Burkhard Heim - Grundsatzfragen der Massenformel und der Transzendenz KI-Transkription (AssemblyAI), automatische Sprechertrennung, ungeprüft. Sprecher A/B/… noch nicht namentlich zugeordnet. — Auflösung: pro Sprecher-Turn — [0:00] Sprecher A: für die Beschreibung der Natur? Welche grundsätzlichen Annahmen hat er gemacht, und was war die Basis seiner mathematischen Herleitung? Das möchte ich Euch heute anhand eines der Originaltonbandaufnahmen, der Originaltonbänder erklären. Hallo und herzlich willkommen zu 6 Dimensionen in Farbe. Mein Name ist Hannes Schmid, auf diesem Kanal erkläre ich Euch die Die Originalgedankenwelt von Burkhard Heim in verständlicher Sprache und anschaulichen Beispielen. So, ihr seht, ich bin heute nicht vor meinem Greenscreen zu Hause, sondern vor etwas, was mindestens ebenso gut ist, nein, was wesentlich besser ist, nämlich der Dubai Expo Dome. Damit ihr seht, was der kann, blende ich euch kurz ein Video von gestern Abend ein. Also, er kann auf jeden Fall Farbe und er kann auch 6 Dimensionen. Es ist ein wunderschöner Morgen im November in Dubai. In übernächster Woche bin ich hier auf dem Dubai Future Forum, das globale Event für Zukunftsforschung, für neue Technologien. Und das ist natürlich etwas, wo ich auf jeden Fall über Nathal mit vielen Leuten sprechen werde, so vielen wie möglich, weil das ist es, was Nathal ausmacht: Vorbereitung auf die Zukunft, geniale Ideen generieren und sich umfassend aus universalen Quellen beraten lassen, vorbereiten lassen, leiten lassen. Wer sich näher für Nathal interessiert, guckt auf meine Homepage. Ich werde Nathal auch in Zukunft in Dubai anbieten. Aber auch weiter in Deutschland und Österreich. Also das ist diese Kuppel von innen, wirklich eine geniale Konstruktion. Abends nach Sonnenuntergang wird hier also Licht und Ton projiziert und Eintritt ist frei. Wer mal in Dubai ist, guckt euch das unbedingt an. Ich dachte mir auf jeden Fall, es ist eine geniale Kulisse für dieses Video. Nach den ersten O-Ton-Veröffentlichungen haben mir Leute geschrieben, Ist sehr interessant, aber manchmal ist es doch etwas unverständlich, was der Heidender sagt. Deswegen kannst du das nicht mit deinen Kommentaren versehen. Gut, das mache ich jetzt mal an einem richtig langen Stück. Das Originaltonband geht volle 60 Minuten und ja, mit meinen Kommentaren dazu wird das wahrscheinlich so 1:20, 1:30 werden. Deshalb ja, also eine schöne Podcastfolge für eine längere Autofahrt oder eine Bahnfahrt oder was auch immer. Wer sich das ohne meine Kommentare, ohne mein Zwischengelaber anhören möchte, das Stück wird ungekürzt in voller Länge und also nicht erweitert auf dem Kanal der IGAB erscheinen. Link zu dem Video mache ich euch hier oben hin. Die Qualität des Tonbandes ist relativ gut für die Tonbänder, die ich also habe. Wer Schwierigkeiten hat, Burkhard Heims Sprache zu verstehen, ich mache das auf jeden Fall mit Untertiteln. Im Übrigen, Burkhard Heim hatte ja eine sehr klare, langsame und schöne anzuhörende Aussprache. Das findet sogar der YouTube-Algorithmus. Also die automatische Sprache-Voice-to-Text-Erkennung funktioniert bei Burkhard Heim sehr gut. Ein paar Hintergrundgeräusche sind immer dabei. Ich habe das Gefühl, die haben in einem Restaurant gesessen oder in einem Gasthaus. Weil im Hintergrund immer so ein bisschen Gläser klappern und sie kriegen auch zwischendurch mal was zu trinken. Also dann haben sie da so da am Tisch gesessen und das Tonband einfach mitlaufen lassen. Es geht bei dem Gespräch um grundsätzliche Fragen dazu, wie man überhaupt die Welt betrachten kann physikalisch. Das geht in den meisten physikalischen Modellen völlig unter, aber Heim hat darauf immer sehr großen Wert gelegt, hat sehr großen Wert darauf gelegt, dass er definiert hat: Wovon geht er eigentlich aus? Und davon ausgehend beschreibt er dann, wie er das mathematisch gemacht hat und so weiter, kommt dann im Laufe des Tonbandes. Und der Beginn ist wirklich eine exzellente Einleitung, denn Hildoband von Ludwiger fragt Burkhard Heim hier: Was ist überhaupt der Unterschied zwischen Ihren Theorien und denen von Albert Einstein? [4:27] Sprecher B: Sagen Sie, ist es eigentlich richtig, wenn ich jetzt anderen erzähle über Unterschied der Auffassung Einsteins und Ihrer Auffassung? Die gleiche Auffassung haben Sie doch auch wie bei Einstein, dass das Primat im Philosophischen die Geometrisierung der Natur sein sollte. [4:50] Sprecher C: Zunächst mal das Richtige, das ist doch, da gehen Sie doch auch, ja, und zwar eine Geometrisierung Natur, und zwar begründet sich das Ganze durch eine bestimmte Form der Philosophie. Das ist eigentlich ein philosophischer Gedanke, den ich angehe, nämlich die Theorie der Natur, der materiellen Natur wohlgemerkt, das bezieht sich nur auf Materie, kann letztlich nur eine Theorie Ihrer Letzteinheiten, also elementarer Kompost. Das ist der eine Satz. Dann sage ich aber, diese Letzteinheiten der materiellen Welt sind Zentren von Wechselwirkungen in irgendwelcher Art, die davon ausgeht, das heißt, die treten in Wechselbeziehung über den Leerraum hinweg. So, oder jetzt kommt— ich meine, das ist eine banale Feststellung. Nun kommt aber der philosophische Gedanke: Was ist von dieser Welt eigentlich überhaupt erfahrbar? Ich komme dann zum Ereignisbegriff. Ereignisse sind Punkte einer abstrakten Raumzeit. [6:13] Sprecher B: Ja. [6:15] Sprecher C: Die einem Punkt folgen, als Geschehen eines Punktes, Schicksal eines Punktes, Raumzeitlinie. Wenn überhaupt nichts da ist, dann sind diese Punkte der Raumzeit alle gleichberechtigt und ununterscheidbar. Das heißt, die Raumzeit ist geradlinig. Die Geodäten sind gerade Linie. Und das geodätische Koordinatensystem ist ein euklidisches, ein kartesisches Koordinatensystem. Hier benutze ich den Begriff pseudoeuklidisch, was Herr Timmermann gar nicht mag. Ich habe den Begriff aber aus den Lehrbüchern bekommen, weil nämlich die eine Dimension imaginär zählt. Dass man das heute nicht mehr macht, ich bezweifle es, denn ich habe immer wieder auch in modernen Darstellungen gesehen. Aber das ist, wie gesagt, eine Frage der Schreibweise, die ist ja eigentlich völlig belanglos. Das heißt, geschieht gar nichts, ist nichts da und ist nichts erfahrbar, dann kann ich diese Raumzeitbereiche nicht voneinander unterscheiden. Weil eben sich nichts vom Hintergrund dieser völligen Gleichverteilung abhebt. Die Punkte sind natürlich da, aber es sind keine Strukturen da. [7:50] Sprecher B: Aber dann müssen Sie ja später sogar quasi so etwas wie ein anthropomorphes Prinzip einführen, indem Sie dann sagen, was kann ich überhaupt erfahren. [8:03] Sprecher C: Was kann ich erfahren? [8:04] Sprecher B: Das heißt aber, dann sind Sie aber selber schon als Beobachter mit involviert. [8:08] Sprecher C: Das ist nur zu klar. Denn ich beobachte als Mensch diese Natur und schreibe eine Theorie der Natur für Menschen. [8:16] Sprecher B: Ja, das ist aber jetzt ein wesentlicher Unterschied. Denn bei Einstein konnte man immer sagen, er betrachtet nur die menschenfreie Natur. Das sind nur materielle Dinge. [8:31] Sprecher C: Das, was Einstein beschrieben hat, waren Raumzeitstrukturen. Ich möchte eigentlich die Sache anders sehen. Ich möchte sagen, wenn ich überhaupt etwas erfahren kann, dann muss es geschehen. [8:48] Sprecher A: So, also der grundsätzliche Begriff des Ereignisses, den führt Heim hier ein. Es muss etwas sein, was sich vom Nichtsein unterscheidet. Dann wird das also Ereignis, und Ereignis heißt im physikalischen Sinne eben auch ein Zentrum irgendeiner Wechselwirkung. Auf diesen Begriff pseudoeuklidisch, da reitet er ein bisschen rum. Was heißt das? Also, der normale Raum der Anschauung, auf den wir Dinge beziehen, der Physik, aber auch schon in der Mathematik in der 7. Klasse. Das ist ein flacher Raum, also es ist einfach ein Koordinatenkreuz mit 2 oder 3, meinetwegen auch mehr Achsen später, und die Koordinatenachsen sind völlig gerade und ausgebreitet, das heißt euklidisch. Im Gegensatz dazu der nicht-euklidische Raum, Riemannscher Raum, da sind die Koordinatenachsen gekrümmt gewissermaßen. Aber dieser euklidische Raum ist das, worauf man immer alles bezieht, was man sich am einfachsten vorstellen kann. Und Heim nennt ihn hier pseudo-euklidisch, weil eine Eigenschaft des normalen euklidischen Raumes hier fehlt, das ist die Definition des Längenbegriffs eines Vektors. Also wenn das Skalarprodukt eines Vektors mit sich selber positiv ist, dann ist der Raum euklidisch. Wenn man diese Forderung fallen lässt, dann kann das Skalarprodukt eines Vektors mit sich selbst negativ sein, das heißt, er hat eine negative Länge, und dann ist der Raum pseudo-euklidisch. Und das ist immer der Fall, wenn mindestens eine der Koordinatenachsen imaginär ist. Das war so ein Unterton dieser Herr Zimmermann, dem gefiel das also nicht, der kommt später noch ein paar Mal vor. Aber mathematisch, im mathematischen Sinne ist es korrekt. Heim hat da durchaus recht. [10:45] Sprecher C: Geschehnisse sind Abfolgen von Ereignisstrukturen, nicht etwa bloß Ereignisse, sondern ganze Strukturen von Ereignissen, von Raumzeitpunkten, die sich dann bedingen, nicht wahr? Das heißt, hier ist die an sich leere Raumzeit deformiert, und das Geschehen, was als Mensch überhaupt erfahren kann, muss sich vom Hintergrund des Nichtseins abzeichnen, wenn es nämlich was ist. Ja, so, das hat Einstein auch nicht anders gemacht. Er hat es bloß anders ausgedrückt. Ja, und nun sage ich, zuletzt, um das jetzt ganz einfach zu machen, betrachte ich nicht irgendwie die Welt im Makrobereich, wie es Einstein gemacht hat, Sondern ich sage, wenn eine einheitliche Theorie der materiellen Welt eine solche der Letzteinheiten sein muss, betrachte ich mal die Ereignisstrukturen, die für mich erfahrbar sind, über einen Beschleuniger zum Beispiel indirekt. Diese Ereignisstrukturen, die ich erfahren kann als materielle Letzteinheiten, Das sind also Strukturen, die irgendwie sich vorm Hintergrund des völlig Euklidischen oder Pseudo-Euklidischen deutlich abzeichnen. Denn wir wissen eins, das ist auch ein empirischer Sachverhalt, diese Partikel sind zugleich Zentren von Wechselwirkungen. Und diese Wechselwirkungen werden, je nachdem was es für eine Wechselwirkung ist, die Raumzeit in ganz typischer Form deformieren. Damit nämlich das Ganze eben sich vom Nichtsein der Gleichheit der Raumzeitpunkte unterscheidet. [12:43] Sprecher A: Das ist also noch mal die Grundsatzfrage: Bezogen auf was mache ich meine Beschreibung überhaupt? Es ist ein Unterschied, ob ich die die, wie Ivo Ellich hier sagt, die menschenfreie Natur betrachte oder eine Theorie für Menschen schreibe, wie es Burkhard Heim sagt. In jedem Fall muss man das Sein vom Nichtsein unterscheiden. Was dieses Nichts ist, darüber könnte man philosophieren, man könnte fragen: Ist es erfahrbar in Form eines Zustandes des Nichtseins innerlich? Aber hier haben wir einen wesentlichen Unterschied der Ansätze, der philosophischen Ansätze von Heim und Einstein. Einstein geht hier davon aus, dass es eine Natur unabhängig vom Menschen gibt, die natürlich vollkommen materiell ist, während Heim zunächst mal sagt: Ich kann die Natur nur so beschreiben, wie ich sie erfahre. Klassischer Ansatz der philosophischen Richtung der Phänomenologie, der Heim ja sich verpflichtet fühlte. [13:44] Sprecher C: Ausgedrückt, aber Sie wissen, was ich damit sagen will. Das ist der erste Gedanke. Das setzt aber die mindestens vierdimensionale Geometrisierung voraus. Nun könnte man das ganz allgemein fassen. Man könnte jetzt immer nur einzelne Wechselwirkungen betrachten. Also wir machen jetzt hier ein Gedankenexperiment. Ich habe n verschiedene mögliche Wechselwirkungspotenzen, die grundsätzlich da sind. Dann wird jede dieser Wechselwirkungen für sich alleine eine ganz bestimmte Raumzeitdeformation machen. Und ich werde für jede Wechselwirkung ein geodätisches Raumzeitkoordinatensystem finden können. Für jede. Wenn ich dann aber alle Wechselwirkungen sozusagen gleichermaßen da sehe, würde jeder Raumzeitbereich, der ich dieses, dieser Elementarstruktur, die ich nun erfahren kann, jeder Raumzeitbereich wäre beeinflusst von sämtlichen Wechselwirkungen. Wenn ich nun also ein Linienelement drin bilde, dann wäre das die Summe, die aus sämtlichen Linienelementen sämtlicher Wechselwirkungen die hier wirken. Und das sind infinitesimale Strecken, die ich also ohne Weiteres addieren kann. Ich kann aber Größen zweiter Ordnung gegen null gehen lassen. Nun kann ich aber diese Linienelemente durch die jeweiligen geodätischen Koordinatensummen ausdrücken, in der bekannten Weise. Ich habe also 4n Summanden, Das heißt, d-Vektor s wäre die Summe von n gleich, von nü gleich 1 bis n über d-Vektor s Index n, und d-Vektor s Index n ist wieder die Summe von jeweils 4 geodätischen Koordinaten, die sich auf die Wechselwirkung so und so beziehen. Ja, nicht so. Nun könnte ich, habe ich also eine Summe aus 4n Koordinatendifferenzialen, die alle geodätisch sind. Bezogen auf die jeweilige Wechselwirkung. Nun könnte ich alle diese 4n geodätischen Koordinaten aber beziehen auf die leere Raumzeit als Bezugsquelle. Und nun muss ich— [16:12] Sprecher A: Heim beschreibt hier ganz genau seinen Ansatz, den er in Band 1 von Elementarstrukturen der Materie, Kapitel 1, Abschnitt 1, Kapitel 2 bis 4 darlegt. Also er sagt, Es gibt hier verschiedene Wechselwirkungen, und damit meint er eigentlich die 4 bekannten Wechselwirkungen: Gravitation, Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft. Jede dieser Wechselwirkungen betrachtet er jetzt getrennt. Einstein hat eins gemacht, und zwar hat er von diesen 4 Wechselwirkungen die Gravitation genommen und sie geometrisiert. Das heißt, er hat einen Raum geschaffen, den Raum der Allgemeinen Relativitätstheorie, indem die Gravitation als Geometrie erscheint. Und das, sagt Heim, muss man jetzt für alle 4 machen, oder für alle n Wechselwirkungen, er lässt zunächst mal offen, wie viele es überhaupt sind. Es sind erstmal eine unbekannte Anzahl von Wechselwirkungen in einem mindestens vierdimensionalen Raum. Also, er sagt, er könne jetzt auch Elektromagnetismus geometrisieren, und die schwache Kernkraft geometrisieren, und die starke Kernkraft, aber alle erstmal separat. Und dann müssen sich diese 4 verschiedenen Formen von Geometrie, oder n verschiedenen Formen von Geometrien, das ist ja noch offen, überlagern zu einer einzigen, wie auch immer gearteten Raumzeit oder einem wie viel auch immer Dimensionen besitzenden Kaum. [17:46] Sprecher C: Und nun muss ich mir überlegen, welche Koordinatentransformationen sind überhaupt möglich? Das sind nämlich die der Poincaré-Gruppe. Weil ich ja Erhaltungssätze habe, ich kann keine Koordinatensysteme finden, in denen sich die Partikel verdoppeln oder verschwinden, denn es gilt ja das Erhaltungsprinzip der Energie, der Masse, der Ladung und so weiter. Nur wenn man betrunken ist durch den Alkohol, da kann es dann— aber das ist dann außerhalb der Poincaré-Gruppe. [18:19] Sprecher A: Also die Poincaré-Gruppe ist einfach nur eine mathematische Transformation, die sicherstellt, dass ein Ereignis, das man betrachtet, oder ein Teilchen, was auch immer, dass es egal welches Koordinatensystem man wählt, dass sich das immer gleich verhält und dass die Naturgesetze sich immer gleich verhalten. Also egal, aus welcher Richtung man etwas anschaut, es muss das Gleiche sein. [18:42] Sprecher C: Und jetzt kann ich aber die Differenziale nach den Regeln der Differentialrechnung, der partiellen Differentialrechnung, die totalen Differenziale ausdrücken durch die partiellen Ableitungen nach den kartesischen Koordinaten, das für alle 4 n. Und jetzt kann ich das Ganze noch ins Quadrat erheben, dann ADS-Quadranten gleich. Das ist dann eine 8-Faktor-Nummer oder so. Und jetzt kann ich das Ganze zusammenfassen zu Faktoren, die in Variante mal D, I, D, X, K. Diese Faktoren, das sind Tensor-Komponenten, und zwar 16 Stück. Aber weil ich die verschiedensten geodätischen Systeme miteinander miteinander multipliziert habe bei der Quadrierung, sind die Indizierungen nicht vertauschbar. Also GIK ist was anderes als GKI. Oder wenn ich jetzt die konjugierten Komplexe nehme, G*IK kann ungleich G*IK sein, also GIK kann ungleich G*IK sein. Es ist aber auch GIK gleich e_ki, oder wenn ich die hermetische Konjugation benutze, ist g_i,k ungleich g_k,i mit Stern. Ich habe die ganz allgemeine Unsymmetrie, eine Nicht-Hermität, in einer Raumzeit. Das heißt, die Elementarstrukturen der Raumzeit sind immer nicht-hermetischer Natur. [20:18] Sprecher A: Da ich nun aber selbst Das ist nun der erste große Unterschied zur allgemeinen Relativitätstheorie, weil Einsteins Raumkrümmungstensor und sein allgemeiner Energiedichtetensor ist symmetrisch oder hermetisch, das heißt, er ist an der Hauptdiagonalen spiegelbar. Das geht bei Heims Raumzeit- und Energiedichtetensor nun nicht mehr. Der ist nämlich dann, wie er sagt, nicht hermetisch. Er hat eine nicht hermetische Raumzeit, ist der allgemeinere Fall einer hermetischen Raumzeit. Das hat starke Auswirkungen darauf, wie man nachher das weiter behandelt. [21:03] Sprecher C: Da ich nun aber sämtliche Wechselwirkungen hier bereits geometrisiert habe, andererseits aber die allgemeine Relativitätstheorie durchaus ihre Berechtigung hat. Ich meine, das ist der Unterschied zu Einstein, dass ich hier nicht von einer Metrik ausgehe, sondern eben von diesen verschiedenen geodätischen Systemen der Poincaré-Gruppe und dann zwangsläufig zu einem nichthermetischen Fundamentaltensor komme, der aber immer eine Riemannsche Metrik liefert. Das kommt durch den Formationsprozess. So, und nun könnte man genau wie in der Einstein-Theorie diesen aus dem Ricci-Tensor, Krümmungstensor aufbauenden Ricci-Tensor und dann eine skalare Krümmung, man könnte sagen, ich baue jetzt genau diesen Tensor, weil er, wenn ich ihn hermitisiere oder wenn ich überhaupt den antihermetischen Anteil streiche, divergenzfrei ist. Sage jetzt aber, ich setze diesen Tensor wie bei Einstein proportional einem Energiedichte-Tensor, der aber sämtliche Energien enthält, die bereits so eine Struktur definieren, also die elektrischen, magnetischen, gravitativen Komponenten. Und jetzt muss ich sagen, Wenn ich diese beiden Teile proportional setze, dann kann ich jetzt nicht mehr meinen nichtthermetischen Strukturtensor identifizieren mit einem Feld. Ich kann nur sagen, es ist die geometrische Analogie von sämtlichen überhaupt möglichen Wechselwirkungen. Das heißt, die Proportionalität ist im Gegensatz zu Einstein, weil der Energiedichte selber auch nicht heruntersteigen kann, im allgemeinen Fall ist die Proportionalität eher aufzufassen als ein Äquivalenzprinzip, nicht aber als Erregung so etwas wie einer Raumkrümmung durch eine Materie, sondern es ist ein Äquivalenzprinzip, und zwar ein Äquivalenzprinzip zwischen nichtthermietischer Raumzeitstruktur und dem Ding, was phänomenologisch nun mal da ist und sich als Energie äußert. Ja, gut, das ist der Unterschied. [23:32] Sprecher A: Und ja, nun, das ist jetzt ganz wichtig. Also die ersten mathematischen Bemerkungen bezogen sich darauf, dass der Formalismus erstmal ähnlich ist wie in der ART, aber Durch diese Eigenschaft der Nicht-Hermetizität sowohl der Raumzeit als auch der Phänomene, die darin auftreten, kann man jetzt nicht mehr sagen, es gibt Masse, die a priori da ist, die irgendwie dieses Feld erregt. Sondern für Heim ist die Struktur der Raumzeit äquivalent zu den beobachteten Phänomenen, und er gibt hier nicht mehr an, oder kann auch gar nicht mehr angeben, das eine sei die Ursache des anderen. Das ist nämlich so verführerisch in dieser materialistischen Betrachtungsweise, dass man irgendwie die Materie als gottgegeben hingibt, und die erregt dann die Gravitation usw. Und das geht hier nicht, weil die Materie selber wird durch diese einheitliche Beschreibung bereits geometrisiert, die kann also gar nicht mehr a priori da sein. Es sind im Prinzip zwei mögliche Perspektiven, die sich hier gegenüberstehen: die Geometrie und die tatsächlich erfahrbare Welt, also der Energiedichtetensor. Das eine kann ontologisch aufgefasst werden, das andere geometrisch. [24:54] Sprecher B: Nun kommt dabei diese schwierige Frage: Wenn nun Energien und Materie, also oder die Letzteinheiten geometrisch beschreibbar sind. Ist das auch richtig, dass die Geometrie das Führende oder das Einzige überhaupt in der ganzen Welt ist, was alles beschreibt? Auch psychische Bewusstseinsvorgänge zum Beispiel? [25:22] Sprecher C: Bestimmt nicht. Wie gesagt, das bezieht sich aber nur auf die materielle Welt. Ja, das ist klar. Das ausdrückliche Ausdrucksvermögen. [25:30] Sprecher B: Ja, in diesem Moment ja sowieso noch. [25:32] Sprecher C: Das ist vollkommen ausgeschlossen. [25:33] Sprecher B: Aber nun kommt ja das Spätere, dass sie ja eigentlich nichts weiter brauchen als die Metrontheorie. [25:38] Sprecher C: Das ist ja eine geometrische. Ja, natürlich. Aber die bezieht sich auch nicht auf solche Transzendierungen. Denn auch, ich meine, nachher kommt man, weil man die Gültigkeit des Energieprinzips braucht. Wenn ich das natürlich aufgebe, ist es ein Unsinn, ein R6 zu vollspulen. Wett ich aber davon überzeugt bin, ich glaube, das ist ein ziemlich fester empirischer Satz, dass der in der Kirche zieht. Ich sehe nicht ein, warum ich das aufgeben soll. [26:13] Sprecher A: So, ganz wichtige Aussage jetzt. Nicht, dass sie da was zu trinken haben. Wie gesagt, sie sitzen irgendwie in einem Restaurant, offensichtlich. Aber Diese Aussage von Heim, es gibt diese totale Geometrisierung, die letztendlich dann auf die Methodentheorie zurückführt, man führt das auf die kleinsten elementaren geometrischen Strukturen zurück, dass das noch überhaupt nichts zu tun hat mit psychischen Phänomenen, wofür er ja eigentlich bekannt ist und wofür sich, glaube ich, auch die meisten von euch so interessieren. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen für Heim. Und das kommt gleich noch weiter ausgeführt. Aber ich möchte schon mal deutlich darauf hinweisen, dass ihr auf diese Thematik achtet in der weiteren Diskussion. [27:02] Sprecher C: Dann komme ich zu der Invarianz von 36 Energitermen, die sich immer irgendwie verhaken müssen, dass so etwas wie eine Raumzeitstruktur entsteht. Und wenn ich das fordere, komme ich zum 6-reihigen Tensor, weil der Tensor bereits eine Invariante ist eben gegen die zugelassenen Koordinatentransformationen. Und zwar bezogen auf die Transformationen der Poincaré-Gruppe müssen diese 36 Größen eben Invariante sein. Also Tensor-Eigenschaften haben. Dann muss ich aber auch einen 6-reihigen Tensor haben. Einen 6-reihigen Tensor kann ich aber nur im R6 darstellen. Das ist keine Transzendierung. Es ist einfach nur ein Bezugsbereich, den ich als Trägerraum irgendeines Hilbert-Raumes werte. Ich kann solche Begriffe wie Materie und so nachher formulieren, eben durch R6-Spruch. Wobei dann die Betrachtung rein symmetrisch wird, und es wird praktisch eine Riemannmetrik. Und nur sind auch hier wiederum Begriffe wie Psyche und so weiter auszuklammern. Es ist eine quantitative Überlegung. Das hatte ja in seinen Vorträgen eigentlich immer— ich habe ihm das auch schon mal gesagt— falsch gemacht. Er sagt nämlich, dass wir der Schritt in die Transzendenz. Die Betrachtung ist Transzendenz. Denn ich ging ja vom Ereignisbegriff aus. Das ist ja das für mich Erfahrbare, was geschieht. Und da sagte ich ja, bei EnBW haben wir einmal die quantifizierbaren Ereignisse der Raumzeit, auf die sich dies alles erstmal bezieht, und die qualitativen Ereignisse dieses Innenraumes. Ich kann aber immer noch bezweifeln, dass es das überhaupt gibt. Die Frage muss nun lauten, ich kann, weil diese R6-Konstruktion ist reine Physis. X5 und X6 sind auch Wertevorräte rein quantitativer Art. Wenn Sie was abzählen können, dann kann man schlecht sagen, das ist Transzendentes. Und Sie können auch Begriffe des menschlichen Lebens, wie Sympathie, Liebe, Zuneigung, Schönheit niemals in diesen Begriffen fassen. Sie können zwar sagen, irgendein Ding hat einen Organisationszustand, dem ich die und die intellektuelle Bedeutung zumesse. Das geht. Aber wenn man so etwas zulässt, dann stößt man auch an die Grenzen. [29:46] Sprecher B: Nun ist es ja so, auch wenn man diese— [29:48] Sprecher A: Das ist also eine ganz klare Absage an ein wie auch immer gearteten Reduktionismus. Man sagt hier nochmal: Ja, er kommt auf die sechstdimensionale Welt, wenn er diesen Gedanken zu Ende spinnt, den er eben dargelegt hat, aber die 6 Dimensionen, die 2 zusätzlichen Dimensionen, die er einführt, sind nach wie vor einfach Zahlen. Da ist noch überhaupt nichts ausgesagt über psychische Phänomene. Man kann psychische Phänomene nicht in Zahlen ausdrücken. Es heißt zwar immer der Transbereich der Welt, dieses X5 und X6, aber nur bezogen auf die Raumzeit wird hier transzendiert, nicht der Erfahrungsbereich. Der Erfahrungsbereich, der sagt das noch mal, dass er es abgrenzt, der Erfahrungsbereich bezieht sich auf die äußerlich erfahrbaren Phänomene mit Sinneseindrücken oder erweiterten Sinneserfahrungen, wie also mit Messgeräten. [30:42] Sprecher B: Nun ist es ja so, auch wenn man diese neue Logik entwickelt oder diese Mathematik. [30:48] Sprecher C: Ja, aber das muss erst begründet werden. Warum soll es eigentlich? Es kann ja sein, dass alle diese Dinge, die unser Leben eigentlich bestimmen, die nicht mathematisch ausdrückbar sind. Ich meine, da kann auch Zimmermann noch so viele disjunkte Raumzeiten konstruieren. So etwas, wenn er verheiratet ist, die Liebe zu seiner Frau wird er dadurch nicht erfassen. Er wird auch niemals berechnen können, ob seine Frau ihm durchbrennt, wenn er sich so beträgt. [31:16] Sprecher B: Naja, mit der Katastrophentheorie möglicherweise schon. [31:23] Sprecher C: Aber ich glaube es ihm trotzdem nicht. Weil er ja gar keine Quantität hat. [31:30] Sprecher A: Mit diesem Herrn Zimmermann ist glaube ich ein gewisser Wolfhard Zimmermann gemeint. Der war Physiker und hat so Formulierungen. Der Quantentheorie ein bisschen was beigetragen. Heim und von Ludwiger schienen nicht viel von ihm gehalten zu haben. Das merkt man dann an diesen Sprüchen, die Heim dann immer so gerne einflechtet. Der war ja manchmal ziemlich als Scherzkeks aufgelegt. [31:55] Sprecher C: Aber weil er ja gar keine quantitativen Aussagen machen kann. Bei der Katastrophentheorie brauchen Sie aber auch quantitative Aussagen. Die sie reinstecken. Sonst können sie mir gar nichts sagen. Sie müssen zumindest wissen, ob so ein Attraktor ist. Sie kommen ja da nicht, das dreht sich ja im Kreis. Aber man müsste dann die Frage stellen, wenn ich einmal sämtliche Gesetzmäßigkeiten, die ich mathematisieren kann, ich meine, was er da schreibt, das Qualitäten sind, die er da mathematisch beschreibt. Das ist Blödsinn. Er kann zwar Qualitäten irgendwie in eine Skala aufpressen, er fasst sie damit, aber er kann graduelle Unterschiede, aber das ist auch alles. [32:43] Sprecher A: Aber ich, das muss ich noch mal dazu sagen, ja, das ist genau das, was Heim in postmortale Zustände dargelegt hat und wie ich es auch immer darstelle. Mit diesen graduellen Schichtungen, intellektuellen Schichtungen, das ist eine willkürlich gewählte Nummerierung von der Anzahl der logischen Sprünge. Das ist kein wie auch immer gearteter Abstandsbegriff einer absoluten universellen Skala. Das ist eine syntrometrische Skala, ja, aber das kommt viel später. Und die Kritik an diesem Zimmermann reißt also nicht ab, dass er also das versucht hätte, mit Gewalt irgendwie zwei völlig inkonsumierbare Kategorien, nämlich das Quantitative und das Qualitative, zu verheiraten. [33:32] Sprecher C: Aber das ist auch alles. Aber ich könnte sagen, wenn ich das alles zusammenfasse und sage, das ist physisch, das Quantifizierbare, dann kann ich natürlich, wenn ich mich jetzt darauf beschränke, eben das machen, was wir hier nachher in Form von Flussaggregaten, Partikelstrukturen und so weiter machen. Das ist reine Physis. Allerdings— [33:57] Sprecher B: oder man kann sagen reine Geometrie, wenn man es so schreiben kann. [34:00] Sprecher C: Aber auch physisch, denn auch diese Geometrie ist quantitativer Art. Denn was hier geometrisch verformt ist, sind Quantitäten, das sind Zahlenvorräte. Oder verbogene Koordinaten oder was auch immer. Es ist nichts Qualitatives und auch nichts Transzendentes. Allerdings kann man sagen, dass diese Physis hier ziemlich einheitlich beschrieben wird. Und wenn diese Letzteinheiten richtig wiedergegeben werden, dann ist das durchaus etwas. [34:33] Sprecher B: Also man kann dann sagen, Materie ist nicht Raumkrümmung? Nee, man kann nicht sagen, Raumkrümmung ist Materie, aber man kann sagen, Materie entsteht durch Raumkondensation. [34:49] Sprecher C: Ja, wenn man den Adamschen Kondensationsfluss, das ist ja eine Wissenschaft, das muss ich ja erklären. Wenn es nämlich geometrische Letzteinheiten gibt, dann erscheinen die, wenn ein Maßstab deformiert wird. Ja, eine Projektion. Obwohl es immer dieselbe Naturkonstante ist. [35:06] Sprecher B: Obwohl dabei immer noch offen worauf man bezieht, das ist dann wurscht eigentlich. [35:10] Sprecher C: Das ist wurscht, aber irgendwie als Weg zu beziehen eben auf die leere Welt. Das ist nämlich an sich ein ganz guter Bezugsmodus. Man könnte auch auf irgendwas anderes beziehen. Das ist ja auch schon x-mal durchexerziert worden. Aber man muss sich jetzt die Frage stellen, wenn ich— [35:27] Sprecher B: Na gut, aber da kann man immer noch sagen, gut, Geometrie ist aber das mindestens der physischen Welt zugrunde liegende liegende Kleinste oder Prinzip Geometrie einer mehrdimensionalen Mannigfaltigkeit, mehrdimensionalen Mannigfaltigkeit, oder bzw. [35:43] Sprecher C: die Dynamik der imaginären Form der Natur, der Zeit, der ätherlichen Dimension und so weiter, wie das uns eben das als Struktur erscheint, als Kraft oder sonst was. Das hat ja auch Einstein schon sehr schön veranschaulicht. Ja, aber das, was wir haben, es ist eben doch physisch. Nun könnte man sagen, diese ganze Welt ist und bleibt immer nur physisch. Wir sehen ja nichts anderes. Man könnte sagen, na ja gut, Träume, Halluzinationen, psychische Erlebnisse, das ist eben nicht, das ist so eine Ausspitzung. Na ja gut, nun, das könnte man. Die Frage ist bloß, wenn man jetzt weitergehen will, ist das eigentlich gerecht? Dürfen wir das sagen? Dürfen wir überhaupt sagen, na ja, diese qualitativen Ereignisse eines Innenraumes, das sieht so aus wie eine Erfahrung, ist ja gar keine. Denn ich kann zum Beispiel Visionen objektivieren, indem ich die Retina holografiere, was natürlich möglich sein kann, weil die Halluzination, wenn sie wirkt, natürlich auf das optische System einwirkt. Wobei ich es sehr, sehr bezweifle, dass diese Fotos wirklich gelungen sind. Das, was ich in der Psychotronikzeitschrift gesehen habe, waren nur Kleckse. Die können Gott weiß wie zustande kommen. Sei es drum, es ist ja egal. Ich meine, wenn ich aber auch etwas objektivieren könnte, physisch, dann ist das ja erst die Wirkung. [37:20] Sprecher A: Für Heim ist die Debatte, ob die Welt also nun reduzierbar ist auf rein materielle Phänomene, an der Stelle noch überhaupt nicht abgeschlossen. Er war da immer sehr gründlich und hatte also auch die Schlupflöcher antizipiert, wie man immer noch argumentieren könnte. Das letzte Beispiel ist interessant, das ist Retinafotografie, habe ich Nie zuvor gehört, war also offenbar ein früher Versuch, die Vorgänge inneren Erlebens irgendwie zu objektivieren auf äußere Vorgänge. Heute ist man natürlich schon viel weiter, viel, viel weiter mit den bildgebenden Verfahren, was man im Gehirn messen kann und was man korrelieren kann zu einzelnen Bildwahrnehmungen und sogar Gedanken. Und trotzdem bleibt das Argument dasselbe: Die Reduzierbarkeit oder Nichtreduzierbarkeit ist noch überhaupt nicht entschieden mit der Feststellung, dass es irgendwelche Korrelate gibt, die mit innerem Erleben einhergehen. [38:24] Sprecher C: Es wird zustande kommen. Sei es drum, es ist ja egal. Ich meine, wenn ich aber auch etwas objektivieren könnte, physisch, dann ist das ja erst die Wirkung, die Folge eines solchen internen Prozesses. Aber das ist noch längst kein Argument. Ich habe das im Buch Postmortale Zustände versucht. Das hat übrigens dem Herrn Resch sehr gefallen, weil Resch immer sagte, das ist eigentlich reine Empirie, dass man auch dieses Bio-Psycho-Pneuma, die sehr alt ist, aus dem alten Theben stammt das schon, Vatikan in die Bibliothek nach hinten. Aber das wurde so als Empirie hingestellt. Es ist noch längst nicht gesagt, dass das wirklich Strukturen sind. Davon kann man überzeugt sein. Die Frage ist, kann man auf irgendeine Weise durch logische Schlüsse zeigen, dass die Physis, wenn ich sage, das ist die Gesamtheit der quantitativen Gesetzmäßigkeiten. Kann ich sagen, dass es auch Gesetzmäßigkeiten biologischen Geschehens gibt? Gesetze des psychischen, des geistigen, mentalen Geschehens? Gibt es diese Bereiche Bios, Psycho und Pneuma wirklich? Wenn ja, gibt es in diesen Bereichen auch Strukturen? Die alle in durchgehender Korrespondenz sind. Das muss die Frage sein. [39:56] Sprecher A: Ja. [39:56] Sprecher C: Nicht wahr? Damit man endlich mal klar sieht: Haben die Leute recht, die sagen, die Welt ist überhaupt nur physisch, alles andere ist Einbildung, oder müssen wir etwa mit transphysischen Strukturen in völlig fremdartigen Gesetzmäßigkeiten leben? Das wäre eine Frage der Weltanschauung. Ich frage mich nur, muss das wirklich so sein? Wir können doch sagen, wir können mit den physischen Gesetzen die Materie beschreiben, weil das die der Materie direkt adäquaten Gesetze sind. Weil Materie uns irgendwas Zählbares, Wägbares zumuten muss. Ich kann aber, und das habe ich ja auch ausgearbeitet, wenn ich ehrlich bin, Und das sollte man ja, auch wenn es schwierig wird. Dann muss ich ja sagen, wir haben, wir können zwar eine in sich geschlossene Physik der Materie schaffen und des Kosmos. Ich muss aber auf jeden Fall eins zugeben. Ich weiß, dass es mindestens auf einem Gestirn dieses Universums auch Materie in völlig anderem Zustand gibt. Wo nämlich die Kausalität gar nicht mehr gilt, im Zustand des Lebendigen. Und diese lebendige Materie benimmt sich völlig anders. Von selbst entstehen unvorstellbar subtile Strukturen extremer Komplexität, obwohl doch die Tendenz dahingeht, die Komplexität immer abzubauen, zu nivellieren. Das sind Widersprüche mit physischen Gesetzen. Alleine jetzt sagen die lebenden Materien, wir widerspricht der Physis, ist nicht sauber. Man kann aber mit den Methoden der Physis das Lebendige untersuchen. Man schafft dann eine Biophysik, eine Biochemie und kommt schließlich zu dem Code auf der DNS. Da fängt jetzt die große Schwierigkeit an. Daraus kann man nämlich ablesen, dass lebendigen Bereich, dass zwar hier Materie benutzt wird, dass aber etwas völlig Neues hineinkommt, nämlich der Begriff der Qualität von Organisation, die bereits eingeschrieben werden auf einen Codestreifen in Form von genetischer Information. [42:24] Sprecher B: Und hier ragt das nun raus, Man kann dann sagen, Information ist ja schon nicht mehr Geometrie. [42:32] Sprecher C: Das ist keine Geometrie mehr. Und man muss vor allem sagen, es gilt auf jeden Fall, Emde sagte mir den Satz, kann man sogar exakt herleiten, der Gödel'sche Satz der Logik. Das heißt, ich kann niemals aus den Sätzen eines untergeordneten System logischer Sätze, die solche eines übergeordneten Systems herleiten. Das heißt, ich kann niemals aus dem Backstein auf die Architekturgesetze einer Kirche schließen. Ich kann niemals sagen, ich habe ein Buch begriffen, wenn ich feststelle, es besteht aus Druckerschwärze, Papier und Papier. Dann habe ich noch längst nicht begriffen, was drinsteht. Und das mag auch hier sein. [43:22] Sprecher A: Das ist wieder Heims ganz typische Argumentationsstrategie, die er sehr oft in Vorträgen und auch Aufsätzen dargelegt hat. Also, er stellt fest, es gibt Leben, das widerspricht den rein physischen Gesetzen, man kann es nicht aus den rein physischen Gesetzen herleiten. Der Goethesche Satz, damit meinte er den zweiten, Gödel'schen Satz der Unvollständigkeit. Kurt Gödel war ein österreichischer Mathematiker, übrigens der beste Freund von Albert Einstein, und er war für die Mathematik oder die formale Logik auch so bedeutend eigentlich wie Albert Einstein für die Physik. Der war bloß nicht so öffentlichkeitswirksam, sag ich mal. Also, dieser Satz ist fundamental bewiesen: Man kann aus einem untergeordneten System das übergeordnete, also das komplexere System, das mächtiger ist, nicht herleiten. Umgekehrt ja, überhaupt kein Problem. Aber niemals bottom-up, sondern immer nur top-down. Das Paradoxe am heutigen Wissenschaftsverständnis ist, dass Wissenschaft sich auf diese ach so aufgeklärte Logik beruft, aber völlig irrational wird, wenn es um dieses scheinbare, wir konstruieren konstruieren, die Welt aus Einzelteilen geht. Das ist nämlich überhaupt nicht haltbar, und zwar nicht etwa, weil man nicht genug weiß über die Zusammenhänge, sondern weil es absolut nicht geht. Es führt sämtliche logischen Axiome ad absurdum, das zu versuchen. Kant führt hier nochmal dieses Beispiel an mit der Kathedrale, die man nicht verstehen kann, weil man den Ziegelstein genau genug vermisst, oder, neues Beispiel, dass man das Buch nicht verstehen kann, indem man die Druckerschwärze chemisch analysiert. Oder ihr könntet jetzt auch, auf eure Situation bezogen, die Videodatei runterladen und dann die einzelnen Bits und Bytes daraus versuchen zu lesen. Ihr würdet den Inhalt trotzdem nicht verstehen. Ich hoffe, ihr versteht ihn so, wie ich ihn erkläre. [45:21] Sprecher C: Ich kann niemals sagen, ich habe ein Buch begriffen, wenn ich feststelle, es besteht aus Druckerschwärze, Papier und Papier. Dann habe ich noch längst nicht begriffen, was drinsteht. Aber, und das mag auch hier sein, ich kann die Gesetzmäßigkeiten der Qualitäten von Organisationen, von entelechialen Entitäten noch längst nicht begreifen, wenn ich die Quantentheorie der Valenzschalen der 6 Atomsorten kenne aus der Industrie. Das heißt, durch die Induktion, die empirische Induktion des Lebensprozesses, und das muss ich ja ehrlicherweise zugeben, dass es das gibt, kann ich zeigen, es muss auf jeden Fall noch einen Bereich nicht quantitativer Gesetze geben, nämlich solcher der Qualität von Organisation und Organisationsprozessen. Potenzen, den ich natürlich, wenn ich so will, quantifizieren kann, indem ich die Qualitäten der Organisation mit Graden bemesse oder so. Aber das ist ja keine wirkliche Qualifizierung. Und ich muss sagen, wenn ich das aber sage, dass ich noch einen solchen Bereich von Gesetzmäßigkeit, nämlich einen Bereich des Bios, Dann ist das aber ein krasser Widerspruch zur gemachten Voraussetzung. Diese Welt ist reine Physis. Das heißt, durch die Reductio ad absurdum, das ist diese andere logische Schlussweise, kann ich dann zeigen, meine Aussage, diese Welt ist reine Physis, ist schlicht und einfach falsch. Es muss noch einen Bereich von Gesetzen geben. [47:15] Sprecher A: Hier ist dann die Kassette zu Ende gewesen nach 30 Minuten. Es fehlt dann immer so ein Stück bei diesen Dokumenten, wenn das Band umgedreht wurde. Das war noch mal Heims typisches Argument, man müsste in der Lage sein, Leben aus der DNA abzuleiten, aus 6 Atomsorten genauer gesagt, was nun auch nicht geht. Heim hat gerne mit diesem Reductio ad absurdum gearbeitet, ganz klassische antike aristotelische Logik, und sie funktioniert, und man kann sie an vielen Stellen in seinem Werk auch findet man das wieder. In dem, was jetzt abgeschnitten ist, da macht er also noch mal den Sprung vom Bios zur Psyche und von der Psyche zum Mentalen. [47:59] Sprecher C: Die eng mit dem Bios verkoppelt sind, aber trotzdem rausragen. Dann komme ich zu dem Bereich der Psyche und bei einer Betrachtung der Menschheitsgeschichte, der Frage, wie sich der Mensch eigentlich vom animalischen Hintergrund unterscheidet, kann ich auf den Bereich des Pneumas schließen. Nur ich kann jetzt keine mathematischen Formeln finden, die es mir gestatten, zum Beispiel biologisches, psychisches oder mentales Geschehen durch Formeln auszudrücken. Ich meine, das kann man mit disjunkten Raumzeiten in genialer Weise natürlich machen, aber ich fürchte nur, so einfach ist es nicht hier. Ja, ja. [48:38] Sprecher B: Gut, aber nun haben wir mindestens 2 ganz verschiedene Dinge, die die Welt strukturieren. Das eine ist die Geometrie, und man kann sagen, oder ist es nicht so? Und das andere ist Information. [48:52] Sprecher C: Geometrie ist doch so, Herr von Däniken. Uns erscheint unser Dasein vierfach konturiert. Das heißt, was haben wir jetzt gemacht? Ich nicht gezeigt, dass das, was die Alten damals im alten Theben philosophiert haben, einen durchaus guten realen Hintergrund hat. Nur uns müsste jetzt der Mensch als vierfaches Wesen erscheinen, ist er aber nicht. In Wahrheit ist es eine Einheit, die wir bloß muss nicht begreifen können, weil unser Hirn eben eine bestimmte Morphologie, eine bestimmte Funktionsweise hat, die dazu bestimmt war, Ja-Nein-Entscheidungen zu fällen, ob etwas für uns zu verkraften ist oder nicht. Naja, und wenn man jetzt zum anderen, nehmen wir das eigene subjektive Ich zum Forschungsobjekt noch. [49:55] Sprecher A: Mit den seelischen Brechkrämpfen meinte Heim seine Kopfschmerzen, die er manchmal bei der Ausarbeitung der Syntrometrie hatte. Das war nach seiner eigenen Aussage das Alleranspruchsvollste, an dem er je gearbeitet hat. Kleiner Kommentar an der Stelle übrigens zu seinen Aussagen zur Gehirnstruktur: Ich glaube, das ist etwas zu eng gefasst bei Heim, wenn er sagt, das Gehirn ist dafür ausgelegt. Das ist so wie unser wie das Gehirn ausgelegt ist, wenn es nur auf logisches Denken trainiert ist. Also was ihr bei mir lernt, beim Nathal-Training, ist ja eine deutliche Erweiterung dessen. Daran sieht man dann auch, dass das Gehirn deutlich mehr kann. Es kann Intuition. Und Intuition ist dem deduktiven Denken haushoch überlegen, was den Erkenntnisgewinn anbelangt. Und da kann man auch sagen, die alten Ägypter vor 5000 Jahren, haben das auch schon gewusst. Im Prinzip hat man jetzt nach 5000 Jahren logischer, geistesgeschichtlicher Entwicklung, hat man dann endlich den logischen Beweis dafür. Also diese ganzen 5000 Jahre hätte man sich eigentlich sparen können. Wobei ich dann mal voraussetze, dass die alten Ägypter diese Erkenntnisse intuitiv gewonnen haben. Erkenntnisse heißt in dem Fall diese Körper-Seele-Geist-Einheit. [51:14] Sprecher C: Aber man muss sich jetzt überlegen, wie muss eigentlich eine logische Struktur beschaffen sein, die diese an sich nicht vorhandenen Grenzen, die nur durch unseren spezifischen Hirnbau zustande kommen, transzendiert? So muss man in etwa vorgehen, Das heißt, man muss sich überlegen, gibt es eigentlich Aussagesysteme? Man sollte ja vom Aussagekalkül ausgehen. Gibt es eigentlich Systeme von möglichen Aussagen, die komplementär sind, die sich also ergänzen? Gibt es. Zum Beispiel können Sie sagen, die rein anthropomorphe Struktur der Logik ist eine Alternative. Wir sagen ja oder nein. Das haben auch schon die Tyrannen immer gesagt, deine Rede sei ja oder nein, das Zweifeln wird mit Zuchthaus bestraft. Aber gut, wir sagen ja oder nein. In Wahrheit können wir aber niemals wirklich ja sagen, wir müssen Vorbehalte machen. Wir können niemals wirklich Nein sagen, wir können nur sagen unter bestimmten Voraussetzungen. Nun könnten Sie Ja mit der 100-prozentigen Wahrscheinlichkeit bezeichnen, mit der Wahrscheinlichkeit 1, Nein mit der Wahrscheinlichkeit 0, und können jetzt die unendlich fertige Wahrscheinlichkeitslogik machen, denn jeder echte Bruch zwischen 0 und 1 wäre ja eine Wahrscheinlichkeitsaussagen. Das hat von Weizsäcker mal gezeigt, man kann damit sogar eine Quantenlogik machen, indem man ein Vielleicht präzisiert. Ich habe dann so einen Spaß draus gemacht bei dem Direktor Selig, der sagt, also das brauche ich mal für irgendeine Festrede. Ich habe gezeigt, dass die Frauen nicht unlogisch sind, sondern dass es eine weibliche Logik Logik gibt, die die Ja-Nein-Alternative der Computer impliziert. Und dass es eben lediglich deshalb Frauen unlogisch erscheint, weil wir es gewohnt sind, in Ja-Nein-Alternativen zu denken. Wenn aber ein Vielleicht gesagt wird, na ja, da hat er so viel Freude dran. Aber hier könnte man sagen, dass diese zweiwertige Anthropomorphologie und eine solche Wahrscheinlichkeitslogik komplementär sind. Man könnte wohl einen mathematisch formulierten Sachverhalt in einen Sachverhalt übersetzen, der durch Wahrscheinlichkeitsaussagen beschrieben wird. Und man könnte zum Beispiel auch ganz andere Dinge zur Aussage benutzen, beispielsweise ein Organisationsniveau. Oder das Niveau einer funktionalen Organisation. [54:14] Sprecher B: Oder überhaupt bloß eine Information, die zunächst ja noch gar nichts ist. [54:20] Sprecher C: Die Information ist zunächst gar nichts. [54:21] Sprecher B: Sie müssen ja erst in der Nachbarschaft eine Information schaffen. [54:23] Sprecher C: Sie müssen ja hier Informatik betreiben auf dem Computer. Denn das Stillschweigen, vorausgesetzt, bezieht sich auf den Menschen. [54:30] Sprecher B: Zum Beispiel, ja. [54:31] Sprecher C: Denn diese ganze Computerlogik— [54:34] Sprecher B: Muss aber nicht sein. [54:36] Sprecher C: Das hat ja Rothschild gemacht, der sich damals die Haxen gebrochen hat, und deswegen kam ich ja mit Schossberger ins Gespräch. Professor Rothschild hat eine Lehre begründet, die Biosemiotik. Er sagt, Information ist immer, ein Informationsfluss ist immer dann vorhanden, wenn es zum Zeichenaustausch kommt. Ja, auf solche Ideen kann nur ein Israeli kommen, der altorthodox eingebunden ist. Denn die Zeichen sind was Heiliges. Wie nun die Zeichen beschaffen sind, ist völlig egal. Nur muss der Sender über die ausgesendeten Zeichen mit dem Empfänger der Zeichen in Wechselbeziehung treten. Eben durch die Information, die über Zeichen geht. Auf diese Weise kann man zum Beispiel die Wechselbeziehung der Elementarteilchen durchaus als Zeichenaustausch verstehen, wenn man so will. [55:35] Sprecher B: Naja, das heißt also, ein Zeichen ist an sich schon immer eine Information bezogen auf etwas. [55:42] Sprecher C: Und so könnte man nun sagen, auch die Organisation. [55:48] Sprecher A: Also hier geht es jetzt um die Grundgedanken zur syntrometrischen Maximentelezentrik. Und diese letzte Bemerkung über diesen Professor Rothschild und seinen Zeichenaustausch als Art von Kommunikation ist eine interessante Analogie, wie man sich das auch vorstellen könnte. Also jede Art von Dasein hat ihre bestimmte Art von Austauschprozess. Und Haim spricht ja auch, oder in der Syntrometrie spricht man ja auch von Austauschprozessen zwischen verschiedenen Daseinsbereichen, verschiedenen Strukturstufen. Es geht ja um Zeichen. Zeichen müssen verstanden werden, Zeichen müssen auf gleichen auf gleichem logischen Ebenen stattfinden. [56:24] Sprecher C: Jetzt müssen Sie aber immer sagen, bezogen auf was ist das eigentlich eine funktionale Organisation? Die ist ja nie für sich alleine da. Sie müssen ja immer die Organisation auf irgendetwas anderes beziehen, nämlich auf eine andere Organisation. Und zwar hängt nun die Bewertung der Organisation von dem System ab, auf das sie bezogen wird. So kann zum Beispiel das System A eine äquivalente Bewertung Epsilon A haben, oder sagen wir Epsilon AB, bezogen, wenn ich das System A auf das System B beziehe. Wenn ich umgekehrt B auf A beziehe, dann hätte das B vielleicht die Bewertung Epsilon BA. Es ist aber nicht notwendig, Epsilon AB gleich Epsilon BA. Das ist nicht notwendig identisch. Es kann sein, dass die umgekehrte Bezugnahme bezogen auf A etwas ganz anderes bedeutet. Im Fall von Mengen würde man sagen, wenn A gleich B ist, ist auch B gleich A. Ja, aber hier ist aber bezogen auf Organe, für uns ist das überhaupt nicht gesagt. [57:44] Sprecher B: Wissen Sie, worauf ich raus will? Ich meine, ich weiß immer noch nicht, vielleicht kommen wir da noch hin. Ich will ja eigentlich wissen, ob alles Geometrie ist oder ob wir zur Geometrie noch was gänzlich Neues dazu bringen, oder ob wir einfach einen falschen Begriff von Geometrie haben. [58:01] Sprecher C: Also es ist nicht so, dass wir eine erweiterte Form von dass die sich manifestieren kann. [58:08] Sprecher B: Das heißt, Information ist im R6. [58:10] Sprecher C: Ja, oder sagen wir, der R3 ist der Manifestationsbereich von Organisation. [58:17] Sprecher B: Also diese Zeicheninformation ist schon nicht geometrisch. [58:21] Sprecher C: Das ist schon mal nicht geometrisch und ist auch nicht geometrisierbar. Und Organisation ist auch nicht geometrisierbar. [58:31] Sprecher B: Auch nicht aufbaubar. [58:34] Sprecher C: Ja, sie kann Elemente haben, die die Organisation aufbauen. Jede Organisation hat Elemente. Aber dem ist etwas, das ist nicht ein Haufen. Ich meine, wenn Sie wollen, ist zum Beispiel mein Körper, Ihr Körper, der unseren Darm, eigentlich nichts weiter als ein Haufen materieller Elemente, also geometrischer Dem überlagert ist aber etwas ganz anderes, denn die lebendige Frau ist mehr als die Summe dieses Haufens von Molekülen. Wenn dieses Mehr nicht mehr da ist, dann haben Sie nur noch eine Leiche. [59:15] Sprecher A: Ja, Heim hat zumindest in jungen Jahren auch die Frauen sehr zum Gegenstand seiner Forschungsarbeiten gemacht. Und übrigens hat sein Unfall daran wenig geändert. Der war eigentlich, hat Zeit seines Lebens solche Sprüche gemacht und auch die Frauen angebaggert, so wie ich das gehört habe. Aber die entscheidende Aussage ist hier noch mal: Geometrie ist auf keinen Fall ausreichend, um alle Phänomene der Welt darin zu umfassen. Und der Manifestationsraum, genannte R6, den bezieht Heim hier eindeutig wieder nur auf die physikalischen Phänomene. Und das ist ein leichter Unterschied zu— diese Art zu denken ist ein leichter Unterschied zu dem, wie es eigentlich in postmortale Zustände dargestellt ist und wie ich es auch darstelle normalerweise. Also, die sechstdimensionale Welt ist ein erstmal rein quantitatives Gebilde, da ist überhaupt nichts Transzendentes dran. Es geht nur darum, die Elementarteilchen zu beschreiben, mehr nicht. Wenn man jetzt eine Transzendierung vornimmt, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens, man sagt, diese sechstdimensionale Welt ist überhaupt nur auf die Physis bezogen, und die anderen Bereiche Bios, Psyche, Pneuma sind davon völlig ausgenommen. Da kann man dieses Konzept der 5., 6. Dimension, selbst das hat da nichts zu suchen, weil es sind nur Zahlenvorräte. Einerseits kann man so denken, und andererseits kann man sagen, die 5. und 6. Dimension, die haben keine euklidische Skala in dem Sinne, diese lineare Skala, die einfach Zahlen aneinanderreiht, sondern die hat eine syntrometrische Skala. Letzteres ist eher im Einklang mit dem, was Heim schon 1976 in Postmortale Zustände beschrieben hat, und dort betrachtet er das auch eindeutig so. Es kann trotzdem sein, dass er es ein paar Jahre später noch mal anders differenziert hat. Das ist jetzt 1982, was wir hier haben. Im Übrigen noch mal eine klare Absage an diese teilweise reichlich fantasievoll unsinnigen Modelle, die durch das Internet geistern, wo dann das Dröschermodell, das 12-dimensionale Modell, wo dann der 12. Dimension der Liebe Gott und die 11. der Heilige Geist ist und so weiter. Also man kann nicht einfach sagen, man fügt mehr Achsen hinzu in seinen Tensor oder in sein Koordinatensystem, und das sind dann irgendwelche transzendenten oder sogar spirituellen Entitäten oder Konzepte. [1:01:59] Sprecher C: Ja, Menschheit, wie Behrens so schön sagte, die Frage von menschheitsgeschichtlicher Bedeutung. Behrens schrieb aus Israel, es gab mir so einen kleinen Dämpfer. Er hatte mich darauf aufmerksam gemacht, wie schwerwiegend diese Frage ist, und wir könnten nur den Saum sehen. Ich sollte da ein bisschen bescheidener sein. Na ja, ich habe ihm das ja auch gesagt, dass ich eigentlich nur ein Versuch hier mache und mehr nicht. [1:02:25] Sprecher B: Gut, nun ist es aber so, dass Sie ja 6 Wertevorräte haben zur Beschreibung irgendwelcher Ereignisse. [1:02:33] Sprecher C: Wollen Sie da die Sachen— hier gibt es aber auch Ereignisse und Strukturen entelechialer Art. [1:02:38] Sprecher B: Entelechialer Art, aber das ist ja in diesen Wertevorräten schon drin. [1:02:42] Sprecher C: Jawohl, das ist der Übergang. Ja, ich kann zwar auf diese Entitäten das Transitivitätsaxiom anwenden, Wenn es sich um Mengen handelt. Nun kommt aber dies Novum hinzu: Eine Struktur aus diesen Elementen ist mehr als die Summe der Einzelteile. Ja, ja, nicht wahr? Das gilt ja auch für materielle Strukturen. Und dieses Mehr-als, das ist das, was sich dem quantitativen Zugriff entzieht. [1:03:18] Sprecher B: Ja, schon dem Quantitativen. Das ist ja was ganz Neues. [1:03:21] Sprecher C: Und hier muss man sich jetzt überlegen, welche Aussagen man eigentlich über dieses Mehr als machen kann. [1:03:28] Sprecher B: Gut, das sind dann aber alles Aussagen, die immer ein Umfeld erst schaffen müssen, und zwar ein Bezugsumfeld, eine Einbettung praktisch. Und die Einbettung, ja, an sich ist die auch informativ organisiert. Dieser Torus ist nur vielleicht auf einer unteren Ebene, kann man das Ganze vielleicht auch im Materiellen sehen. Nun sind doch aber diese ganzen Bestimmungsstücke, die man in dieser neuen Meta-Logik hat, sind aber doch überführbar, wie Sie es auch haben, vom Quantitativen und lassen sich anschließen und lassen sich innerhalb des R6, der, wenn man will, Wertevorräte reiner geometrischer Größen. Aber ist nun das andere, was man daraus bilden kann in dieser Metalogik, nun nicht mehr geometrisch? [1:04:21] Sprecher C: Das würde nach meiner Auffassung den geometrischen Elementen überlagert sein. [1:04:25] Sprecher B: Also doch überlagert, doch raus. [1:04:27] Sprecher C: Das ist etwas anderes, ja, aber komplementär. Also ich würde hier hier sagen, es ist eine Komplementarität da, obwohl ich nicht beschreiben kann, welche Art von Strukturen das sind. Aber es ist ungefähr so, die Komponenten wären zum Beispiel die Bauteile einer Taschenuhr, und die werden nun zusammengefügt zu etwas, was mehr ist als die Summe der Bauteile. Teile, nämlich bezogen auf die Funktion. Aber das ist nur eine relative Zweckmäßigkeit bezogen auf Sie als Benutzer. [1:05:08] Sprecher B: Oder ist es jetzt noch mal gar kein Wert? [1:05:10] Sprecher C: Ja, ja, ich weiß, jedenfalls in der lebendigen Welt ist der Apparat, der Computer, an dem Sie morgen oder wann arbeiten, ist nur bezogen auf Sie eine Sinnvollkeit. [1:05:23] Sprecher A: Das ist das, was Heim immer beschrieben hat mit dieser Pseudototalität 7 in seiner entelechialen Schichtung der Welt, dass Artefakte, die menschengemacht sind, auf den Menschen zweckmäßig bezogen sind, nicht auf die Natur als Ganzes. Jedes Lebewesen, die Vögel, die ihr hinter mir hier überall hört, die sind bezogen auf sich selbst oder auf die Gesamtnatur zweckmäßig. Der Computer hat für den Vogel keine Die Käfer haben für ihn schon eine Bedeutung. [1:05:56] Sprecher B: Oder ist es vielleicht anders, sodass man vielleicht nicht mal die imaginäre Koordinate Zeit zur Geometrie rechnen kann? Gehört das denn überhaupt noch zur Geometrie? [1:06:07] Sprecher C: Wir sind ja bis jetzt gewohnt, im vierdimensionalen geometrischen Raum uns vorzustellen. Ja, aber darum beginnt Zeit als echte geometrische Dimension. [1:06:15] Sprecher B: Vielleicht ist es gar nicht gerechtfertigt. Vielleicht ist auch das schon etwas von Zeitvorgängen, nicht mehr eigentlich geometrische Gebilde. Naja, aber— Sie verstehen, was ich meine. Ist denn nun alles, also lässt sich alles reduzieren auf eine Geometrie, wo man Geometrie, Dynamik, dann müsste es aber Bewusstsein auch sein. [1:06:36] Sprecher C: Oder sitzt da noch was drüber? Ja, natürlich. Wie gesagt, das sind Dinge, die überlagert sind. Nicht? Das ist doch so. Sehen Sie, wenn ich sagte Zweckmäßigkeit des Automaten, der für sich selbst genommen gar nichts bedeutet, dann ist das bezogen auf das Lebendige, das Prinzip des Lebens. Dann ist das bei den Lebewesen aber was grundsätzlich anderes. Diese Lebewesen haben zwar unter Umständen keine sekundäre relative Zweckmäßigkeit, Ja, zum Beispiel ist eine Wanze für Sie etwas völlig Unzweckmäßiges. Aber bezogen auf diese Idee, die dahinter steht, hat der Wanzenkörper die optimale Primärzweckmäßigkeit, und die ist absoluter Art, nämlich bezogen auf die Idee, die sich hier manifestiert. Und so könnte man sagen, auch der Computer hat bezogen auf die Idee des Computerbauers. Die optimale Zweckmäßigkeit, wenn er nicht gerade geschlafen hat. [1:07:39] Sprecher B: Ja klar, aber es geht mir bloß darum, brauchen wir für Beschreibung sämtlicher Weltvorgänge mehr als nur Geometrie? Sie sagen ja. [1:07:50] Sprecher C: Genügt es aber, Information und Geometrie? Wenn wir uns auf die materielle Welt beschränken, nein. Aber wenn man hier weitergeht, will, dann brauchen wir die Geometrie, die Struktur von Quantitäten als Manifestation. Ja, denn die Organismen manifestieren sich in der Materie, aber die Materie wird in einer Form organisiert, die in der Geometrie gar nicht drin ist. [1:08:18] Sprecher B: Es wird eine geometrische Struktur entstehen, die von selbst nie entstehen würde, Also wenn es aber jetzt ganz etwas anderes ist, dann hätten wir eine einzige Entität neben Geometrie zunächst mal. Wie viele neue Stufen von Entitäten gäbe es dann aber philosophisch gesehen? Ist Bewusstsein dann schon wieder etwas anderes als diese Organisation, wie es Das heißt also, wir haben es hier mit einem Anwachs eigentlich, mit einer Zunahme verschiedener Entitäten oder wie man sagen will, Beschreibungsmoden zu tun. [1:09:06] Sprecher C: Wir haben zunächst mal noch gar nicht uns überlegt, was eigentlich die Elemente dieser Transstruktur sind. Ja, was ist das eigentlich? Ja, und da habe ich den Eindruck, ich schrieb in dem ersten Band der Elementarkultur der Magie diese Lösung A, diese jenseits von Raum und Zeit möglichen Kondensationsstufen. Ja, die sind eigentlich physikalisch nicht ausdeutbar und habe dann beschrieben. Ja, ja, nämlich Und M. bedroht schon dort die Idee, der sagt, dass eigentlich, wenn die entelechiale Weltdimension eigentlich das Inverse zur Desorganisation ist, also bewertbar zum Beispiel logarithmisch durch eine negative Entropie oder nicht logarithmisch durch eine reziproke Wahrscheinlichkeit, dann wären das ja Bewertungen, so quantitative Bewertungen von Informationen oder eben quantitative Bewertungen von Organisationen, die ich nämlich jetzt durch ein Wahrscheinlichkeitsmaß bewerte. Und da sagt der MDG, hier haben wir das Bindeglied. Diese physikalisch nicht interpretierbaren Strukturen, die kann ich ja durch Elektromagnetismus, durch bestimmte Partikel erklären. Da sagte Emde, das wären eigentlich sozusagen ätherischiale Entitäten von möglichen Potenzen von Organisationen. Und da haben wir meinte er, nun gut, die sind quantitativer Art noch. Aber hier besteht die Transzendierungsmöglichkeit. Und ich meine dann auch, dass man hier zeigen kann, dass zumindest ein mathematischer Traktion, dieser Quantitativitätsattraktivität, erfüllt ist. Bezogen auf die Stückzahl, ja, nicht aber bezogen auf den informatorischen Inhalt. Und nun könnte es sein, dass diese Arterne das eigentliche Material sind, also sozusagen die Bausteinchen einer Uhr. Aber das, was dann nun eigentlich organisiert wird, und natürlich die Materie im Manifestationsraum natürlich nachzieht, so dass etwas erscheint, was maximal Entelechie, also minimale Entropie, und sich dem zweiten thermodynamischen Hauptsatz für die Existenzdauer entzieht. Das ist etwas völlig anderes. [1:12:03] Sprecher B: Ja, die Schwierigkeit ist nur, sie wird ja aus den Wertevorräten zunächst einer geometrischen Wertevorräten gebildet. Ist aber nachher doch was anderes, rutscht da raus, oder muss man einfach den Begriff der Geometrie etwas weiter ausdehnen? Oder verstehen Sie, ich möchte bloß wissen, ist das Ganze aus einem Guss sozusagen, oder gibt es da so verschiedene Stufen, die dann rausfallen? [1:12:34] Sprecher C: Aber wenn wir die Begriffe wie Geometrie, ja, ja, die sind natürlich alle sehr einfach, nachher nicht Qualität, dann sind das eigentlich Dinge, die einfach auf den Bau unseres Hirns und unseres Vermögens zurückgehen. [1:12:48] Sprecher B: Also kann man auch ebenso sagen, dass der, wie Sie sagen, ist eigentlich eine Geometrie, die ist auch nicht mal geometrisch sozusagen, das ist also auch dann viel zu anthropomorph sich vorzustellen. [1:13:02] Sprecher C: Wir haben schon gesehen, im rein quantitativen entzieht sich nachher in der Mikrophysik das alles der Anschauung. Es ist ein Abstraktum. Auch der Makrokosmos ist jetzt beschreibbar durch anschauliche Weltmodelle. Die Wahrheit wird ein Abstraktum. Und so ist es wohl auch mit den Weltstrukturen insgesamt. Es sind Abstraktionen in Wahrheit. Und nur geben wir diesen Abstraktionen Namen, setzen sie mit irgendwelchen Dingen in Analogien, nicht wahr, dass uns das besser eingeht, oder sofern man sie überhaupt verstehen kann. Und so könnte ich mir vorstellen, dass durchaus diese entelechialen Entitäten, die sie nennen, dass die durchaus imstande sind und lassen sich durch integrierende Faktoren, die man ja kaum noch weiter beschreiben kann, organisieren zu höheren Komplexitäten. Die ziehen dann natürlich die Materie nach, dass auf diese Weise vielleicht der DNS-Code eingeschrieben wird. Man müsste sich mal überlegen, was das Prinzip der Asymmetrie hier bedeutet. Denn eins fällt mir jedenfalls sehr drastisch aufgefallen, dass diese 4 Nukleotide total asymmetrische Moleküle sind. Da finden Sie aber auch nicht die Spur einer Symmetrie. Weshalb ist das eigentlich so? Ja, das fand ich auch großartig. [1:14:54] Sprecher B: Bloß nochmal zurückzukommen, was mir nämlich nicht einleuchtete. Das ist, kann man sagen, so wie Einstein mal diese einfache Behauptung sagte, Materie ist Raumkrümmung. Kann man so auf banale Weise sagen, Bewusstsein ist auch irgendwas Geometrisches? [1:15:12] Sprecher C: Bestimmt. [1:15:13] Sprecher B: Kann man daran— ich glaube, dann muss man aber umkehren und muss sagen, weil ich aber angefangen habe mit geometrischen Wertevorräten, es aber Produkte gibt, die aus diesen Dingen hervorgehen, ist meine Vorstellung von dem, was Geometrie ist, nicht richtig. [1:15:29] Sprecher C: Jetzt so einfach, denn eigentlich kann etwas wie ein bewusster Mensch nicht einfach aus Materie entstehen. Nee, nee. Und ich meine, das, was wir Bewusstsein nennen, ich meine eigentlich, dass der menschliche Organismus als bloßer Körper, das besteht aus einer Unzahl von Einzelprozessen, die eigentlich einen Verismus bilden. Das heißt, es ist eine ungeheure Vielfalt von Einzelprozessen, die irgendwie zusammenfallen. Funktionieren. Wäre das Ganze jetzt nicht integriert und wäre der Lebensprozess einfach nur ein komplizierter Mechanismus, dann würde sofort das Entropieprinzip wirken. Alles würde dekomponieren und niemals würde das Ganze zusammenstehen. Es könnte gar nicht erst entstehen. Hier muss etwas völlig anderes mit was ich gerne mit dem Begriff Bewusstsein identifizieren möchte, nämlich es muss einen Holomorphismus geben. Das heißt einen integrierenden holistischen Faktor völlig unbekannter Art, der diese vielen Merismen, der diesen Merismus integriert zu einer stabilen, funktionsfähigen Ganzheit. Und jede Art von Dissonanz sofort ausgleicht, und zwar über längere Zeit. Nur dann kann das Ganze sich auf diesem hohen komplexen Niveau halten mit geringer Entropie, denn das ist eigentlich sonst überhaupt nicht verständlich. Und ich könnte mir denken, da denke ich ja gerade an die Arbeiten auch der Hirnchirurgen, vorgeht, dass dieser Holomorphismus genau die Entität ist, die wir als Bewusstsein bezeichnen, die dann auch nichts war. [1:17:36] Sprecher A: So, jetzt sage ich wieder was dazu. Frau Ludwiger hat seine Frage von einer halben Stunde vorher noch mal wiederholt: Kann man nun das, die Nichts- abzählbaren Dinge, die transzendenten Dinge geometrisieren? Kann man sogar Bewusstsein auffassen als Geometrie oder als irgendetwas Verwandtes? Und Heim sagt noch mal: Ganz sicherlich nicht. Und dann jetzt zuletzt bringt er eine Definition von Bewusstsein, die er so in der Form auch sonst nicht gesagt oder niedergeschrieben hat, war mir zumindest nicht bekannt davor. So, jetzt gibt es hier noch mal so einen Testlauf von der vom Tonsystem. Ist ein ganz schönes Ambient Feeling. Ich hoffe, das überlagert sich nicht zu sehr mit meiner Stimme. Also ich mache einfach weiter. Diese Frage, was Bewusstsein ist, ist ein ganz schwieriges Gebiet. Ich habe es immer so dargestellt: Diese Transformation über verschiedene Komplexitätsebenen ist das, was Dinge ins Bewusstsein bringt oder was Dinge bewusst macht. Ich habe auch mal ein Video gemacht über die integrierte Informationstheorie, die eigentlich sehr gut passt in Heims syntrometrisches Schema, weil die IIT eine recht formale und recht einfach, vergleichsweise einfach zu verstehende, verschiedene Kriterien liefert, wann Kategoriensprünge auftreten können. Und Wann also verschiedene Stufen von Bewusstsein erreicht sind. Ich würde Heims Definition ja also bestimmt nicht als abgeschlossen bezeichnen oder als abschließend. Ich glaube, er hat sich auch Zeit seines Lebens darüber immer wieder weitere Gedanken gemacht. [1:19:20] Sprecher B: Also Weltstruktur, sagen Sie auch. Vielleicht ist es besser, man sagt überhaupt, man bricht, man schreibt, man redet überhaupt von Strukturen und nicht von Geometrien. [1:19:31] Sprecher C: Und suchen. Das mache ich übrigens auch immer. Deswegen dachte ich damals, warum haben die mir bloß diese schreckliche Geometrodynamik ans Bein gehängt? Sie wollten das aber den Amerikanern schmackhafter machen, weil die sonst wieder aus sprachlichen Gründen nicht mitgingen. Ach, richtig. So sieht der Funktionsraum aus. [1:19:57] Sprecher B: Ja, ja, ich meine, andererseits weiß man ja sowieso noch nicht, was denn eigentlich Raum und was denn Geometrie letzten Endes wirklich ist. [1:20:09] Sprecher C: Zunächst mal Kategorie der menschlichen Anschauung. Es sind Erfahrungssachen, ja, die auf unsere physische Erfahrung bezogen sind. [1:20:18] Sprecher B: Aber im Philosophischen Sinne ist das ja nicht geklärt. [1:20:21] Sprecher C: Nee, aber die Sinnesindrücke sind auch wieder nicht so ganz real, denn die dritte Dimension ist zum Beispiel eine reine empirische Angelegenheit. Die können Sie ja gar nicht sehen. In Wahrheit nehmen Sie ja ein zweidimensionales Bild auf. Das heißt, das, was auf Ihre Netzhaut kommt, ist die sogenannte singuläre Abbildung, eine einfach singuläre Abbildung, nämlich die Transformations- Matrix, ist nicht regulär. Das heißt, sie wird so programmiert, dass eine Zeile zu null Elementen wird. Das heißt, die haben ein zweidimensionales Gebilde abgebildet, wie auf die Retina, und das auch noch auf dem Kopf. Ja, ja, ja. Und durch dieses Hin-und-her-Spielen der Nervenschaltung wird das wieder umgedreht, und eigentlich geben sie lauter Fehler auf, aber durch diese besonders raffinierte Art der Retina und des Optikus werden alle diese Fehler so auskorrigiert, dass er nachher ein sauberes Bild ins Bewusstsein bringt. Aber was dann nun passiert, wenn diese Nervenschwingungen, diese Ionisationsschwingungen der milliardenfachen Fibrillen des Optikus zu den Zirnen gelangen, Und ihm wird die— und hier hört die quantitative Kette auf— und ihm wird aber das Erlebnis eines optischen Eindruckes bewusst, als Qualität dieses Bildes. Aber genau dieses Umschlagen der rezeptiv aufgenommenen Quantität physikalischer Art, der Physis, in die Erlebnisqualität Qualität des psychischen Bereiches oder das Umsetzen einer psychischen Dynamik in ein materielles Geschehen. Genau das ist es, was meiner Auffassung hinter sämtlichen paranormalen Prozessen steckt. Ich bezeichne ja deswegen die Psychosomatik als paranormalen, uneigentlichen Sinne. Ich meine, denken Sie darüber nach, aber immer mit dem Vorbehalt: Es ist eine mögliche, ein möglicher Versuch einer Beschreibung des für uns Menschen Unbeschreibbaren. Ob es so ist, ist. Ja, glauben Sie nicht daran, überlegen Sie sich nur, was kann man. [1:23:04] Sprecher A: Es geht also zurück zu den Grundsatzfragen, die Sie hier diskutieren: Was ist überhaupt Raum? Was ist überhaupt Zeit? Und es wird ja also gesagt, das ist ja auch noch nicht abschließend geklärt, was es ist. Aber ich glaube, das ist überhaupt nie abschließend geklärt, weil Die Philosophie und die Art, wie man die Welt betrachtet, entwickelt sich konstant und es hat sich immer geändert. Auffassungen von Raum, von Zeit, von was auch immer. Es war immer fluide, die gesamte Geistesgeschichte. Wir haben hier eine kleine Momentaufnahme. Und die letzte Feststellung ist noch mal hier: Was passiert im Gehirn, wenn man irgendeinen Eindruck hat? Ja, man kann zwar eine gewisse Ereigniskette messen, physikalisch. Aber man könnte niemals sagen, auf welche Art von Erfahrung die sich bezieht, wenn man nicht die Erfahrung zuerst hätte. Diese ganzen hochentwickelten, mittlerweile hochentwickelten neuronalen Korrelate, die man festgestellt hat, sind völlig bedeutungslos, wenn man die Bedeutung nicht zuerst gehabt hätte. Man kann die Bedeutung bestimmter Hirnaktivitäten aus der Hirnaktivität selber nicht herleiten. Das wird auch so bleiben. Man braucht die andere Kategorie der Erfahrung vorher schon. [1:24:28] Sprecher B: Es ist nur so, dass sie von kleinsten Dingen ausgehen, von elementaren Dingen. Und es geht auch, um sich damit auseinanderzusetzen, Mathematik, dass mit der Logik, dass man sämtliche Phänomene der Wirklichkeit beschreiben kann. [1:24:45] Sprecher C: Jetzt ist es einfach, das zu beschreiben. Ja gut, diese ganzen Belange des menschlichen Daseins in Moskau transparenter zu machen, und das geht einfach nicht. [1:25:00] Sprecher B: So, einheitliche Prinzipien, sagen wir mal, wenn wir unterstellen, wir machen damit der irdische Hintergrund alles beschreiben wird. Dann bleibt immer die Frage: Gibt es nun ein einziges Ganzes? Sie fangen ja an von den kleinsten Dingen, von den Metronen, und die dann sich hochschaukeln und die Struktur für sich, alles was kommt, Längs und so weiter. Es muss also ein einziges Ganzes sein, wie es Ihnen erscheint. [1:25:29] Sprecher C: Ganzheit mag ihn in ihrem alten Leben. [1:25:34] Sprecher A: Noch mal zur Einordnung und dem Stand der beiden Gesprächsteilnehmer: Das war 1982. Postmortale Zustände wurde 1976 veröffentlicht, Elementarstrukturen der Materie Band 1 1981, und ich glaube, Band 2 war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen, hatte ich vorhin falsch gesagt. Aber Edubrand von Ludwiger war zu diesem Zeitpunkt noch fast nicht über die Syntrometrie im Bilde, was Heim da eigentlich alles ausgearbeitet hatte. Heim hatte ihm zwar das Manuskript mal gezeigt, schon Anfang der 70er glaube ich, aber veröffentlicht, abgetippt und dann veröffentlicht, wurde es ja sogar erst nach Heims Tod. Ist ja im Internet frei verfügbar, könnt ihr euch unter heim-theory Also, Eduard von Ludwiger wusste noch gar nicht so genau, wovon Heim sprach, eigentlich bei diesen ganzen Sachen, Sündtricks und so was. Es gibt ein anderes Tonband, bei dem Heim das seinem Freund auch erklärt und da sehr ins Detail geht. Wenn euch diese Art von kommentiertem längeren Stück gefallen hat, schreibt mir das in die Kommentare. Es gibt noch mehrere dieser, dieser Arten von Aufzeichnungen, dann mache ich das auch mit denen, vielleicht auch mit diesem Symmetrietonband. Wenn ihr euch das Tonband noch mal ohne meine Kommentare anhören wollt, wie gesagt, auf dem Kanal der IG AAP. Dort sind auch andere Sachen veröffentlicht. Und wir sehen uns wieder beim nächsten Video auf YouTube oder bei Seminaren in Deutschland, Österreich oder in Dubai, in 6 Dimensionen und in Farbe.