was wir Welt nennen. [26:56] Es geht, ist gar nicht möglich, dass Funktionen dieses Unterraumes jetzt in diesen informatorischen Unterraum geraten. [27:04] Wir hatten da große Schwierigkeiten Herr Dröscher hat mir dann gezeigt, dass es nur über einen Vermittlerraum geht, und der erwies sich als ein Abschnitt des abstrakten Hilbertschen Funktionenraumes, der hier eine sehr gute [27:21] Verwendung finden kann. [27:23] Erst schien es nicht gut möglich zu sein, jedenfalls Herr Dröscher war eigentlich mit der Sauberkeit der Herleitung nicht einverstanden. [27:31] Er sagte, wir brauchen Wir brauchen eigentlich mehrdimensionale Fourier-Analysen, aber kein Mensch konnte uns sagen, was das ist oder wie man das macht. [27:39] Und er fand dann allerdings in Wien in der Bibliothek eine Schrift, und da konnte man es lernen. [27:46] Also ich war so froh, dass wir das nicht selber entwickeln mussten. [27:50] Und nun passiert, das hat er durchaus schon gezeigt, das finden Sie in einer Schrift, die jetzt der Herr Resch zum Druck vorliegen hat, Man kann aus dem G4 diese Funktionen abbilden über den Vermittlerraum, und sie erscheinen [28:06] in dem Unterraum, der aus den Koordinaten 7 und 8 aufgespannt wird, erscheint das Ganze als Information. [28:17] Und diese Information kann nun auch für jeden beliebigen Zeitschnitt des Kosmos zugreifen, gleichgültig ob er für uns Menschen vergangen, gegenwärtig oder zukünftig ist. [28:29] Und zwar geht das jetzt als Information, wie ich schon sagte, über die Struktur, die Zeitstruktur in die Raumzeit. [28:37] Und nun konnte man auch feststellen, als was diese Abbildungen in der Raumzeit erscheinen. [28:45] Und das war für mich eigentlich ein erschütterndes Ergebnis. [28:48] Ich hätte nicht damit gerechnet. [28:50] Diese Raumzeit der Abbildungen enthält nach der Projektion aus dem G4 superpositions- und interferenzfähige Wahrscheinlichkeitsamplituden. [29:05] Das heißt, der Physiker hat die Raumzeit der physischen Körper im Sinn. [29:12] Das ist aber nicht die echte Raumzeit. [29:14] Es gibt auch die Raumzeit der Abbildungen. [29:16] Die mit der Raumzeit der physischen Dinge verknüpft ist, im Sinne einer Verschränkung. [29:22] Das ist die echte Raumzeit, in der nun im Mikrobereich, also im Bereich der Wechselwirkungen zu höheren Systemen, dort würden diese Wahrscheinlichkeitsamplituden— das heißt, hier wird Materie organisiert, ohne Energieaufwand. [29:43] Vorhandene Energie und vorhandene Materie wird von außerhalb der Raumzeit so gesteuert, wie es sein soll. [29:51] Und zwar wirkt diese Steuerung durch diese Wahrscheinlichkeitsfelder immer dann, wenn ein Wechselwirkungssystem da ist. [30:00] Das ist das, was dafür verantwortlich ist, dass Nukleonen sich zu den höheren Organisationen der Duklide vereinigen, dass die wiederum Elektronen einfangen und Atomhüllen bilden. [30:13] Die Strukturen der letzten Außenhülle des Atoms machen die gesamte Chemie aus. [30:20] Das heißt, dieses riesige Bild materieller Vorgänge scheint hier ständigen Steuerungen unterworfen zu sein. [30:27] Und ich muss sagen, das ist ein faszinierender Schluss, denn die Abbildungskette selber ist genau das, was man als Steuerungsprozess bezeichnen würde. [30:37] Und die Konsequenz aus diesem Bild des Hyperraumes ist die: Wir haben eine Grenze des Materiellen überschritten. [30:48] Wir sehen einen Hyperraum als zahlenmäßiges Abbild. [30:54] Wie gesagt, immer der galileische Verzicht: Es ist nicht die wirkliche Welt, es ist sozusagen der nur numerische oder quantifizierbare Schatten der Welt, kurz das, was ich eigentlich gemeinsam mit Herrn Resch als Physis bezeichne. [31:10] Das ist der logische Bereich, in dem die Logik der Zahl greift. [31:16] Und hier scheint jetzt etwas Unglaubliches zu geschehen auf Wechselwirkungsebene wirkt, die Steuerung. [31:25] Wenn sie nicht wirkt, also wenn zum Beispiel viele Moleküle einen großen Haufen bilden, dann ist das Ganze ein nicht organisiertes Kollektiv aus Molekülen. [31:36] Und auch ein solches Kollektiv, das benimmt sich zeitlich so, wie es für die meisten Mikrozustände am wahrscheinlichsten ist.