Kassette 09b - Prof. Ruppel über Heim und UFO, P. Krassa KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: satzweise — [0:09] Sprecher A: Das waren so streifenförmige Wolken, und hinter den Wolken verschwand es. [0:13] Ach, da soll man fragen, wie groß war die Größe? [0:16] Also verglichen mit dem Vollmond? [0:17] Die scheinbare Größe in etwa wie der Vollmond. [0:19] Also ein halbes Grad dann. [0:21] Aber es muss doch verhältnismäßig weit weg gewesen sein, weil es hinter den Wolken über dem Horizont des Westhimmels verschwand. [0:31] Nehmen wir mal an, diese Wolken wären 10 Kilometer weg gewesen. [0:36] Oh, die waren bestimmt weiter. [0:37] 10 Kilometer ist ja nur von Northeim bis Nörten. [0:42] Aber nehmen wir mal an, 10 Kilometer wären die Wolken weg gewesen. [0:49] Dann hätte es ein— der Kreisbogen wäre dann 2πr. [0:54] 20 mal Pi, das sind 3,13, ungefähr 62 Kilometer. [1:02] Davon ein Viertel. [1:04] Na ja, so schlimm ist das gar nicht mal. [1:07] Ein Viertel, das sind 15 Kilometer. [1:13] In etwa 15 Kilometer entgegen vielleicht 40 Sekunden. [1:21] 15.500 durch 4, na ja, das ist etwas über Schallgeschwindigkeit. [1:27] Und wenn die Wolken weiter wegfahren, war es schneller. [1:31] Also es muss mit über einer Mach geflogen sein. [1:34] Es war aber überhaupt kein Geräusch festzustellen. [1:37] Und Sie haben dann auch keinen Kondensstreifen wahrnehmen können? [1:41] Also dass da irgendwelche Wirbel— Das zog einfach vorbei wie eine Milchglaskugel von einer Küchenlampe, die nicht leuchtet. [1:48] Ja, weil welche Uhrzeit war das denn? [1:51] Das war am späten Nachmittag, so gegen halb 6 vielleicht. [1:57] Und ja, es war also noch nicht Dämmerung. [2:01] Nein, halb 6. [2:04] Das könnte also nachts erheblich heller wahrscheinlich geleuchtet haben. [2:07] Das hat überhaupt nicht geleuchtet. [2:08] Ja, aber nachts möglicherweise war dann, also das war bevor das all diesen, als der dieser Viertelbogen zur Hälfte durchflogen war, leuchtete es grell blau-weiß auf. [2:19] Das habe ich auch wahrnehmen können. [2:21] Aha. [2:21] Grelles blau-weißes Licht. [2:23] Das ganze Ding oder drumherum? [2:25] Das ganze Ding. [2:26] Und dann war es wieder derselben Milchglasfarbe. [2:29] Sehr eigenartig. [2:31] Sprecher B: Ja, ja. [2:37] Sprecher C: Und einen dritten Fragenkomplex über UFO. [2:40] Jetzt hätte ich mal beim ersten Anfang, Raumfahrt, möchte Sie fragen, kennen Sie die Theorien vom Professor— nicht Professor Heim, vom Elektrophysiker Heim, der dort eine neue Theorie zusammengebastelt hat. [2:55] Was halten Sie von denen? [2:56] Sprecher B: Selbstverständlich kenne ich die Heimschen Arbeiten, und ich kenne sie seit 1952, wo ich Herrn Heim zum ersten Mal getroffen habe. [3:13] Die Arbeiten sind mathematisch nicht ganz einfach. [3:18] Es ist ein Spezialgebiet der theoretischen Physik, welches er behandelt. [3:23] Es liefe auf eine Verallgemeinerung und Erweiterung der allgemeinen Relativitätstheorie hinaus, aus der er nun überraschende Schlüsse technologischer Anwendbarkeiten zieht. [3:38] Ich weiß mich mit allen Physikern einig, darüber, dass die Heimschen Arbeiten interessante Gedankengänge enthalten, dass sie aber wahrscheinlich doch die Wirklichkeit nicht beschreiben. [3:58] Wir wissen auch das nicht genau. [4:01] Es gibt viele solcher Feldtheorien heute, und die mathematischen Zusammenhänge dieser Theorien sind so außerordentlich kompliziert, dass es sehr schwer ist, auch nur die Korrektheit oder Nichtkorrektheit nachzuweisen. [4:19] Die Frage ist ein bisschen offen, aber die Leute, die auf dem Gebiet fachlich tätig sind, neigen doch zu der Auffassung, dass der große Wurf, wie diese Feldtheorie heute betrachtet wird seit Jahrzehnten, dass dieser große [4:35] Wurf Herrn Heim wohl doch nicht gelungen ist. [4:38] Sprecher C: Dann ist gut. [4:39] Und jetzt möchte ich Sie mal ansprechen zu dem Gedanken der Vogel. [4:43] Was ist Ihre Meinung? [4:44] Ist das alles— ich habe dort mal eine Hochrechnung gemacht, und das müsste also 3 Megawatt pro Gramm, das sind also riesige Zahlen, die dort vorhanden sind. [4:57] Da sehen Sie also irgendwann eine Möglichkeit, dass man also diesen Antrieb als für die Raumfahrt gebrauchen kann? [5:05] Sprecher B: Ja, das ist so auch so eine Tausend-Dollar-Frage. [5:11] Ich sehe noch kein, um ein Photonenraumschiff herzustellen, muss man vermutlich die Reaktion der totalen Massevernichtung, der Selbstzerstrahlung von Masse verwenden. [5:26] Man liest in diesem Zusammenhang immer, dass Materie und Antimaterie zusammengeführt wird und sich zerstrahlt. [5:32] Der Prozess ist im Laboratorium Tausende von Malen gelaufen, das geht. [5:39] Die physikalische Grundlage ist in Ordnung. [5:43] Woran es scheitert und hapert, ist, dass wir heute Antimaterie nur im Laboratorium Laboratoriumsmaßstab quasi Atomteilchen für Atomteilchen herstellen können und nicht in technisch brauchbaren Mengen, also sagen wir Gramm, [6:00] Kilogramm, Tonnen, sondern in Zahlen, die sich eher nach 10 hoch minus 12 Gramm oder so etwas darstellen. [6:09] Ich sehe keine Möglichkeit, Antimaterie in technisch brauchbaren Mengen herzustellen, demzufolge keine Möglichkeit, den Photonenantrieb technisch zu realisieren, weil man den Treibstoff dafür nicht kriegt. [6:27] Wenn Sie nun, und Sie hatten das gefragt, sagen, jemals, können wir das jemals, dann muss ich meine Antwort ein bisschen qualifizieren. [6:38] Auf der Basis dessen, was ich heute physikalisch weiß, nein, können wir Photonenantrieb nicht herstellen. [6:49] Zweite Version: Sind physikalische Entwicklungen denkbar, die uns Antimaterie in technisch brauchbaren Mengen liefern? [7:00] Dann muss ich sagen, im Rahmen der neuen Entdeckungen physikalischer Art sind solche Prozesse vorstellbar. [7:11] Etwa eine Art Brutprozess, hat ein Kollege von mir spekuliert. [7:15] Die sind vorstellbar. [7:18] Nur wie das eben so mit neuen Entdeckungen ist, Sie können sie nicht vorhersagen. [7:25] In der Zeit, wo die Erde erschlossen wurde, unsere Erdoberfläche, da konnte man auch sagen, noch einen Kontinent, den könnte es schon geben, aber wir wissen es nicht sicher. [7:38] Und so stehe ich zu dieser Frage. [7:43] Eine zukünftige Physik mag dieses angeschnittene Problem der Herstellung von Antimaterie lösen? [7:52] Ich weiß das nicht. [7:53] Ich wäre freudig überrascht. [7:57] Ich kann es nicht ausschließen. [7:58] Ich kann es leider auch nicht vorhersagen. [8:02] Wenn dieses Grundproblem lösbar ist, technische Herstellung von Antimaterie, dann erscheinen Photonenraketen grundsätzlich physikalisch realisierbar zu sein. [8:17] Sprecher C: Und jetzt hab ich, das ist ein persönliches Problem von mir, es gibt ja so, nehmen wir jetzt an, wir haben ein Raumschiff, das mit einer Geschwindigkeit von 10.000 Kilometern pro Sekunde durch das Weltall fliegt, und es gibt [8:29] doch dort immer so interstellaren Staub verteilt. [8:33] Jetzt nehmen wir an, das Raumschiff gerät mit der Geschwindigkeit in diesen Staub, und ich hab mir von Physikern sagen lassen, dass das würde einfach die Verbrennung des Raumschiffs zur Folge haben. [8:44] Und auch wenn man annimmt, das Raumschiff hätte einen Schutz, um sich dagegen abzuwehren, sehen Sie da also, sehen diese Physiker, die ich gefragt habe, also keine Möglichkeit, um sich davor zu schützen? [8:55] Und das kann man ja nicht vorausberechnen, wo jetzt der Staub wirklich dort im Weltall herumschwebt. [9:00] Was meinen Sie zu diesem? [9:01] Ist hier da einfach ein Hindernis für die interstellare Raumfahrt? [9:08] Sprecher B: Das sehen Sie zu ernst. [9:12] Erstmal, wir wissen natürlich, wo dichtere Staubwolken im Weltall sind und wo nicht. [9:19] Ganz grob gesprochen kann man sagen, wenn Sie einen Stern überhaupt sehen können, etwa mit dem bloßen Auge, dann ist da keine Staubwolke dazwischen, und wenn Sie mal bei einer guten Nacht in einer günstigen Gegend, also nicht [9:35] gerade eine Großstadt oder so etwas, die Milchstraße am Nachthimmel sehen, dann hat diese Milchstraße so wie dunkle Flecke, die kann man mit dem bloßen Auge sehr gut sehen, dunkle Stellen, wo keine Sterne sind. [9:49] Und diese dunklen Stellen sind in der Tat nur Staubwolken, die die Sterne dahinter verdecken. [9:56] Wir wissen also, wo Staubwolken sind, und man könnte die aber bei der Planung der Flugbahn vermeiden. [10:03] Art 2, die Wechselwirkung zwischen dem Staub und einem schnell fliegenden Fahrzeug ist selbstverständlich schon häufig von Physikern und Raumfahrttheoretikern untersucht worden. [10:21] Der kosmische Staub ist zu unserem Glück so ungeheuer dünn verteilt, dass die Kollegen, die das Problem exakter untersucht haben mit den Methoden, die wir heute etwa aus der atmosphärischen Abbremsung von Fahrzeugen her kennen, [10:40] zu dem Ergebnis gekommen sind, dass der interstellare Staub kein schwieriges Hindernis für auch sehr schnelle Flüge darstellt. [10:55] Man kann das mit einer Außenhaut abfangen, die ein bisschen erwärmt wird, aber die das Fahrzeug nicht— es würde nicht zerstört werden, wenn Sie nicht durch eine ganz dichte Wolke geflogen. [11:04] Aber das kann man vermeiden, man weiß nur, wo die sind. [11:07] Sprecher C: Jetzt bezüglich AAS: Was ist Ihre Meinung, wieso die Asian Astronaut Society Thesen, Hypothesen so vehement von allen Wissenschaftlern immer angegriffen wird? [11:20] Wieso ist das eigentlich der Fall? [11:21] Es sind ja wirklich jetzt zurzeit Hypothesen, und auch, man kann nicht sagen Beweise in Anführungszeichen, da, die, also wenn man sich objektiv damit beschäftigt, einen doch sagen würde, es gibt etwas, man müsste die Geschichte [11:37] auf alle Fälle mal neu überdenken. [11:39] Aber es gibt immer wieder Wissenschaftler, die sagen, die greifen Sie und auch andere Ihrer Kollegen an. [11:45] Sprecher B: Natürlich, die Hauptmotivation dafür ist, glaube ich, der Rummelaspekt, der um die AAS gemacht wird. [11:56] Da ist ja sehr, sehr viel Pseudowissenschaft Dabei, ich will nur von Kneipp vorbeispielen, sondern die Skepsis der Fachleute. [12:12] Ja, ist gut. [12:16] Sprecher C: Und jetzt noch der letzte Fragenkomplex, und dann hätten wir es geschafft. [12:20] Das sind meine Fragen: Was ist Ihre persönliche Meinung und Erklärung über die Sache mit den UFOs, und was ist die Erklärung in der Sache des Wissenschaftlers? [12:33] Sprecher B: Ach Mann, ihr habt alle Fragen, zu denen ich Bücher erzählen müsste. [12:39] Ich selber hatte das Vergnügen, mich mal beruflich mit UFOs beschäftigen zu können, im Rahmen meiner amerikanischen Tätigkeit. [12:50] Das ist jetzt lange her, das war in den 50er Jahren, glaube ich, Ende der 50er Jahre. [13:00] Damals habe ich auch einige der Kontaktler, die es da gab, kennengelernt. [13:06] Es waren sämtlich Betrüger. [13:08] Es war nicht einer dabei, der kein Betrüger war. [13:11] Wir konnten einen Teil der Bilder und Filme als Fälschung entlarven, nicht alle. [13:18] Ich bin persönlich wieder zu 2 Schlussfolgerungen gekommen, die die sich gegenüberstehen und von denen ich also nicht genau sagen kann, was Wahrheit ist. [13:35] Einmal möchte ich doch nicht annehmen, dass alle Beobachtungen, und es gibt ja so sehr viele, nun unbedingt aus stumpfer Lügen oder Irrtum sind. [13:48] Es mag einen Bodensatz in den UFO-Beobachtungen geben, die durchaus auf realistischer Grundlage beruhen. [13:56] Ob es diesen Bodensatz gibt, das weiß ich nicht. [14:03] Vielleicht sind sie sämtlich unwahr oder Irrtümer, denn also, um mal ein Beispiel, das ich heute sagen darf, zu erwähnen: Wir hatten damals ein neues Flugzeug im Test, und dieses Flugzeug war von einigen Beobachtern als Lichtpunkt, [14:19] Glitzer, glitzernde Sonnenreflexe gesehen worden. [14:23] Wir wussten, wann und wo wir fliegen, und wir wussten, was der gesehen hat. [14:27] Das Flugzeug war aber klassifiziert, das war geheim. [14:30] Das konnten wir dem nicht sagen, du hast gar nicht das Flugzeug gesehen. [14:33] Das gab es ja gar nicht, das Flugzeug. [14:35] Also haben wir versucht, dem auszureden, dass er überhaupt was gesehen hat. [14:38] Was eine sehr peinliche Sache ist. [14:41] Ich weiß, er hat es gesehen, er hat vollkommen recht. [14:45] Und jetzt sage ich nur, hör doch mal her, das war doch ein Irrtum, du hast doch gar nichts gesehen. [14:49] Und der sagt, du, du, du, Mann, man sieht so viel heutzutage, das wird ein Stern gewesen sein. [14:54] Nein, das hat ein Ballon wird es gewesen sein. [15:00] Naja, und die, also ein Teil, ich will das nur als Beispiel genennen, ein Teil der Beobachtungen, meine ich, sind realistische Dinge, die der Beobachter sieht, die er noch nicht versteht, die eventuell der ihn Befragende [15:16] sogar versteht, ihm aber nicht sagen darf, oder aber die auch der Befragende nicht versteht. [15:22] Ein sehr hoch fliegender Ballon zum Beispiel ist mit dem Auge nicht mehr zu erkennen, dass das ein Ballon ist. [15:28] Ich selber habe solche Ballons gesehen, Wetterballons oder Forschungsballons. [15:31] Das ist nicht zu sehen. [15:33] Wir sehen das eben als Lichtpunkt oder Lichtfleck oder so was, und das treibt über den Himmel, und wenn da eine Windrichtung sich ändert, dann kann der auch eine Ecke fliegen und so das. [15:45] Und wenn man da nicht ein gutes Fernglas zur Hand hat, wer hat das schon immer, Dann ist es eben ein UFO. [15:52] Wir müssen ja UFO ganz wörtlich nehmen: unerklärtes Flugobjekt. [15:57] Das heißt das ja: unidentified, also nicht identifiziertes Flugobjekt. [16:02] Und die gibt's natürlich. [16:04] Die echte Frage ist: Gibt es UFOs im Sinne extraterrestrischer Herkunft? [16:10] Oder gar psi-wissenschaftlicher Herkunft? [16:15] Das ist noch esoterischer. [16:17] Und ich Ich meine, die Frage kann man stellen. [16:24] Es geht ein bisschen wie bei der AAS. [16:27] Die Frage erscheint mir nicht sinnlos oder so etwas. [16:30] Es ist eine Frage, die nachgehenswert ist. [16:35] Die bisher gesammelten Daten erregen meine Bedenken, ob die Antwort positiv gegeben werden muss. [16:52] Ich sage das also so hart. [16:56] Und wie immer, nicht, im Gericht sagt man ja, im Zweifel für den Angeklagten, und hier würde ich sagen, im Zweifel bin ich erstmal gegen die exotische Erklärung, sondern neige zu der einfacheren Erklärung, nämlich die Dinger [17:12] gibt es nicht. [17:13] Das wäre die einfache Erklärung. [17:15] Und der Beweis, dass es sie doch gibt, im genannten Sinne, im extraterrestrischen Sinne. [17:22] Dieser Beweis wäre zu führen durch saubere Beobachtungen, wissenschaftliche Beobachtungen. [17:31] Meines Wissens ist der Beweis nicht geführt bisher. [17:35] Und ein merkwürdiger Effekt ist ja, der Himmel wird an so vielen Stellen der Welt wirklich gut überwacht, etwa aus Flugsicherheitsgründen oder auch von Astronauten. [17:45] Astronomen, und die Beobachtungsfülle astronomischer oder flugsicherheitstechnischer Art von UFOs ist doch extrem gering. [17:56] Die meisten Beobachtungen sind politische Laien, die da irgendein Erlebnis haben, was sie sich nicht erklären können, und wo die Angaben auch so unklar sind oft, dass man das auch ein Fachmann nicht erklären kann. [18:12] Ich habe also neulich, kam eine Dame zu mir und erzählte mir, dass sie am, ich weiß nicht mehr, 3. [18:17] Februar nachts in ihrem Garten gelegen habe, und da sei ein Lichtobjekt über den Nachthimmel— warum hat die eigentlich im Garten gelegen? [18:29] Naja, und sei ein Objekt über den Himmel gezogen, und das sei also vom Großen Wagen zur Milchstraße hin und dann um 7 Ecken und so und so, und dann sei es wieder weg. [18:42] Und bitteschön, Herr Professor, was war das? [18:45] Ja, wie soll ich es wissen, was es war? [18:47] Vielleicht ein Flugzeuglicht, vielleicht hat sie auch nur Sternchen gesehen, Cognacsternchen oder Sternchen der Liebe, das weiß ich nicht. [18:59] Und die Beobachtung, ich wollte das wieder nur als Beispiel sagen, die Beobachtung mag durchaus richtig sein. [19:07] Das ist ja das Komische an all diesen Sachen. [19:10] Das mag vollkommen richtig sein, aber Sie können so etwas nicht erklären. [19:14] Sie können es auch nicht wegerklären. [19:17] Man muss in der Wissenschaft auch den Mut haben zu sagen: Irgendwas weiß ich nicht. [19:22] Und ich bleibe— ich versuche einen gegenteiligen Fehler nun auch zu vermeiden. [19:28] Manche meiner Kollegen scheinen mir in die Falle zu tappen, dass sie nicht genau erkennen, was sie nicht wissen. [19:36] Und dann denken sie, sie wissen es. [19:39] Und ich neige da eher zu der Auffassung, zu sagen, also schön, etwa UFOs, meine Meinung ist, die Dinger gibt es im extraterrestrischen Sinne nicht, aber ich weiß, sie könnte es doch geben, und ich muss abwarten, bis künftige [19:59] weitere Beobachtungen die Frage in einem oder anderen Sinne klären oder vielleicht auch noch weiter offen lassen. [20:05] Auch das ist ja möglich. [20:08] Sprecher C: Und wie steht es zu dieser Sache? [20:11] Würden Sie das unterstützen, dass heutige Wissenschaftler vermehrt sich diesem Phänomen annehmen? [20:18] Sprecher B: Vermehrt würde ich nicht sagen, aber wir beeinflussen selbstverständlich. [20:22] Wir haben ja, ich meine, der Kollege Hynek mit seinen Mitarbeitern in Amerika arbeitet ja sehr intensiv auf diesem Sektor. [20:30] Hynek ist ein Fachastronom und der versucht, die Fakten zusammenzukriegen. [20:36] Hat auch ein paar Kollegen überreden können, dass sie ihm helfen. [20:42] Sicherlich, ich sehe das so, wenn die Beobachtungen ein bisschen besser würden, dann würden auch mehr Fachleute sich diesem Gebiet zuwenden, denn schauen Sie, alle Fachleute wollen doch schließlich, das ist ja die Aufgabe [20:59] eines Wissenschaftlers, sie wollen neue Dinge finden, neue Dinge sehen und das Feld Das Phänomen UFO wäre sicher interessant genug, dass sich automatisch mehr Fachleute mit ihm beschäftigen würden, wiederum wenn nur diese [21:17] große Gruppe der Spinner aus diesem Thema entfernt werden könnte. [21:23] Sprecher C: Und jetzt die letzte Frage: Es wird immer wieder gesprochen, wenn Material über UFO-Wesen geheim gehalten wird. [21:30] Jetzt meine Frage: Wäre es nicht auch möglich, dass Material über prähistorischen Einfluss aus dem All, das vor allem aus früheren Zeiten ist, ebenfalls von den Regierungen geheim gehalten wird? [21:45] Sprecher B: Also das Letztere glaube ich überhaupt nicht, ist auch noch nie behauptet worden meines Wissens, dass prähistorisches Material geheim gehalten wird, weil es irgendwas verräte. [21:55] Das liest man allenfalls so im Zusammenhang mit dem Vatikan oder so was. [22:00] Aber das habe ich ernsthaft noch nie gehört. [22:03] Dagegen— ich glaube auch, das wäre den Regierungen wurscht. [22:08] Ich kann mir eine beliebige Regierung der Welt vorstellen, und dann hätte die einen Fakt, nehmen wir mal an, aus dem nun eindeutig hervorgeht, da waren vor 47.000 Jahren Extraterresten hier und haben irgendwas gemacht. [22:23] Das tangiert doch Regierungen nicht. [22:25] Das geheim halten. [22:27] Das halte ich für abstrus. [22:29] Nicht ganz so abstrus ist der UFO-Geheimhaltungsgedanke, weil da auch, das ist ja Gegenwart, und da könnten militärische Aspekte zum Beispiel hineinspielen. [22:41] Ich kann sagen, in der Zeit, das war also Ende der 50er Jahre, wo ich in Amerika selber am UFO-Projekt Blue Book mitarbeiten konnte, Gab es derartige Geheimhaltung? [22:57] Etwa das hochfliegende Flugzeug, was ich erwähnte, war geheim, und da das in UFOs hineinspielte, das hatten nämlich Leute gesehen, Reflexe davon, insofern war das geheim. [23:09] Und da gab es also Geheimhaltungsaspekte, die allerdings nicht so waren, wie es häufig dargestellt wird, dass wir also Beweise für UFOs hätten und hielten das geheim. [23:21] Das war nicht der Fall. [23:23] Aber es gab Geheimhaltungsaspekte um UFOs, die mit militärischen Entwicklungen zusammenhängen. [23:33] Ich bin überzeugt, dass langzeitig keine Regierung der Welt Erfolg hätte, einen UFO-Beweis, wenn es den irgendwo gäbe, geheim zu halten. [23:45] Und ich habe ein klassisches Beispiel dafür: Präsident Nixon. [23:48] Hat, wie wir wissen, alle Machtmittel seiner Regierung eingesetzt, um Watergate gehemmt zu halten. [23:57] Druck auf die Zeitungen, auf die Reporter, auf seine Umgebung. [24:01] Er hat alle Machtmittel eingesetzt, die sein Haus hat. [24:05] Und der Erfolg war sehr gering. [24:07] Er hat es vielleicht 6 Monate geschafft oder so. [24:20] Sprecher C: Diese Figur, die als Deep Throat auch in der Verfilmung auftaucht, das ist offensichtlich ein hohes Regierungsmitglied gewesen, von dem man heute nicht genau weiß, wer es ist, möglicherweise. [24:33] Sprecher B: Es gibt Spekulationen, ja, ich entsinne mich jetzt. [24:37] Ja, nur die ganze skandalöse Affäre ist an die Öffentlichkeit gekommen dank einer Handvoll zweier Reporter. [24:50] Die eben nicht zu verängstigen waren. [24:54] Und ich sehe das, wissen Sie, da gibt es doch diese abstruse Geschichte, dass eingefrorene Leichen von UFOs in Wright-Patterson liegen. [25:00] Nun, ich bin oft in Wright-Patterson und dort sind sie nicht. [25:04] Gut, die Story geht ja weiter, da ist ein ganz geheimer Vault, in den könnte der Senator, was, Proxmire? [25:13] Nein, irgendein US-Senator an der Westküste, der hätte da reingewollt und konnte nicht rein und Für den wäre das geheim. [25:20] Das kann also nur jemand schreiben, der die amerikanische Welt nicht kennt. [25:25] Ein US-Senator, dieser Senator ist ein im Ruhestand lebender Luftwaffengeneral, und der ist der Vorsitzende des Bewilligungsausschusses von Geldmitteln für die Luftwaffe. [25:41] Wenn die Luftwaffe den in irgendwas, was der Luftwaffe gehört, nicht reinläse, kann sie zumachen, der bewilligt kein Geld mehr. [25:52] Das ist eine Konstruktion, das kann also nur und gerade auch noch den rauszusuchen, der natürlich mit Luftwaffen Beziehungen hat, insofern ist es logisch. [26:01] Aber zu sagen, selbst der kann da nicht rein, zeugt von einer absoluten Unkenntnis der US-Situation. [26:10] Ich habe, da steht ein Senator, also nicht persönlich kenne, habe ich ihm einen Brief geschrieben, habe geschrieben, hier geht Folgendes durch die Presse und wie stehen Sie dazu? [26:22] Und ich habe nicht von ihm, sondern von seinem Pressesekretär eine Antwort gekriegt und da stand also nur so etwa drin, dear sir, that's the most amusing story we've ever had. [26:34] Sincerely yours, Ford. [26:38] Und ich, ich meine, ich war über 10 Jahren in den Staaten, kenne also dort die Probleme der Geldbewilligung für die einzelnen Departments der Regierung und kann also auch nur sagen, dem Vorsitzenden des Bewilligungsausschusses, [26:55] der natürlich auch jede Clearance hat, also jede Geheimnisstufe hat, die es gibt, weil der muss ja die Geldmittel für neue Waffen zum Beispiel bewilligen, also der muss wissen, was da ist, meistens auch Und zu sagen, dass [27:11] die Luftwaffe eine Stelle hat, die so geheim ist, dass der nicht rein kann, ist abstrus. [27:17] Denn der würde den Geldhahn zudrehen und nach 14 Tagen würde er einen Teppich aus Gold kriegen mit: Bitte komm doch her. [27:28] Dazu meine ich auch noch, das ist ein bisschen eine andere Logik, aber auch von der bin ich überzeugt, Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Bunker und da liegen eingefrorene Leichen drin von ETs, Extraterrestern. [27:42] Da muss es ein Wachpersonal geben, da muss es Leute geben, die drumherum stehen, die vielleicht die Klimaanlage kontrollieren und was weiß ich. [27:52] Da gibt es also ein paar Leute, 5, die davon Bescheid wissen. [27:56] Von diesen Leuten gehen irgendwann auch mal welche in Ruhestand. [28:00] Altersgrenze erreicht. [28:01] In der amerikanischen Welt wette ich mein gesamtes Vermögen, dass Sie dabei in kurzer Zeit einen haben, der dieses Wissen verkauft. [28:12] Ach so, ja. [28:15] Also, dies können Sie nicht lange geheim halten. [28:19] Und es wäre ja für die Presse eine wirklich relevante Information. [28:23] Das muss man ja auch sagen. [28:25] Also, das muss ich alles unterm Herrchen abrufen. [28:29] Ich selber habe übrigens extraterrestrische Materialien untersucht. [28:33] Das war in einem Laboratorium, in dem ich mal auch war. [28:39] Das waren aber sowjetische Raumflugkörper, die zurückgekommen waren, und Bruchstücke davon. [28:47] Und war schon extraterrestrisch, aber nur in seiner Herkunft, nach der Ursprung war durchaus hier. [28:58] Aber da wird natürlich auch eine Menge geheim gehalten. [29:02] Da wird auch eine Menge geheim gehalten darüber, das ist selbstverständlich. [29:07] Und ich glaube, aus solchen Dingen könnte sozusagen der Ursprung dieser Gerüchte, die ja schon häufig irgendeine Basis haben, aber das könnte der Ursprung sein. [29:17] Da erfährt einer, ich weiß nicht, eine Dienststelle, die untersuchen Materialien, die aus dem Weltraum runtergefallen sind. [29:22] Und wenn ich den frage, dann guckt er mich mit Kulleraugen an und sagt, wovon redest du denn? [29:28] Ich weiß aber, der macht das. [29:30] Und da können dann solche Gerüchte herauskommen. [29:36] So, das meine ich, dass das eher die Quellen sind. [29:43] Ich glaube nicht, dass es irgendwo auf unserem Planeten einen Beweis für die UFOs gibt und dass uns dieser Beweis vorenthalten wird. [29:57] Sprecher D: Besten Dank. [30:00] Lokalchef, dieser Sache sagen wir tolerant gegenüberstehen. [30:05] Andere Zeitungen haben zum Beispiel keinen Menschen hierher geschickt, und ich kenne auch die Meinungen der Leute, der einzelnen Journalisten dazu, und leider Gottes mache ich immer wieder den Vorwurf, ich sage es nicht pauschal, [30:16] aber leider ist es sehr oft, Journalisten sind leider zu oberflächlich in vieler Hinsicht. [30:20] Sprecher C: Ja, das kann man nicht verstehen. [30:22] Sprecher D: Das ist meine Meinung dazu, ich kenne ja, ich bin ja schließlich da drinnen. [30:25] Glaube ich Ihnen, dass Sie das kennen. [30:27] Sprecher E: Dass Sie mir nicht zu langweilen, weil zu langweilen Sie sich natürlich nicht interessieren. [30:29] Ja, ja, das geht ganz gut. [30:30] Es geht einige Stunden, aber so langweilig ist es nicht. [30:32] Sprecher F: Nein, nein, keine Angst. [30:33] Sprecher E: Ja, bitte, kommen Sie. [30:34] Sprecher F: Wenn möglich, eine Beobachtung untereinander persönlich. [30:36] Schauen Sie sich mal um. [30:38] Sprecher E: Eine Beobachtung wäre vielleicht noch zu wenig. [30:40] Ich habe also bis jetzt ein UFO im Sinne einer fliegenden Untertasse, sagen wir mal so, die also mindestens so groß war, dass man sie als fliegende Untertasse identifizieren hätte können, noch nie gesehen. [30:48] Ich habe manchmal schon Objekte in Sternengröße gesehen, würde aber nicht die Hand ins Feuer legen, dass das nun wirklich UFOs in dem Sinn waren. [30:54] Sprecher D: Es könnte auch Satellit gewesen sein, ich weiß es nicht. [30:55] Sprecher E: Aber wir in Österreich haben Ich habe Ihnen gesagt, ich bin bei der Organisation Intercosmos in Wien dabei, untersuchen zurzeit einen konkreten UFO-Fall, der sich in der Umgebung Wiens ereignet hat. [31:06] Österreich besteht so wie Deutschland aus Bundesländern, ja, es gibt ja, und das größte Bundesland, das sozusagen rund Wien umschließt, ist Niederösterreich, ja. [31:14] Und dort gibt es eine Beobachtung eines Geschehnisses, das eines jetzt schon feststellt: An dieser Aufklärung des Ereignisses haben sich nicht nur irgendwelche Ufologen beteiligt, Die nimmt man ja ohnehin nicht ernst, sondern [31:25] offizielle Stellen. [31:27] Die Flugsicherung Wien-Schwechat Flughafen und die Universitätskernwarte. [31:30] Offiziell. [31:31] Und wir wissen heute bereits eines, was es nicht war. [31:35] Wir wissen konkret, weil die Flugsicherung Schwechatz hat zum Beispiel beim Bundesheer nachgeforscht, es waren weder Militär- noch Privatflugzeuge, es waren weder Militär- noch Privathubschrauber. [31:44] Alles Dinge, die es sein könnten. [31:45] Wenn ich nur den Fall, wenn Sie ganz kurz skizzieren lassen. [31:47] Ja, ja, gerne. [31:49] Ein junger Mann, 25 Jahre alt, Versicherungsvertreter, er heißt Kubitschek, wohnt in Niederösterreich in einer kleinen Ortschaft, etwa 8 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt, Ebenthal heißt die Ortschaft, und der [32:01] hat an diesem Abend, das war der 1. [32:02] Februar heuer, 1. [32:03] Februar, in 8, 10 Kilometer Entfernung, in einer Ortschaft, die heißt Ragendorf, seine Freundin besucht und ist um etwa 22:15 Uhr mit seinem Opel Kadett nach Hause gefahren. [32:14] Und er hat uns erzählt die Geschichte, wobei er sie nicht uns jetzt angetan hat, wir haben es erst ausfindig gemacht, dass er ein Beobachter war, er hat sie nicht betreten. [32:21] Er sah am Horizont erst einmal einen roten Punkt und sein erster Eindruck war, er fuhr ja mit dem Auto, ah, das könnte die Venus sein oder Mars oder irgendwas. [32:28] Sprecher F: Plötzlich hat sich der rote Punkt sozusagen von links nach rechts gedreht. [32:30] Naja, Flugzeug wahrscheinlich, nicht? [32:32] Sprecher E: Dann ist der rote Punkt stehen geblieben. [32:33] Das war ein optischer Täuschung, weil es eben nur einen Kurswechsel vorgenommen hat und kam auf ihn zu, weil er immer tiefer kam. [32:38] Und in etwa 200 Meter Luftlinie, schätzt er, bekommt es nicht nur geschätzt, stimmt sogar, weil nämlich, wir haben das ausgemessen, da beginnt eine ganze Hauszeile dort drüben, eine kleine Ortschaft ist dort. [32:48] Plötzlich Flammen von dem, wird der rote Punkt verdeckt durch zwei enorm große Scheinwerfer, die, und das Objekt kommt gar nicht übermäßig schnell, aber doch. [32:57] Auf ihn zu. [32:59] Er denkt, aha, kein Flugzeug, offenbar ein Hubschrauber. [33:03] Bleibt mit dem Auto stehen, löscht das Licht, macht die linke Seitentür auf und wartet. [33:08] Eigentlich neugierig, was ist das? [33:10] Sprecher F: Es kommt ja wieder auf ihn zu. [33:11] Sprecher E: Und dann bleibt das Ding, er konnte das Ding übrigens mit dem Kompass nicht erkennen, denn es waren nur 2 Scheinwerfer zu sehen, die dann senkrecht zur Erde leuchteten. [33:19] Und zwar haben die einen Lichtkegel von etwa 15 Meter Durchmesser erzeugt. [33:23] Es wurde nicht nur sein Auto beleuchtet, dann auch die Straße, Landesstraße und das angrenzende Feldszenario, so grell, dass man die einzelnen Konturen erkennen konnte. [33:32] Sprecher F: Und sein erster Gedanke war, so dumm, ich habe keinen Fotoapparat mit. [33:35] Sprecher E: Aber dann hat er auch ein gewisses, nennen wir es wohliges Gefühl gehabt, denn er hat im Himmel gehabt den Hubschrauber, aber als er die Tür eben aufmachte, war es völlig still. [33:42] Das Ding blieb dann, wobei er die Konturen ja nicht erkennen konnte, er sah nur das Auto, Licht sah er nicht mehr, er sah nur diese beiden Scheinwerfer, von links und rechts blitzte es regelmäßig. [33:52] Und die Scheinwerfer starrten zu Erde gerichtet Das Ding schwebte links von ihm etwa, Telegrafendraht ist ungefähr 10 Meter hoch, jetzt grob geschätzt, in doppelter Höhe eines Telegrafendrahtes oder Telegrafenstangen, blieb [34:03] es oben stehen, schräg, leuchtete schräg, etwas schräg runter, die ganze Front abgeleuchtet und stand still. [34:09] Hat abgestoppt auf der Uhr etwa eine Minute. [34:11] Kein Lärm, nichts, lautlos. [34:14] Und dann plötzlich begann sich das Ding zu bewegen, die Scheinwerfer erloschen schlagartig, das Blitzen hörte auf und das Autolicht war wieder zu sehen und das flog in etwa 10 Sekunden, hat das abgestoppt, das Rückfenster [34:22] des Autos über einen kleinen Wald in Richtung einer Ortschaft, die dann Wolkersdorf heißt. [34:28] Er hat diese Geschichte nicht einer Zeitung gemeldet, er hat sie einigen Mundwinkeln gefolgt später seinen Arbeitskreisen erzählt, und einer seiner Mitarbeiter hat es ohne sein Wissen einer anderen Zeitung mitgeteilt, und [34:37] falsch dazu. [34:38] Die Zeitung hat dann geschrieben, ein UFO sei gelandet und alles Mögliche. [34:41] Und da sind wir dann aufmerksam geworden, haben den Mann besucht, und es gibt ja Augenzeugen im Vorfall. [34:46] Sprecher F: Es gibt mindestens 20 Arbeiter, in der Gegend ist nämlich eine Ölraffinerie, da sind die Autobusse gestanden, wo die Arbeiter die Zeitung Der Schichtdienst war, die sahen den roten Punkt, haben aber keine besondere Beachtung [34:55] geschenkt, weil er durchkam. [34:56] Sprecher E: Und er selber, der Herr Kubitschek, ist am nächsten Tag, ohne seinen Namen zu nennen, ohne zu erwähnen, dass er einen Lebensretter, zum Chauffeur, zu einem der Chauffeure gegangen, sagte, ja, ja, das haben wir gesehen, das [35:05] muss ein Hubschrauber sein, nicht weiter beachtet. [35:07] Aber gesehen wurde es, auch in der Ortschaft Edenthal wurde der rote Punkt gesehen. [35:10] Sprecher F: Und es gibt nur einen Augenzeugen noch, und zwar einen Vater und Sohn, die vor der Hand für uns noch anonym sind, die wir aber vorher wissen, wie wir an ihre Namen herankommen. [35:17] Die haben die Scheinwerfer auch gesehen, vielleicht haben die gesehen, die wollen wir noch befragen. [35:20] Sprecher E: Geht es noch Ja, wir haben also die offiziellen Stellen eingeschaltet. [35:23] Die haben uns also jetzt klar herausbekommen, obwohl die ja keinesfalls an UFOs glauben, dass zu dem Zeitpunkt nachweislich keine Flugzeuge und keine Hubschrauber, weder private noch militärische, unterwegs waren. [35:31] Das steht 100%ig fest. [35:33] Wie auch immer, wir haben dann untersucht, das heißt nicht ich, ich bin hier ja kein Experte, aber ein Freund von mir ist also Vermessungsingenieur, hat auch die Geräte, der konnte Magnetisierungsspuren feststellen. [35:41] Das ganze Gebiet, wo dieses Ding, dessen Konturen von dem Probecheck nicht erkennbar waren, weil die Scheinwerfer alles überstrahlt haben, flog ja dann schräg über die Straße davon. [35:48] Alle dieser ganze Teil ist magnetisch, samt dem Auto von Kubitschek. [35:53] Sprecher G: Und wie lange? [35:53] Sprecher E: Und da ziehen wir jetzt einen Geophysiker heran, weil das hält ja länger an, das geht nicht gleich weg. [35:57] Ja, das ist normalerweise, wenn wir das nachprüfen, die ganze Sache. [35:59] Also es sind ein Fall, der also wirklich offizielle Unterstützung hat, sagen wir offiziöse Unterstützung, aber von Leuten, die also Rang und Namen dort haben. [36:06] Und wir wissen heute, was es nicht war, das ist immerhin schon mal was. [36:09] Sprecher F: Ja, das kommt ja selten vor, dass überhaupt sich ständig einschalten. [36:11] Sprecher E: Naja, wir wissen es noch nicht. [36:12] Sprecher F: Und das ist ein Fall, den wir noch immer nachgehen werden, was auch vor, der Kubitschek dazu bereit erklärt seinerzeit. [36:15] Sprecher E: Ich hoffe, er bleibt Ich habe heute einen sehr eingehenden Fragen von einem Psychiater zu untersuchen. [36:21] Wir müssen das sehr vorsichtig angehen, weil er soll nicht geschockt werden. [36:23] Er hat immerhin eine gewisse Beklemmung gehabt bei dem Erlebnis. [36:26] Sprecher F: Ich selbst habe also gemeinsam mit Erich von Däniken und Walter Ernstinger vor jetzt knapp 5 Jahren einen weiteren UFO-Fall, nicht so genau wie der, aber doch erlebt. [36:34] Also sagen wir, in Athen erlebt. [36:35] Diese Geschichte vielleicht kennen von der Zeit Schiffsarbeiterschaus. [36:37] Sprecher E: Wir waren ja dort, ich habe sie in einem meiner Bücher auch ausführlich geschildert. [36:41] Und Kolbenbacher war ja damals eben noch nicht bei der Eisbehandlung, 7 Monate nach dem Vorfall. [36:44] Während Hixen uns das erzählt hat und Bennig hat ihn dann versucht, auf seine Weise einer Lüge zu überführen, indem er unter Alkohol gesetzt, Champagner und so weiter, hat aber nichts genützt, der Mann ist bei der Erzählung [36:52] geblieben, also an der Erzählung ist was dran, wobei ja bekannte Leute wie Professor Heinig und Professor Clemens Hader die Sache mit untersucht haben. [36:57] Es ist ja nur sehr lustig, dass man versucht hat dann später, diesen Fall sozusagen lächerlich zu machen, indem man gesagt hat, die beiden sind unglaubwürdig, sie hätten ihre Jugendzeit gestohlen. [37:06] Sprecher F: Das war ein Argument leider. [37:07] Sprecher E: Aber ich meine, es sind also einige Fälle, aber der Leichtträger, Was ich jetzt erst erzählt habe, ist ein Fall, der so, finde ich, ernst genommen werden muss, und dem werden wir auch weiterhin nachgehen. [37:15] Sprecher G: Das wage ich nicht mehr anzunasen, das zu beurteilen. [37:17] Ich kann Ihnen nur sagen, dass es Meldungen gibt, die nicht angezweifelt werden können, dass es UFOs gibt. [37:25] Nun, um was es sich nun bei den UFOs handelt, weiß ich nicht. [37:28] Das kann aus meiner Sicht noch nicht mit Sicherheit sagen. [37:31] Sprecher F: Was ist das größte Problem, das die Ancient Astronaut Society zurzeit hat, Ihrer Meinung nach? [37:35] Sprecher G: Ja, das ist sehr einfach. [37:37] Das größte Problem ist dann, dass man noch keinen Beweis gefunden hat. [37:39] Sprecher B: Nein, nein, aber Beweise in Sachen Wissenschaft. [37:41] Sprecher G: Ja, nein, natürlich ist es nur in Form eines Gerätes, eines außerirdischen Gerätes. [37:46] Sprecher E: Aber was glauben Sie, wenn wirklich jetzt die Meldung von Mannheim auskommt, dass ein außerirdischer Gegenstand gefunden ist, dass das als Beweis angesehen wird? [37:53] Sprecher G: Das glaube ich nicht. [37:54] Ich glaube nicht, dass nun weltweit ein Aufschrei ertönt, also da ist der Beweis. [37:59] Ich glaube im Gegenteil, dass viele Leute, selbst wenn der faktische Beweis vorliegt, dass viele Leute das einfach nicht wahrnehmen werden oder abstreiten werden. [38:06] Es wird heißen, es sind die Fälschungen oder sonst was. [38:08] Es ist ja so, dass 1913, darum haben ja die Brüder in Amerika den ersten kleinen Kurzflug gemacht, und da hat ja das Scientific American noch Jahre später von einer Fälschung gesprochen. [38:22] Also ich würde, das heißt, ich bin mir ziemlich sicher, dass das in vielen Kreisen ähnlich gehen würde, dass man dann faktischen Beweis als Fälschung oder so darstellen würde. [38:31] Angenommen, bei den UFOs handelt es sich tatsächlich um außerirdische Wesen, hätten Sie irgendeine Erklärung für das seltsame Verhalten dieser UFOs? [38:43] Ja, meinen Sie jetzt, dass die sich den Menschen gegenüber oder den Nicht unbedingt auf das Flugverhalten, das geht ja eher in das Physikalische, nicht, aber rein von der Begegnung mit Menschen hier auf der Erde. [38:57] Hätten Sie da— Habe ich keine Erklärung. [38:59] Ich meine, ich könnte natürlich mich hier in Spekulationen— egal, aber das möchte ich lieber nicht. [39:03] Sprecher E: Interview mit Peter Krasser. [39:10] Sprecher D: Vorige war mir zu langweilig. [39:13] Sprecher C: Gut, ich möchte Ihnen— [39:15] Sprecher D: ich mache da eine Umfrage und ich möchte Ihnen einige Fragen stellen. [39:20] Sprecher C: Diese Fragen beziehen sich vor allem auf UFOs, weil ich da vor allem mein Spezialgebiet habe. [39:25] Sprecher D: Ich habe mich jetzt nicht zu Wort gemeldet, wie die UFO-Thematik war, weil ich da vielleicht einen bisschen anderen Standpunkt vertrete. [39:32] Nicht ganz anders, aber doch ein bisschen flexibler, würde ich persönlich sagen. [39:35] Sprecher E: Für mich ist eben die erste Frage: Wie erklären Sie das Phänomen der UFOs Ihrer Ansicht nach? [39:41] Sprecher D: Ich muss so sagen, für mich steht fest, hundertprozentig, dass UFOs, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, dass unbekannte fliegende Objekte existieren. [39:49] Sprecher E: Dafür gibt es seriöse Zeugen, ich habe selber mit Leuten gesprochen, Flugkapitänen, an die nicht gezweifelt werden darf. [39:54] Aber die Frage kommt jetzt, was steckt dahinter? [39:58] Jetzt sofort zu behaupten, das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen, dass UFOs außerirdische Weltraumfahrzeuge sind, jetzt zum Beispiel, da sage ich, ich weiß jetzt nicht, welche Richtung Sie haben, aber ich kann nur sagen, dass [40:06] ich mich in keiner Weise mit der Meinung einer Wissenschaft identifiziere, im Gegenteil. [40:11] Dann sind wir ja an einer Linie. [40:12] Weil ich habe auch Kontakte zu UFOs, ich bin selber bei einer Gruppe dabei in Österreich, die Intercosmos nennt sich, die mit UFOs in Kontakt ist. [40:18] Wir haben auch Kontakt mit Ida Brantl-Uttinger in Deutschland, mit Gerhard Schneider, und ich kenne einige aus Amerika drüben. [40:26] Die Theorien, Leute von Carl Sagan und Konsorten, 100%ig abgelehnt. [40:30] Sprecher D: Ich will nun nicht sagen, dass alles falsch ist, was sie gesagt haben, aber es ist hier sozusagen unkritisch. [40:35] Sie gehen von einem Standpunkt aus und sagen, alles ist in dieser Richtung zu interpretieren, das ist falsch. [40:40] Aber jetzt zu fragen, was steckt dahinter, es ist reizvoll, für mich mehr denn je, weil ich mich mit dieser Thematik befasse, dass es außerirdische Fahrzeuge sein können. [40:48] Bewiesen ist es nicht. [40:50] Sprecher E: Obwohl ich also, wie gesagt, Berichte aus Amerika von den UFOs habe, bezüglich dieser auf Eis liegenden Nachbesenkung. [40:56] Das ist ein ganzes Gericht in Wien. [40:57] Das Oberland-Tribunal. [40:58] Es spricht jetzt manches dafür, aber ich bin da, wie gesagt, sehr, sehr vorsichtig. [41:02] Weil ich weiß, wie leicht man da hineinplumpsen kann, hineintappen kann, wenn man ungläubig sagt, ja, es ist so. [41:07] Aber für mich steht zunächst einmal fest, UFOs sind kein Hirngespinst. [41:10] Gut, dann gehen wir vielleicht eben raus hier.