Kassette 02a - Syntrometrische Maximentelezentrik - Teil 1 KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: pro Sprecher-Turn — [0:02] Sprecher A: Noch alles strukturstrukturiert zu finden. Und man kann jetzt tatsächlich einen hermetischen Operator finden, und zwar einen Zustandsoperator. Aber dieser Operator, der beschreibt jetzt nicht die Zustände von gegebenen Elementarteilchen, sondern Strukturzustände der Raumzeit schlechthin. Das ist nämlich etwas Interessantes. Mit so hohen Koeffizienten und vielen Parametern ist garantiert, es garantiert kein Naturgesetz, garantiert falsch. Ist dagegen, löst sich das alles glatt auf und Sie haben monumental einfache Formeln, wie zum Beispiel das Energie-Materie-Äquivalent, Energiequanten und so was. Die steht monumental einfach da, dann merkwürdigerweise ist das fast immer richtig. Man kann direkt sagen, wenn eine Theorie, die kann furchtbar kompliziert sein, zu monumental einfachen Symbolen führt, dann ist sie richtig. Man weiß nicht so recht warum. Ich glaube, das liegt nur daran, weil dieser quantitative Aspekt praktisch der geodätische Aspekt ist für materielle Probleme, und zwar deshalb, weil unser eigenes Gehirn aus Materie gebaut ist. Das ist nämlich der wahre Grund. Das ist auch wieder so eine Spekulation, aber das scheint mir so zu sein. Also ich wähle also, wenn ich die physikalische Welt beschreiben will, also die Welt der Materie, des Physischen, dann wähle ich zweckmäßig diesen Quantitätsaspekt. Und nun mache ich die Erfahrung der ästhetischen Empirik immer unter dem Gesichtspunkt der abzählbaren Quantität. Das heißt, ich reproduziere einen beobachteten Vorgang, abstrahiere so, dass ich alles messen kann, baue mir Messinstrumente, die mir ausschließlich Quantitäten, also Zahlen, Skalenstriche usw. anzeigen, und ich setze die gewonnenen Ziffern in Relationen und komme so zu Aussagen. Dann wende ich auf diese Aussagen eine abstrakte Methode, nämlich dieses geschlossene System der mathematischen Analysis an. Ausprobierst, Quantitätsaspektes. Ich gehe über zu einer Transzendentalästhetik, ich nenne sie übrigens anthropomorphe Transzendentalästhetik, denn es ist an die menschliche Denkweise gebunden, und komme zur mathematischen Beschreibung der Natur. Allerdings nur zu der Natur, der Natur, die diesem Aspekt angepasst Ich kann damit die Materie beschreiben, so wie sie ist. Allerdings wird die Sache schon schwierig, wenn es sich um Wechselwirkungen handelt. Gut, das ist im Grunde genommen nichts anderes als das, was wir als theoretischen Physik bezeichnen. Nun gibt es aber, jetzt hat die materielle Natur aber noch andere Seiten. Dieser Natur der Materie, zum Beispiel Eigentümlichkeiten der Organisation der Wechselbeziehung. Es gibt Materie, und zwar makroskopische Strukturen aus Materie, die sich akausal benehmen, die tun, was sie wollen. Wir nennen diese Materie Lebewesen. Aber es handelt sich beim Lebensprozess um einen Vorgang, der an das Lebendige und an die Materie gebunden ist, der sich aber dem Zugriff durch den mathematischen Aspekt entzieht. Diese Eigenschaft entzieht sich hier. Es liegt daran, weil zweifellos zur Beschreibung des Lebensvorgangs ein anderer Aspekt nötig ist, ein Aspekt, der nicht präzise formuliert worden ist. Weil eigentlich kein Mensch in Wahrheit darüber nachgedacht hat. Man versucht, die Biologie zu mathematisieren, und in Wirklichkeit kommt Spielereien dabei raus. Man kann mit Hilfe dieses materiellen Aspektes der Mathematik, kann man anwenden, ich habe es selbst mal versucht, der Weg führt dann schließlich zu dem Ergebnis, hier ist die Grenze des Aspektes, es tritt so etwas Merkwürdiges auf wie eine Energie, Ein Begriff, den ich quantitativ nicht mehr fassen kann. Also hier hört der Aspekt auf. Ich sehe, die Grenze, es hat gar keinen Zweck, biologische Dinge weiter zu mathematisieren, denn mein Aspekt hört auf. Ich brauche eigentlich einen Aspekt des Bios, der anders ist als der Materie, aber den Aspekt der Materie ebenfalls berührt. Das eine, wenn ich nun die Lebewesen untersuche, wie gesagt Biologie, Automatik, Neurologie, Zusammenbotanisierung, dann beobachte ich, dass noch etwas existiert, was ich mit dem rein physiologischen Aspekt nicht erfassen kann. Viele höher entwickelte Lebewesen zeigen psychische Reaktionen, die ich physiologisch nicht erfassen kann. Hier gibt es also eine Grenze dieses Aspekts. Des Aspektes eines Bios, es muss einen anderen Beschreibungsaspekt der Psyche geben. Und wenn ich nur psychische Vorgänge studiere und auch brutalisiere, weil sonst machen die Psychologen nämlich auch nichts, das ist keine Wissenschaft im eigentlichen Sinn. Auch die Biologie nicht, das ist ein Brutalisieren und Sammeln. Ich habe mich weitgehend mit Psychologie beschäftigt, ich habe Tiefenpsychologie studiert nebenher. Ich habe Traumanalyse gemacht, ich habe Charakterologie betrieben, ich habe mich mit der Sexologie und Sexualpsychopathologie beschäftigt. Mit all diesen Dingen habe ich mich sehr ernst auseinandergesetzt. Ich habe festgestellt, hier wird botanisiert, es werden Modelle gemacht, die nicht stichhaltig sind, denn der Aspekt der Beschreibung fehlt. Und wenn ich nun schon botanisiere, etwa bei so etwas wie Dann treten wiederum psychische Phänomene auf, die ich psychologisch gar nicht erfassen kann. Ich denke an parapsychologische Vorgänge. Das ist wieder eine Seite der Psyche, die ich psychologisch nicht erfassen kann. Dafür ist wieder ein anderes Spektrum nötig. Ich meine, das sind alles Erscheinungsformen ein und derselben Wirklichkeit. Ich muss aber für jede einen anderen Beschreibungsaspekt haben. Also muss ich mich zunächst mal darum kümmern, Wie? Zweifellos muss es mehrere logische Möglichkeiten geben, die dem Problem angepasst werden können. Ich muss mich jetzt also darum kümmern, wie muss eigentlich etwas aussehen, das über beliebigen Aspekt des logischen Systems gelten muss? Da muss man zunächst mal fragen, wie sieht eigentlich ein logisches System auf? Was ist das eigentlich? Ich meine, zunächst mal, jeder Art Logik muss ich Aussagen machen. Durch Aussagen stehen die Begriffe in Relation. Es muss in jeder Logik Begriffe und Aussagen geben, die die Begriffe in Wechselbeziehung setzen. Sonst ist es nämlich keine Logik. Die Logik wird, die menschliche Logik hat 2 Möglichkeiten der Aussage. Das ist aber nicht ganz eindeutig. Ich könnte mir theoretisch zum Beispiel eine Logik denken, die viel mehr Aussagemöglichkeiten hat. Wir wollen mal annehmen, Quantenlogik beispielsweise, Wahrscheinlichkeitslogik oder diese dreideutige Logik, die sind aber immer noch aus der menschlichen Anspruchsmacht möglich herleitbar. Das ist nach meiner Auffassung doch keine eigenständige andere Logik. Aber ich meine, man braucht das ja nicht zu interpretieren. Wir können jetzt ja ein Beispiel an der Abstraktion der Mathematik nehmen. Wir wollen jetzt sagen, gut, ich habe n verschiedene Prädikate. Dann kennzeichnen die n möglichen Prädikate als ein Schema, als Matrix nach der Logik. Ich nenne es in meiner Arbeit Prädikatrics. Um es technisch zu sagen, dann kennzeichnen meine Aussagen, die Aussagemöglichkeiten, die Logik an sich. Zum Beispiel bei einer menschlichen Logik besteht die Prädikatrix aus 2 Elementen: Ja, Nein. Dann habe ich aber innerhalb der Logik viele verschiedene Aspekte. Was ist ein solcher Aspekt eigentlich? Ein solcher Aspekt ist doch nichts anderes als die Koordination von dialektisch prägenden Adjektiven zu meinen Prädikaten. Es ist nämlich ein ganz großer Unterschied, ob ich zum Beispiel die Prädikate, die Bejahung, Verneinung des Guten koordiniere zur Bejahung, des Bösen zur Verneinung, oder ob ich jetzt die Inversion mache, dass ich das Böse zur Bejahung koordiniere, das Gute zur Verneinung. Dann habe ich nämlich genau die Contraditio. Das ist ja dann der konträre Aspekt. Denn im einen wird das Gute bezogen, hier zum Beispiel auf das soziale Zusammenleben, bejaht, im anderen das Böse, das heißt die Zerstörung der Gesellschaft, bejaht. Das ist nämlich ein ganz großer Unterschied geworden. Und zum Beispiel auch der Zahlenaspekt. Die Gleichheit, Ungleichheit von Punktmengen. Es ist ein ganz großer, den darf ich ja auch nicht Es wäre vernünftig zu sagen, ich verstehe zum Beispiel eine Relation zwischen Zahlen, welche Materie beschreiben will. Aber es ist völliger Unsinn zu sagen, ich verstehe das Christentum, weil 12 Jünger da waren, dass da Zahl 12 vorkommt. Das ist genauso ein Unsinn, wie wenn ich zum Beispiel die graziösen Bewegungen einer Tänzerin verstehen will unter völliger Ausklammerung der Persönlichkeit der Dame, unter völliger Ausklammerung des Orchesters, wenn ich das aus den dynamischen Reibungskoeffizienten Ihrer Schuhsohle mit dem Parkettboden verstehe. Das ist genauso ein Unsinn. Da sehen Sie, wie verkehrt manchmal Aspekte angewendet werden und was für grotesken Unsinn das geben kann. Nun, ich kann aber, um den Aspekt zu umreißen, also wir müssen unterscheiden zwischen subjektivem Aspekt und logischem System. Das logische System gibt die Prädikatmöglichkeiten, innerhalb und die möglichen, sprachlich möglichen dialektischen Adjektive. Und jeder Aspekt wird gekennzeichnet durch ein System von Prädikaten, die nun aber geprägt worden sind mit den betreffenden Adjektiven. Gut, das ist mal das Nächste, das ist ein bisschen großzügiger. Nun, wie muss nun eigentlich eine Prädikatverknüpfung aussehen zwischen zwei Begriffen, derart, dass diese Prädikatverknüpfung in Transformation über jeder beliebigen Logik geht. Nun habe ich hier, das ist etwas gewalttätig, die Begriffsbildung. Ich bezeichne eine einfache Verknüpfung von Begriffen als ein Funktor, weil funktionell diese Begriffe durch das Prädikat ausreichen. Eigentlich versteht man im in der klassischen Logik unter dem Funktor eine Prädikataussage der Form wenn, dann. Das ist eigentlich ein Funktor. Aber das ist jetzt bloß eine Frage der Terminologie. Das spielt ja keine große Rolle. Nun wird eine solche Prädikatverknüpfung, die ich jetzt zum Beispiel formuliere, als Mensch formuliere, die wird nun in meiner eindeutigen Logik vielleicht gar nicht mehr existieren. Existieren. Weil nämlich über dieser Logik die Begriffe nicht mehr existieren. Das ist nämlich möglich. Ich kann zum Beispiel durchaus eine Wahrscheinlichkeitslogik benutzen, kann die Bejahung mit der Wahrscheinlichkeit 1 koordinieren und die Verneinung mit der Wahrscheinlichkeit 0 und das Vielleicht präzisieren durch die unendlich vielen echten Brüche zwischen 0 und 1. Es ist aber nicht gesagt, dass zum Beispiel ein Sachverhalt, den ich nun quantitativ hier formuliere, oder auch qualitativ, indem ich zum Beispiel einen Aspekt des Schönen und Hässlichen benutze, wie zum Beispiel die Aussage mache, diese Plastik ist schöner als diese. Dann habe ich ja durch das schöner als, habe ich jetzt zwei Begriffe verknüpft durch ein Prädikat. Wenn ich nun zum Beispiel eine ganz andere Logik benutze, und ich habe jetzt die beiden Begriffe und dies schöner als wird durch eine andere adäquate Aussage in einer anderen Logik übersetzt, dann kann es sein, dass ich zwar die Aussage übersetzen kann, dass die Begriffe aber nicht mehr existieren. Dass ich den Begriff der Plastik über dieser Logik zu der Unbekanntesten gar nicht mehr gesagt werden kann. Während andere Begriffe, die damit zusammenhängen, als adäquate Begriffe durchaus aufzutreten Das heißt, in dieser Form einfache Prädikatverknüpfungen sind an ein spezifisches logisches System, ja vielleicht sogar an spezifische Aspekte gebunden. Das heißt, ich kann mit einfachen Prädikatverknüpfungen von Sachverhaltsbegriffen, kann ich im Grunde genommen nichts machen. Das geht nicht. Aber wie sieht das jetzt aus? Denken wir uns jetzt mal ein System von Nicht einem Begriff, sondern vielen Begriffen. Das soll in folgender Art und Weise beschaffen sein: Alle diese Begriffe sollen jetzt in Zusammenhängen stehen, wechselseitig bedingt halten. Können Sie sich das denken? Ja, du könntest dir schon ein Beispiel ausdenken dazu. Also ja, gut, lass uns dabei. Lass uns das mal dabei lassen jetzt. Begriffe, die in der Zahlenlogik entstehen. Ich habe Zahlen, dann kann ich sagen, diese Zahlen bedingen sich gegenseitig durch einfache Theoreme, durch Grundoperationen. Es gibt aber eine Gruppe von Zahlen, die alle anderen bestimmt, das sind Primzahlen. Die haben keine Bedingtheit, während sich alle anderen daraus bilden lassen. Nächstes Mal, was zu sagen, wir haben jetzt ein solches System von Begriffen, dann kann ich mir eine kleine Summe von Begriffen aussuchen und kann sagen, feststellen, diese Begriffe sind auseinander und aus den anderen nicht herleitbar, wohl aber alle anderen aus diesem System. Das ist so ungefähr, wenn Sie unabhängige Koordinaten haben, analog Da sind immer diese Metaphern zur Analyse ganz nützlich, weil jeder das beherrscht. Ich habe also ein System unabhängiger Begriffe, die tragen praktisch das Maß des ganzen anderen Begriffssystems, das daraus herleiten kann. Ähnlich wie zum Beispiel die voneinander unabhängigen Koordinaten den gesamten Besuchsraum beschreiben. Wir können nun aber diese Begriffe nicht einfach als unabhängige Koordinaten bezeichnen. Es gibt einen heiligen Wirrwarr, nämlich dann, wenn ich diese Methode mit einer mathematischen Methode verknüpfe. Ich habe diese Begriffe als apodiktische Begriffe bezeichnet. Das heißt Begriffe, die ich nicht weiter herleiten kann, die ich auch nicht umstoßen kann. Und diese apodiktischen Begriffe fasse ich zu einem Schema zusammen, zu einer Matrix nach, beschreibe ich einen Träger des Maßes dieses ganzen Betriebssystems, nenne es den Metrophor. Das klingt hübsch, lässt sich im Kopf behalten. Das können Sie sogar alles nachlesen, habe ich alles aufgeschrieben. Schicken kann ich es Ihnen nicht, das kann ich nicht aus der Hand geben, aber wenn ich mal zu Ihnen komme, wenn Sie da sind, dann können Sie darin lesen. Aber ich kann es Ihnen nicht hierher schicken, denn ich habe hier nur ein halbes Exemplar. Das ist mir zu riskant, einfach mit der Post. Ich nehme es mit. Aber ich darf es mal bei Ihnen lesen, denn da sitzt was wahnsinnig Interessantes drin. Ja, eben deswegen. Und nun können Sie jetzt nun Folgendes denken. Können Sie jetzt denken, dass Sie jetzt aus dieser Metro vor. Jetzt weiter sich denken, dass die Begriffe einer ersten Bedingtheit leben. Zum Beispiel, Sie haben jetzt immer 2 Begriffe miteinander verknüpft und daraus neue Begriffe geschaffen, nicht wahr? In einem ersten Bedingtheitsgrad, die ordnen sich einem Prozentschema um den Metro vor. Vorher an, das ist ein Syndrom von Begriffen erster Bedingtheit, und zwar den Symptomen bezeichnet als Nullsyndrom. [17:50] Sprecher C: Was heißt Syndrom? [17:51] Sprecher A: Zusammenlauf heißt das eigentlich, ein Begriff, der wird in der Medizin, in der Neurologie viel benutzt. Syndrom, Zusammenlauf, Zusammenlauf, Zusammenstechen der Begriffe erster Bedingtheit. Dann wählen die sich aus ihrem System die nächsten Begriffe aus, in einem zweiten Bedingtheitsstab, als ein zweites Syndrom. Und so weiter. So ordnen Sie in Form einer Folge von Syndromen Ihre ganzen Begriffe. Dann ist ein sogenannter Syllogismus entstanden. Und zwar können Sie sagen, dass Ihr ganzes System eine Kategorie ist, an deren Spitze die Idee steht, philosophisches Ausdruck, nämlich dieser Metaphor. Und nun syllogistisch orientiert folgen die Bedingtheiten in Form von Symbroten. Ich nenne dieses ganze System eine antik-syllogistische Matrize. Syntrix. Und nun kann man untersuchen, man könnte ja jetzt sich denken, dass man nicht die einzelnen Begriffe immer Relation setzt, sondern durch ein Prädikat verknüpft und kann sie synthetisieren. Das ist hübsch einfach. Man muss hier nämlich erst einmal, finde ich, in der Mathematik kein Analogon dazu machen. In der Philosophie wird es nicht beschrieben. Diese Sache muss mit einem besonderen Begriff auch sprachlich belegt werden, denn sonst kennen die sich überhaupt nicht aus. Das gibt ein katastrophales Durcheinander, das geht überhaupt nicht mehr. Weil ich hier auch keine Analogien gefunden habe. Gut, ich habe jetzt 2 Syntrixen im einfachsten Fall durch ein Prädikat verknüpft. [19:44] Sprecher B: Nun, ich lege Mainz, der Weltkongress der UFO-Forscher zu Ende. Die Tagung einer internationalen Gesellschaft von Amateuren, die glauben, dass es fliegende Untertassen gibt. Was es mit diesen sogenannten UFOs auf sich hat, darüber berichtet nun Peter G. Westphal. [20:06] Sprecher A: 6. November 1967. [20:26] Sprecher C: Fliegende Untertassen greifen an. Kommen sie aus den Fernen des Raums? Kommen sie als Feinde der Menschheit? Was ist ihr Ziel? Haben sie Superwaffen an Bord, mächtiger als alles bisher Dagewesene? Sind sie Herren über uns noch unbekannte Naturgesetze, dabei abgrundtief böse und uns Menschen des 20. Jahrhunderts weit überlegen? Nun, dies alles stammt aus dem Trickfilmstudio, aber kann es nicht schon morgen Wirklichkeit sein? Gibt es nicht zahllose Menschen, die berichten, dass sie mit eigenen Augen fliegende Untertassen gesehen haben wollen? Und berichten nicht die Zeitungen ständig davon, von kreisrunden Gebilden mit Flugeigenschaften, die für unsere irdischen Konstrukteure bis heute noch nicht erreichbar sind? Gibt es nicht Berichte von Flugzeugen, die fliegenden Untertassen begegnet sind? Diese Szenen allerdings sind gestellt. Sie stammen aus einem Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1956. Aber das ist Herr Flugingenieur Gerd Niggemeier von der Deutschen Lufthansa. Herr Niggemeier, ich darf Sie hier kurz vorstellen. Sie gehören zum fliegenden Personal und Sie haben etwa 8000 interkontinentale Flugstunden hinter sich gebracht. Das sind circa 6 Millionen Flugkilometer. Und das fliegende Personal der Deutschen Lufthansa ist ja angewiesen, Beobachtungen von unbekannten Flugobjekten, ob das jetzt Raketenbooster oder Satelliten oder auch fliegende Untertassen sind, festzuhalten, zu melden, und zwar der Universität in Boulder in Colorado. Sagen Sie, Herr Niggemeier, das merkwürdige Gebilde, das Sie da gesehen haben, hat das so ausgesehen wie eben in unserem kleinen Film? [22:16] Sprecher D: Nein, also absolut nicht. Unsere Beobachtung spielte sich folgendermaßen ab: Wir kamen von Montreal, hatten 5 Stunden Flugzeit bereits hinter uns, waren ungefähr— wir wollten nach San Francisco. Und waren noch etwa 10 bis 15 Minuten von San Francisco fort, in etwa 3000 Meter Höhe, als unser Kapitän meldete: Schaut mal da rechts raus, ich glaube, da fliegt einer rückwärts. Das hielten wir natürlich für einen Scherz, denn das ist doch reichlich ungewöhnlich. [22:42] Sprecher C: Aber ich glaube, wir wollen uns zunächst einmal den Kurs ansehen, den Sie da gehabt haben. [22:45] Sprecher D: Wir haben hier die Landkarte, wo der Fall vorne ist, befanden wir uns gerade, und Sie sehen etwas links davon San Francisco markiert, ja, und der andere weiße Strich kennzeichnet den Kurs des unbekannten Flugobjektes, was wir gesehen hatten. [23:01] Sprecher C: Immer an der Küste lang? [23:02] Sprecher D: Immer an der Küste lang, zuerst rechts oben nördlich von San Francisco. [23:06] Sprecher C: Und nun, Sie sagten, der Kapitän Pantleon sagte plötzlich, da fliegt einer rückwärts. Sagen Sie, wer war da noch alles an Bord? Wer hat es noch alles gesehen? [23:12] Sprecher D: Also, der Kapitän Pantleon war rechts auf dem Copilotensitz, der Copilot Wollrab. Links hinter dem Piloten war der Observer, der Stuart Peck, und in der Mitte dazwischen, da ist der Flugingenieurssitz, da saß ich mit meiner Nase nach vorne. [23:29] Sprecher C: Und da haben Sie also dieses Gebilde gesehen. Ich glaube, wir haben das Datum noch nicht. Wann ist das gewesen? [23:32] Sprecher D: Das war am 15. Februar '67. [23:34] Sprecher C: Am 15. Februar '67. Und wie hat dieses Objekt nun ausgesehen? [23:38] Sprecher D: Wir haben hierzu eine kleine Grafik gemacht, und zwar sehen Sie hier rechts, das ist in einzelnen Phasen dargestellt, rechts einen schwach erleuchteten Kondensstreifen. Der näher kam. Dieser Kurs dieses unbekannten Flugobjektes schnitt unseren Kurs. Somit wurde, nachdem es unseren Kurs geschnitten hatte, die Lichtquelle sichtbar. Ich sagte noch zum Kapitän, da machen sie vielleicht einen Versuch, um Flugzeuge besser sichtbar zu machen bei Nacht. Und das, so ungefähr sah die Lichtquelle aus, mit einem erheblichen Durchmesser. [24:07] Sprecher C: Das muss ja eine riesengroße Scheibe gewesen sein. [24:09] Sprecher D: Ich schätze mindestens 10 Meter Durchmesser. [24:10] Sprecher C: 10 Meter Durchmesser, wir können das mal hier im Vergleich zeigen. [24:13] Sprecher B: Euch sehen, nicht? [24:14] Sprecher D: Wenn das Flugzeug hat 45 Meter Länge, 45 Meter Spannweite, und wir haben hier eine Scheibe im Maßstab dazu gemacht, das würde 10 Meter Durchmesser entsprechen. Ja, der Abstand stimmt natürlich hier nicht bei dieser Aufnahme. [24:26] Sprecher C: Und ja, was meinen Sie, was war das nun? [24:29] Sprecher D: Wir haben von dieser Universität eine Erklärung bekommen einige Wochen später. Darin wurde uns erklärt, es handelte sich hier um einen herunterkommenden Booster, also eine Endstufe einer Rakete, die ausgebrannt war, eine Mehrstufenrakete. Ja, deswegen recht unwahrscheinlich, weil wir alleine von unserem Flugzeug aus das haben 10 Minuten beobachten können. Und von der Bevölkerung Kaliforniens, von einem Großteil, ist es etwa eine Dreiviertelstunde lang beobachtet worden. Und ich würde sagen, wenn das ein Booster gewesen wäre, wäre das eine Sache von wenigen Minuten gewesen, um den Teil der Landkarte, den wir dort eben gesehen haben, zu durchfahren. [25:01] Sprecher C: Das heißt, ein Booster ist das offensichtlich wohl nicht gewesen. Nun, hier haben wir es also ganz klar mit einem bisher nicht identifizierten, unbekannten Flugobjekt zu tun. Aber es gibt natürlich eine große Zahl von Objekten, die von der Bevölkerung, von Beobachtern für fliegende Untertassen gehalten worden sind, die aber eine ganz natürliche Erklärung finden, zum Beispiel Kugelblitze. Ein Kugelblitz ist zwar eine verhältnismäßig seltene Himmelserscheinung, es ist eine gewittrige elektrische Entladung, die kugelförmig ist, aber sie ist schon manchmal als Untertasse ausgegeben worden. In der nächsten Darstellung habe ich Ihnen hier mal links ein Bild mitgebracht. Das soll eine Flugformation von fliegenden Untertassen sein. Rechts eine ganz ähnliche Darstellung aus einer der letzten Ausgaben der amerikanischen Zeitschrift Science. Und hier sehen wir Regentropfen mit elektrischem Ladungsaustausch, also auch ganz offensichtlich eine Erklärung hierfür. Das scheint eine fliegende Untertasse zu sein, kreisrund am Himmel. Es ist aber nur ein Wetterballon von unten, ein sehr großer Wetterballon. Wir wollen uns einmal den Wetterballon von der Seite ansehen. Da sehen wir das gleiche Gebilde oben, kugelförmig aus Kunststoff, lang herunter eine Schleppe. Und noch ein eigentümliches Gebilde links, das ist ein sogenannter Plasmawirbel. Es ist ein Gebilde aus einem unter sehr hohen Temperaturen und elektrischem Einfluss in einem magnetischen Kraftfeld stehendes Gas. Und rechts daneben dieses kleine Gebilde, das ist auch ein Plasmawirbel, in diesem Falle aber in ganz hohen Schichten unserer Erdatmosphäre. Nun, häufig hält der Laie auch Gebilde für UFOs, ohne jede feste Form und ohne jede feste Struktur, aber hell wie ein Stern. Solche Gebilde huschen mit hoher Geschwindigkeit, schneller als jedes Flugzeug, als leuchtende Streifen über den Nachthimmel. Keine UFOs, Sternschnuppen. Dieser Raketenstart hier fand vor 2 Jahren auf Sizilien statt. Ziel: Ein künstlicher Komet sollte an den Himmel geschafft werden für Forschungszwecke. Veranstalter war die Europäische Weltraumforschungsorganisation ISRO. Das sind geraffte Filmaufnahmen dieses künstlichen Kometen. Viele haben ihn damals in Italien für eine fliegende Untertasse gehalten. Zu Unrecht, wie wir sehen. Viele Erscheinungen also sind durch bekannte naturwissenschaftliche Phänomene erklärbar, aber viele eben auch nicht. Es gibt nun eine große Zahl von Menschen in allen Ländern, die uns hierfür Erklärungen liefern wollen. In Deutschland steht an ihrer Spitze Herr Karl L. Veith, Präsident der Deutschen UFO-Studiengemeinschaft. Herr Veith, seit wann besteht diese Deutsche UFO- UFO-Studiengemeinschaft, und was sind Ihre Ziele? [27:47] Sprecher B: Unsere Gesellschaft, Herr Westphal, besteht seit 1956. Wir haben seinerzeit gewartet, dass in Deutschland eine Stelle sich auftun sollte. Ich habe sehr viele Schriften und Fotos gesammelt, aus Amerika hauptsächlich, und wir entschlossen uns, da es keine andere Stelle gab, diese, unsere Studiengemeinschaft zu gründen und einen Verlag und eine Zeitung herauszugeben. [28:08] Sprecher C: Da haben wir eine ganze Menge Bücher aus Ihren Verlag hier mal. Ich sehe, das sind offenbar amerikanische Autoren. Ich sehe aber auch hier deutsche Namen. [28:16] Sprecher B: Ja, genau. Ich habe ein Buch herausgegeben, Planetenmenschen besuchen unsere Erde, ein Nachschlagewerk. Und wir sind dann in den Austausch gekommen mit vielen anderen Gruppen in der ganzen Welt und Fachzeitschriften, etwa 40 bis 50, und haben Interessenten auch aus allen Berufs- und Intelligenzschichten, Piloten, Flugzeugtechniker und Professoren von Hochschulen, Lehrer und so weiter gehören zu unseren Abonnenten. [28:41] Sprecher C: Und welche sind nun Ihres Erachtens die wichtigsten und die aufsehenerregendsten Beobachtungen, die bisher gemacht worden sind? [28:46] Sprecher B: Beginnen wir mit George Adamski, der größte UFO-Pionier, den wir kennen, der 1952 beispielsweise diese Aufnahme gemacht hat. Oben, wir sehen ein interplanetarisches Raumschiff, von der Venus gekommen. Auf dem auch Einzelheiten zu erkennen sind. George Adamski hat eine Reihe von Büchern darüber herausgegeben. Als zweite Aufnahme können wir ein ähnliches Objekt sehen, von Howard Menger aufgenommen, eine Polaroidaufnahme. Oder die dritte, eine flache Scheibe über San Francisco, und darüber hinaus wieder eine Nachtaufnahme von Sharon Hoag. [29:27] Sprecher C: Eine— [29:28] Sprecher B: ja, genau, Herr Westphal, könnte man es bezeichnen. Oder das nächste: Bilder sprechen bekanntlich mehr als viele Worte. Wir sehen 4 Objekte in ionisierten Lufthüllen, von der Küstenschutzwache von Salem aufgenommen, ein amtliches, freigegebenes Foto. Darunter ein Objekt, ein kleines rechts oben über der— ja, wir sehen da ein aus dem Hauptobjekt herausgekommenes sogenannte Telemeterscheibe, ein fliegendes Fernseh- und Mikrofon. Und weiterhin eine Aufnahme von Paul Villa, ein junger Automechaniker aus Elbukerk, der einige Serien wunderbarer Aufnahmen hat machen können. Beispielsweise hier dieses Objekt, ja, wir sehen sogar Einzelheiten, also die Bordlucken am Rand dieses diskusförmigen großen Objektes. [30:18] Sprecher C: Aber wie ist es mit europäischen Beobachtungen? Das war ja wohl meistens aus Amerika bisher, nicht? [30:22] Sprecher B: Ja, wir haben auch in Europa sehr viele Beobachtungen machen können, ebenso Aufnahmen. Wir sehen hier unten aus Spanien diese Aufnahme von Herrn Fenski, der bei Benidorm an der Bucht der spanischen Küste diese Aufnahme hat machen können. [30:39] Sprecher C: Herr Veith, haben Sie selbst auch Beobachtungen machen können? [30:41] Sprecher B: Ja, wir haben— ich habe mit meiner Frau zusammen 14-mal UFOs UFOs gesehen. Möchte da gerade 2 Erlebnisse herausgreifen. Das eine ist vom 11. August 1955. Von Schierstein aus, wo ich wohne, sah ich 2 Objekte mit ionisierten Lufthüllen, die aus Richtung Mainz über Biebrich gekommen sind, über den Erbenheimer Flugplatz flogen in der Gegend. Und anschließend war eine sehr große Düsenjägertätigkeit. Offenbar haben die Amerikaner das Objekt selbst zu beobachten versucht.