Kassette 11b - Dröscher, Vortrag Innsbruck, Diskussion (1992-10-25) KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: satzweise — [0:00] Sprecher A: Gravitatives Feld. [0:06] Und das bewirkt ein Umwandlungsfeld, ein erstes Umwandlungsfeld bewirkt nun also die Überführung dieses Photonenfeldes in ein gravitatives Feld, ein Graviphotonenfeld. [0:25] Das hat zur Folge, dass also, wenn ich also ein Photonenfeld ganz bestimmter Energie und Dichte habe und ich habe die Bedingungen erfüllt, die mir die Gleichungen wiedergeben, dann würde daraus also, so nehme ich an, ich [0:42] weiß nicht, wie weit es stimmt, also ein gravitatives Feld entstehen. [0:48] Und wenn aber das Zweite, wenn Wenn das genügende Stärke erreicht hat, dann kommt es zu einer Zurücknahme der y5' und y6'-Koordinaten und es bleibt letztlich nur mehr die y7', y8'-Koordinaten in hermetrisierter Form vor, [1:07] nicht euklidisiert. [1:08] Und das bewirkt, dass das gravitative Feld verschwindet. [1:14] Das heißt also, aus dem Photonenfeld ist ein gravitatives Feld durch die erste Umwandlungskonstante geworden. [1:21] Und dann durch ein zweites Umwandlungsfeld in ein anderes Feld mit extrem kleiner Kopplungskonstante. [1:30] Im Umfeld bedeutet das, dass ich also mit dem zweiten Umwandlungsfeld also das gravitative Feld wegnehmen kann, löschen kann und damit bedingt also einen Einfluss auf die Trägemasse bekomme. [1:45] Wenn ich also über diese Folge gehe, dass das schwere Feld wird verringert. [1:56] Es wird quasi also die Masse, also die schwere Masse, die Ladung also verringert, damit nach dem Äquivalenzprinzip die Trägemasse und damit zurückgenommen und damit komme ich zu den Effekten, von denen ich gerade gesprochen [2:11] habe. [2:12] Dass nämlich also dieses Objekt, wenn also so etwas erzeugt wird, momentan versetzt wird von v nach v' und von c nach c'. [2:24] Weiß nicht— [2:24] Sprecher B: Ist das dann eine rückweise Beschleunigung? [2:27] Sprecher A: Das ist, je nachdem wie das aufgebaut wird, würde das versetzt werden. [2:33] Aber es ist so, der Impuls- und Energieerhaltungssatz, die bleiben alle erhalten. [2:37] Das heißt, es wird die Trägheit zurückgenommen auf Kosten also der Geschwindigkeit. [2:44] Sprecher C: Habe ich das jetzt richtig verstanden? [2:47] Also wenn Sie ein elektromagnetisches Feld beliebig hoher oder großer Feldstärke haben, ein bestimmtes, mit einer bestimmten Wellenlänge oder Energiedichte, dann könnte so ein Effekt nachgewiesen werden? [3:04] Sprecher A: Könnte nachgewiesen werden, könnte es. [3:07] Sprecher B: Im Prinzip. [3:07] Sprecher C: Nun ist die Frage, lassen sich Energiedichten, wie sie gefordert werden, überhaupt herstellen? [3:16] Oder es ist ja so— [3:18] Sprecher A: Sie möchten wissen, wie groß die Energie dieser Photonen ist? [3:21] Sprecher C: Ja, denn es ist ja so, es lässt sich ja nicht beliebig viel photonische Energie zusammenpressen. [3:27] Also eine Energiedichte kann nicht beliebig hoch erzeugt werden. [3:34] Kommt zum Beispiel aus Photonen, Elektronen, Antielektronenpaarzeugung. [3:42] Sprecher A: Es müsste die Bedingung 3w1 von E, das heißt also, w1 ist also die elektromagnetische Kopplungskonstante, E ist eine Energie, die entspricht also 1,3588 Megaelektronenvolt. [4:01] Sprecher C: Das müsste die Strahlungsdichte sein. [4:03] Sprecher A: Das ist die Energie der Photonen. [4:06] Photonenenergie. [4:08] Sprecher B: Also man kann diese Energie schon heutzutage herstellen. [4:11] Die Frage ist doch ganz anders. [4:14] Kann man diese sehr eng tolerierten Werte eigentlich einhalten? [4:18] Das ist es doch. [4:20] Denn ich meine, das hat ja sehr enge Toleranzen. [4:26] Frage bei den hohen Energiedichten schafft man das? [4:29] Man darf eine technologische Frage, wir können ja bloß den Weg zeigen und so, wie die Techniker das machen, ist ja was anderes. [4:38] Aber hier kann man einer Meinung sein, das fällt mir jetzt gerade ein, man könnte hier etwas anderes nutzen zusammen. [4:45] Wenn diese Arbeit, die wir zusammen hier gestartet haben, wenn das richtig ist, dann kann man die Gravitation zwar auch als einen geometrischen Zustand auffassen, wie aber auch alle anderen Felder, aber es ist dann auch ein [5:03] energetisches Feld, Gravitation. [5:08] Denn wenn ich etwas, zum Beispiel eine geometrische Krümmung eines antikeuclidischen Raumes machen will, und ich will jetzt nach der Relativitätstheorie die Gravitation als geometrisches Feld ausgedeutet wird, dann brauche [5:22] ich jedenfalls eine Arbeit, um den Raum zu gründen. [5:26] Das wäre ein einfaches, naives Bild, aber allgemein könnte man sagen, die Gravitation als Wechselwirkungsfeld ist energetisch verarmt. [5:37] Und nun ist die Frage, das fällt mir jetzt gerade ein, bis zu welchen Energiedichten kann dann eigentlich gehen. [5:49] Wann wird der Zustand gravitativer Feldenergie extrem unwahrscheinlich, sodass es zur Paarbildung von Partikeln kommt? [5:59] Wenn man das nämlich durchgeht, dann habe ich den Eindruck, wenn jetzt die Feldquelle immer mehr verdichtet wird, kosmischer Magnetfeld immer mehr verdichtet wird, nehmen wir an, einen Stern wäre relativistisch entartet. [6:15] Dann könnte er sich immer mehr zusammenziehen. [6:19] Jetzt wird damit natürlich die Dichte, die energetische Dichte des Gravitationsfeldes immer größer. [6:27] Irgendwann tritt der Augenblick ein, dass die Feldstärke so riesengroß ist, dass die orbitale Geschwindigkeit mit der Lichtgeschwindigkeit identisch wird. [6:36] Und nun können Sie sich vorstellen, dass wenn dieser Zustand, dass der gar nicht erreicht werden kann. [6:42] Denn wenn ich ihn annähere, wird irgendwann die gravitative Feldenergie umkippen und wird in Photonen oder in Form von Partikeln rauskommen, eben weil es transformatorische Wechselwirkungen gibt und weil diese Wechselwirkungen [7:02] nach unseren Überlegungen sich ja auch wechselseitig verändern können. [7:07] Das würde bedeuten, dass in dem Augenblick die Energiedichte abnimmt, die Feldstärke wird geringer und die Masse dehnt sich wieder aus. [7:16] Wenn sich das erweisen sollte, brauchte man über diese sogenannten schwarzen Löcher nämlich gar nicht mehr zu reden, weil die eine unangenehme Eigenschaft haben, genau wie der Urknall, dass sie überhaupt nicht existieren. [7:28] Sprecher C: Im elektrischen Fall oder elektrostatischen Fall ist das ja so. [7:36] Ja, ja, im Elektromagnetismus ist das so. [7:38] Sie können keine beliebig starken Felder machen. [7:41] Sprecher B: Das ist so eine Spekulation wie der Wurmloch. [7:44] Nein, na und? [7:45] Ich meine, und wenn das kaputt geht dabei, was soll's? [7:49] Also ich würde da gar kein Unglück drin sehen. [7:52] Für manche Leute natürlich, weil es Weltbild zusammenbricht. [7:55] Sprecher C: Aber im Prinzip wäre doch das hier eine Möglichkeit, ein Experiment vorzuschlagen. [8:00] Also etwas, wo man durchaus schwache Effekte nachweisen könnte. [8:06] Sprecher A: Man müsste sich das genau überlegen. [8:08] Sprecher C: Und da ist natürlich die Frage, wie eng sind denn jetzt die Toleranzen? [8:11] Sie sagten, das ist eine Frequenz, die eine ganz bestimmte Bandbreite hat. [8:18] Sprecher A: Ja, es ist so, wenn Sie die Gleichung 30 hernehmen, dann steht auf der rechten Seite ein Wert, der ungefähr um 10 hoch minus 15 herum ist. [8:34] Das heißt also, das muss also so genau eingehalten werden, also dass das so erfüllt ist. [8:39] Sprecher B: Natürlich. [8:44] Sprecher A: Ja gut, aber statistisch gesehen können solche Fälle irgendwie auftreten, wenn ich jetzt in einem schmalen Band drinnen bin. [8:57] Statistischer wird irgendwann einmal sein Fall ja ohne Weiteres möglich sein. [9:02] Sprecher B: Na gut, ja, darf ich mal näher rangehen, damit mich Herr Hein versteht? [9:09] Sprecher D: Herr Hein, ich habe eine Frage. [9:11] Ja, Sie hatten eben diskutiert, dass möglicherweise, soll ich mich hier hinstellen, so, man zwangsläufig dahin kommt, dass gar keine schwarzen Löcher gibt. [9:25] Sprecher B: Ja, es gibt zum Beispiel Gravitationslinsen, müsste es da geben. [9:30] Man beobachtet tatsächlich solche ringförmigen Anordnungen von Sternen, die wahrscheinlich optisch schwarz sind. [9:37] Bloß, das muss nicht unbedingt ein schwarzes Loch sein, denn Neutronenstern kann das genauso machen. [9:44] So viel ich weiß, bisher jedes Mal, wenn man glaubte, indirekt so ein sogenanntes schwarzes Loch gefunden zu haben, wenn jedes Mal rausstellt, ja, eigentlich ist es ein Neutronenstern. [9:55] Sprecher D: Ja, dazu habe ich eine Frage. [9:57] Das ist ja dieser Paradefall im Schwan, wie heißt der? [10:02] Cygnus X-1a. [10:04] Ja, dieser blaue Überriese, der ja wohl nachgewiesenermaßen, das frage ich Sie ganz bescheiden, um ein schwarz unsichtbares Objekt sich herumbewegt. [10:19] Frage: Was ist das dann, das diesen blauen Überriesen zu dieser Bahn zwingt? [10:28] Nehmen wir das mal an. [10:29] Denn es ist ja kein Neutronenstern. [10:33] Sprecher B: Also, so viel ich weiß, da hat man, glaube ich, keinen Zentralstern gefunden. [10:39] Ich weiß es jetzt nicht. [10:40] Ich kenne einen Fall, das steht auch im Zyklus, das ist ein sehr schnell umlaufender Stern, aber da kennt man den Zentralstern. [10:50] Man sieht nämlich, wie eine Wasserstoffgasbrücke von dem umlaufenden Stern ins Zentrum geht. [10:57] Aber das ist schon lange bekannt. [10:59] Ich glaube auch nicht, dass das das Objekt ist, das Sie meinen. [11:03] Ich bin da in der Astronomie bin ich so bewandert, weil man da im Wesentlichen optischen Sinn für braucht, der bei mir doch ziemlich stark eingeschränkt ist. [11:14] Sprecher D: Nun bitte noch eine Frage. [11:16] Es ist doch wohl so gewesen, dass Schwarzschild, ohne es eigentlich zu wollen, mathematisch zu diesem Ergebnis, das heißt der Existenz schwarzer Löcher, gelangt ist, zu seiner eigenen Überraschung. [11:34] Sprecher B: Ja, da kommt der Schwarzschild-Radius. [11:37] Das hat Herr Göttingen damals rausgefunden. [11:40] Aber um an den Schwarzschild-Radius zu kommen, brauchen Sie gar nicht unbedingt die allgemeine Relativitätstheorie. [11:47] Das geht hier aus der allgemeinen Relativitätstheorie hervor. [11:51] Denn Schwarzschild ist es gelungen, die Feldgleichung exakt zu lösen. [11:56] Die Einstein'sche Feldgleichung. [11:58] Das ist die Schwarzschildsche Lösung. [12:01] Und daraus ergibt sich, dass es dass es einen Ereignishorizont gibt, der Schwarzschildradius, der sagt zunächst, man kann Massen nicht mehr zusammendrücken auf eine Kernmasse, sodass die Masse unter diesen Schwarzschildradius [12:19] gerät. [12:19] Das geht nicht. [12:21] Das ist ein Grenzwert, aber den kann man auch auf andere Weise bekommen. [12:25] Ich habe gestern zum Beispiel etwas gesagt, wie ich es in dem einen Buch geschrieben habe, Elementarstrukturen der Materie. [12:33] Man kann das auch untersuchen. [12:36] Wenn ich alle die Dinge, die wir heute wissen, bei der Herleitung des Gravitationsgesetzes auf phänomenologischem Wege berücksichtige, dann kommt man zu Realitätsgrenzen, außerhalb deren das Gravitationsfeld nicht mehr definiert [12:53] ist. [12:54] Obere Schranke, die dann dazu führte, dass man eben ein, wenn ich die kleinste Masse habe, dass die einen maximalen Durchmesser des physischen Raumes definiert zur heutigen Zeit. [13:10] Und dass es eine untere Schranke gibt, die hatte ich gestern aber nicht weiter dargestellt. [13:15] Sie können es aber nachlesen. [13:17] Das ist praktisch der Schwarzschild-Radius. [13:20] Glaube ich jetzt, dividiert durch die Basis natürlicher Logarithme, das ist 2,7. [13:26] Das heißt, Sie können an den Schwarzschild-Radius auch auf ganz andere Weise rankommen. [13:30] Den gibt es sicherlich nicht. [13:33] Denn wenn zwei ganz verschiedene naturwissenschaftliche Theorien, die eigentlich dasselbe beschreiben, die Relativitätstheorie beschreibt ja doch letztlich den Verlauf des Gravitationsfeldes Gravitationsfeldes im Makrobereich, [13:49] und der von mir gestartete Versuch setzt das fort und untersucht, wie sieht das Gravitationsfeld im Mikrobereich, der Gültigkeitsbereich des Quantenprinzips, aus. [13:58] Wenn jetzt beide Beschreibungen zu einer gleichen unteren Schranke der Kompressibilität von Materie, oder in dem Fall, wenn Sie sogar noch durch die Zahl e teilen, sogar dazu führt zu sagen, Ab hier ist ein Gravitationsfeld [14:14] nicht mehr definiert. [14:17] Dann scheint mir die Sache doch ganz verlockend zu sein. [14:20] Denn wenn es nicht in der Wissenschaft von zwei ganz verschiedenen Punkten hergeht und die Aussagen überschneiden sich an den Überschneidungspunkten, dann stimmen die Theorien mit Sicherheit. [14:34] Wenn sie auch sonst vielleicht falsch sind, aber wo sich die Aussagen Darf ich mal? [14:42] Sprecher D: Ja, vielleicht weiß der eine oder der andere, ohne hier beleidigend zu wirken, nicht ganz genau, was Schwarzschildradius ist. [14:49] Ist es erlaubt, das mal zu definieren? [14:52] Sprecher C: Jetzt hat der Leute Auftritt, jetzt kriegen wir den Vortrag doch noch. [14:56] Sprecher A: Nein, nein, ich kann es feststellen. [15:01] Sprecher C: So ist es. [15:02] Sprecher D: Also, ich kann mal, ich kann mal ganz kurz von hinten anfangen. [15:05] Sprecher A: Wollen Sie, Anita? [15:08] Sprecher D: Stellen wir uns vor, die Erde würde auf einen Durchmesser von etwa 1,5 Zentimetern zusammengepresst werden. [15:17] Dann hätten wir den Schwarzschildradius erreicht. [15:20] Ich erkläre das gleich. [15:21] Stellen wir uns mal vor, die Sonne würde auf einen Durchmesser von etwa 2,6 Kilometern, die Sonne, zusammengepresst werden. [15:29] Dann hätten wir gleichfalls den Schwarzschildradius erreicht. [15:33] Radius erreicht. [15:34] Frage: Was ist das? [15:37] Das ist nämlich die sogenannte Fluchtgeschwindigkeit. [15:40] Das heißt also, wenn die, die Fluchtgeschwindigkeit gleich der Entweichgeschwindigkeit des Lichtes ist. [15:51] Das heißt also, je mehr wir einen Körper zusammenpressen, umso größer wird die Oder nehmen wir mal so an, wir werfen einen Stein. [16:05] Ja, wir werfen einen Stein in die Luft und der kommt also mit einer bestimmten Geschwindigkeit wieder zurück. [16:12] Und wir müssten, um diesen Stein auf der Erde so schleudern, dass er nicht wieder zurückkommt, dann müsste er eine Geschwindigkeit von 11,6 Kilometern pro Sekunde haben können. [16:25] Stimmt, ja. [16:26] Das gilt aber nur für unsere Erde. [16:29] Das heißt also, wenn wir jetzt unsere Erde, den Durchmesser unserer Erde verringern, dann würde die Fluchtgeschwindigkeit dieses Steines immer größer werden. [16:41] Das heißt, wir müssten ihm eine immer größere Geschwindigkeit verleihen, damit er die Anziehungskraft der Erde verlassen kann. [16:52] Das kann man also nicht soweit treiben, dass schließlich der Stein eine Geschwindigkeit haben müsste, wenn also die Erde 1,5 Zentimeter groß wäre. [17:05] Er müsste mit Lichtgeschwindigkeit fortfliegen. [17:08] Und wenn dieser Zustand erreicht ist, dann sprechen wir nämlich von einem schwarzen Loch. [17:13] Das heißt, bei der Fluchtgeschwindigkeit gleich Lichtgeschwindigkeit kommen wir zwangsläufig zu dem Schwarzen Loch. [17:21] Ist das richtig? [17:22] Soweit? [17:23] Sprecher B: Genau das ist es. [17:24] Und die Frage ist nur, wenn sich Materie so stark verdichtet, dann wächst auch die Felddichte des Gravitationsfeldes enorm an. [17:34] Und meine Frage lief darauf hinaus: Geht das überhaupt? [17:39] Das heißt, gibt es bestimmte Grenzdichten des Gravitationsfeldes, die ich nicht überschreiten darf, weil dann die gravitative Feldenergie in einem ganz unwahrscheinlichen Zustand ist. [17:54] Viel wahrscheinlicher, dass sich dann zum Beispiel Partikelpaare bilden oder elektromagnetische Energie abgestrahlt wird. [18:01] Dann würde die Felddichte, die Energiedichte zusammenbrechen. [18:06] Die Felddichte würde abnehmen, weil jetzt wieder das Gravitationsfeld sich sozusagen gesund gedrückt hat. [18:14] Wenn aber die Felddichte abnimmt, dann wirkt dieser starke Druck, der die Materie zusammengepresst hat, nicht mehr. [18:23] Es dehnt sich dann einfach wieder aus und es ist kein schwarzes Loch mehr. [18:27] Ich meine, verstehen Sie mich recht, nicht dass ich das anzweifle, dass es diesen Schwarzschildradius gibt, nein, sondern dass das Gravitationsfeld einfach derart hohe Felddichten nicht mehr mitmacht. [18:38] Sprecher D: Das ist klar. [18:40] Dabei kommen wir dann gleich zu der Frage: Was geschieht eigentlich? [18:45] Und das darf ich Sie jetzt mal, coram publico, fragen: Was geschieht eigentlich im Inneren eines Schwarzen Loches? [18:53] Wir sprechen da von der sogenannten Singularität. [18:57] Und man ist, soweit ich informiert bin, der Ansicht, dass im Inneren eines Schwarzen Loches, das ja im Grunde nach Schwarzschild ein Körper mit einem unendlich kleinen Durchmesser und einer unendlich großen Masse ist. [19:14] Sprecher C: Ja, unendlich gibt es wahrscheinlich in der Physik gar nicht. [19:17] Sprecher D: Und man ist— man fragt sich, ob nicht dort in der sogenannten Singularität sämtliche Gesetze der Physik aufgehoben sind. [19:27] Das heißt, dass unser Verständnis der Naturvorgänge in der Singularität zusammenbrechen. [19:36] Sprecher C: Darf ich nochmal schnell unterbrechen mit einem Zitat von Eddington 1915? [19:40] Der hat gesagt, wir sehen hier, dass so etwas wie eine Singularität auftreten würde. [19:45] Aber das soll uns nicht hindern, weiterzumachen. [19:48] Hier ist einfach die Grenze der mathematischen Analogie zur Physik. [19:53] Das ist nichts Reales. [19:55] Sprecher B: Hat er 1915 gesagt. [19:57] Des Gültigkeitsbereiches. [19:59] Man muss bei einer, wenn eine Theorie vorliegt, immer sagen, in welchem Bereich ist sie eigentlich. [20:05] So muss man zum Beispiel bei der allgemeinen Relativitätstheorie diese Dinge ausklammern, denn die Relativität, deswegen hat Einstein zum Beispiel auch den Zeitpunkt 0 der Welt ausgeschlossen, weil hier in diesem Bereich [20:23] die Relativitätstheorie nicht mehr gilt. [20:26] Er hat aber auch den Quantenbereich ausgeklammert. [20:29] Das heißt, die Relativitätstheorie gilt auch nicht mehr im atomistischen Bereich. [20:34] Und das ist der Schönheitsfehler, der da dran ist. [20:37] Denn der atomare Bereich ist es ja, der in Wahrheit die Elemente unserer Welt selber darstellt. [20:44] Das ist das eine. [20:46] Andererseits gilt das natürlich auch für die Quantenmechanik. [20:49] Quantentheorie. [20:50] Die Quantentheorie gilt auch nicht unbedingt überall, nämlich dann, wenn die Distanzen zu groß werden, dann kann man keine Eigenwerte mehr unterscheiden, dann schmiert das einfach rüber, also Feldkontinuierung. [21:03] Das sogenannte Korrespondenzprinzip beschrieben. [21:06] Und das ist immer das Wesentliche. [21:09] Man muss, wenn man eine Theorie vorhat, sich erlegen hat, muss man sie sichtbar ausführen. [21:14] In welchem Bereich gilt denn das Ganze? [21:18] Dass man sich nicht verläuft. [21:19] Und wenn man nun mit den Fragen in einen Bereich hineinläuft, in dem die Theorie ja gar keine Gültigkeit mehr hat, dann wird es natürlich schlecht. [21:29] Sprecher D: Frage an Sie, Herr Heim: Wir haben ja diese beiden, ich möchte mal sagen, Gebäude, gigantischen Gebäude des Geistes, die in unserem Jahrhundert entstanden sind. [21:40] Quantentheorie und die Relativitätstheorie. [21:44] Ich habe immer den Eindruck, dass diese beiden, sagen wir mal, unabhängig voneinander existieren, und frage Sie, ob wir diese beiden, wie nennen wir es mal, diese beiden Theorie machen oder Relativitätstheorie, dann tritt [22:35] das Elementar— [22:37] Sprecher B: das Problem der Elementarstrukturen auf, das heißt der Elementarteilchen, dieser von der Natur erlaubten Übergänge von freier Energie zu wägbarer Materie. [22:50] Das Problem tritt auf und man hat sehr viele Versuche unternommen. [22:55] Herr Dröscher hat zum Beispiel in dem Buch, das wir zusammen jetzt schreiben, sich mal die gängigen Theorien heute vorgenommen, etwas genauer angeschaut. [23:04] Dann heißt es ja, die Vereinigung macht die Supergravity-Theorie oder die Stringtheorie. [23:10] Da gibt es diese Superstringtheorie und die chaotische Stringtheorie. [23:15] Wenn man das sich anschaut, gut, man kann hier auch Massenspektren für Elementarteilchen errechnen. [23:24] Nun kam aber die Panne, Herr Dröscher zeigte, dass diese Massen bei beiden Theorien um den Faktor von einigen Millionen größer liegen als das, was man wirklich misst. [23:36] Wenn aber eine solche enorme Diskrepanz da ist zwischen tatsächlicher Messung und errechneten Werten, dann heißt es schlicht und einfach, die Theorie ist falsch. [23:48] Und so So geht es mit vielen anderen. [23:50] Wir haben das dann anders gemacht. [23:52] Wir haben zunächst mal die makroskopisch gültige Relativitätstheorie uns angeschaut und überlegt, dass eigentlich das ein Schönheitsfehler ist. [24:06] Auf der einen Seite haben Sie die reine Raumzeitstruktur als Riemannsche Struktur, auf der anderen Seite eine phänomenologische Größe, nämlich ein Energiepolynom. [24:15] Wichtigste Sensor. [24:18] Und nun hatte ich eigentlich sofort den Eindruck, wenn ich jetzt weiß, dass alle Letzteinheiten der Materie Zentren von Wechselwirkungen sind, dann ist die Gravitation eine der Wechselwirkungen. [24:34] Und wenn ich jetzt aber sagen muss, dass alle diese Strukturen letztlich Strukturen einer Raumzeit sind, dann kann man sagen, wir müssen alle diese Wechselwirkungsfelder separiert geometrisieren. [24:55] Ich habe mindestens aus der Empirie her mindestens 4 Wechselwirkungsfelder. [25:03] Wenn man das jetzt tut, dann kann man die zusammenbringen. [25:07] Ich kann zunächst mal für jedes Wechselwirkungsfeld geodätische Koordinaten finden, also die der Raumverbiegung in Anführungsstrichen genau angepasst sind. [25:18] Bei Kugelproblemen nimmt man zum Beispiel gerne Polarkoordinaten, eben die dem geometrischen Problem angepasst sind. [25:26] Und wenn ich diese Koordinaten addiere, dann kann ich mit den geodätischen geodätischen Koordinaten ähnlich verfahren, wie wenn es ein ebenes Problem wäre. [25:36] Ich kann die Quadrate addieren. [25:39] Andererseits müssen aber diese geodätischen Koordinaten, wenn die müssen, auch abbildbar sein und müssen zum Beispiel auf kartesische Drahtlinienkoordinaten, wie wir sie immer benutzen, weil die so schön drahtlinienförmig [25:56] sind, egal, wenn wir darauf werden die zu Funktionen dieser Geradlinien, kartesischen Koordinaten. [26:04] Und das wiederum bedeutet, dass wir an die Möglichkeiten solcher Koordinaten bestimmte Forderungen stellen müssen, weil aus der Erfahrung her immer Erhaltungssätze gelten. [26:18] Das heißt, es müssen Transformationen der sogenannten globalen Poincaré-Gruppen sein, weil es das Punkt-für-Punkt-Abbildungen sind. [26:28] Das würde ein bisschen weit führen. [26:30] Und wenn man das jetzt sagt, das sind Funktionen dieser kartesischen Koordinaten, die bestimmten Erhaltungssätzen zu genügen haben, also Symmetrieprinzipien, dann kann ich sie nach den Regeln der mehrdimensionalen Differentialrechnung [26:44] ja durch Summen partieller Ableitungen darstellen. [26:48] Und dann bekommen die jeweils paarweise multiplizierten Differenziale der kartesischen Koordinaten alle Faktoren. [27:00] Und das sind Feldkomponenten eines geometrischen Fundamentalfeldes. [27:05] Und wenn man das jetzt konsequent durchführt, wird zugleich klar, dass es zwei ganz verschiedene Felder von Wechselwirkung gibt, nämlich eigentlich und nicht-eichinvarianten Felder berücksichtigt, dass das starke Feld, das [27:20] elektromagnetische Feld, wahrscheinlich auch die schwache Kraft eichinvariant sind, mit Sicherheit die Gravitation aber nicht, dann kommt durch diesen Unterschied raus, dass der Strukturtensor nicht ein Riemann-Tensor ist, [27:37] sondern dass es eine allgemeine nicht-hermetische symmetrische Geometrie ist, eigentlich auch keine Weil-Geometrie, wenn man die Spezialisierung, die Weil genommen hat, nämlich ja, und der antisymmetrische Teil des Tensors [27:52] durch eine Rotor eines Vektorfeldes ausgedrückt. [27:55] Wenn ich das weglasse, das allgemein halte, dann habe ich den allgemeinen Fall der sogenannten Cartan-Geometrie. [28:03] Mit dieser Geometrie kann man Dreizeigersymbole herleiten. [28:09] Man kann sie aber nicht mehr explizit ausdrücken. [28:12] Das braucht man hier auch gar nicht. [28:14] Und man kann sie in den Kovarianten spalten und kann nun auch eine Art Riemann-Tensor aufbauen, der jetzt auch unsymmetrisch ist, ein Richtig-Tensor. [28:26] Das heißt, jetzt kann man, weil die Wechselwirkung in dem Strukturteil mit sind, sich aber die allgemeine Relativitätstheorie für den Fall einer Abspaltung des Gravitationsfeldes von den übrigen wechselwirkenden Feldern ergeben [28:42] muss, denn in ihrem Gültigkeitsbereich ist die Relativitätstheorie sehr gut, dann muss ich sagen, ich muss den Gravitationsfeldanteil ebenfalls gegebenenfalls auch phänomenologisch ausdrücken und zu dem allgemeinen Energieimpulsdichte-Tensor [29:03] zuschlagen, dann wird dieser Tensor auch ungewählt. [29:07] Und nun habe ich praktisch in der Kartangeometrie die Einstein-Gleichungen, und daraus kann man jetzt 2 Dinge lernen. [29:17] Zum einen haben wir hier ein Äquivalenzprinzip, denn Der nichtthermische Strukturanteil auf der einen Seite ist ein Äquivalent zu dem energetischen Anteil auf der anderen Seite. [29:33] Das ist ein, das Äquivalenzprinzip, was eigentlich in der heutigen Naturwissenschaft noch fehlt. [29:40] Äquivalenz zwischen einer Kartenstruktur und der Energie. [29:45] Zum anderen kann man eine Geodämgleichung entwickeln und stellt jetzt fest, dass der Fundamentaltensor ein ganz allgemeines Tensorpotenzial beliebiger Wechselwirkungsfelder ist. [30:02] Also das ist das Zweite. [30:04] Aber wenn man sich jetzt einmal eine Mathematikenspur bildet, dann kann man den Strukturanteil auch mit in einen Energietensor hineinbringen. [30:17] Und zwar wird dann der Rikki-Sensor, der dann die Spur des Strömungssensors proportional einer höheren Energiedichte setzt. [30:27] Und hier treten nun erstens, es treten zwei Dinge auf. [30:33] Erstens, das Ganze muss in den Mikrobereich fortgesetzt Im Mikrobereich der Quanten würde der Rikki-Tensor diskrete Strukturstufen bilden. [30:50] Das ist ein Begriff, bei dem manch einer intellektuelle Brechkräfte bekommt. [30:54] Mir ist es jedenfalls so gegangen. [30:58] Und aber wenn ich ihn in den Mikrobereich fortsetze, dann werden die Dreizeigersymbole zu echten Tensoren bezogen auf die erlaubte Transformationsgruppe. [31:11] Denn erstens sind immer mehrere geometrische Strukturtensoren in Form der Dreizeigersymbole additiv zusammengefügt, was